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rico loosli 6924 bioggio tessin
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Jesaia 16 vo 66

 

Jesaia 16 vo 66

 

16 Schickt e Schafbock zum Herrscher vom Land,

vo sela aus dür d wildnis

bis zum Bärg vor Tochter Zion.

 2 Wie es us sim Näscht verjagte Vogel,

so wäre d Töchter Moab a d Furte vom Arnon si.

 3 "Gib Rat, füer d Entscheidig us.

Mach ir Mittag di Schatte zur Nacht.

Verbirg d Verstreute und verrat nid d Fliehende.

 4 Mini Verstreute söue i dir wohne, o Moab.

Wird ne es Versteck vor em Vernichter.

Der Unterdrücker wird es Endi finde,

d zerstörig wird ufhöre,

un de, de andere vuschtrete, wäre vu dr Erde vuschwinde.

 5 De wird es Thron dür loyali Liebi feschte Bestand erhalte.

Dä im Zelt Davids druf hockt wird treu sii.

Er wird e fairer Richter si u schnäu für Gerechtigkeit sorge."

 6 Mir hei vom Stolz Moab ghört – es isch überuus stolz,

vu sinere Überheblichkeit un sinem Stolz un sym Zorn.

Doch sis leeres Gred wird sech i nüt uflöse.

 7 Drum wird Moab lut um Moab truure.

Sii wärde alli klage.

Di Gschlaagene wärde dr Rosinechueche vo Kir-Hareseth nachewyle.

 8 Wöl d Terasse vo Heschbon sy verwelkt,

der Wyschtock von Sibma.

D Herrscher vo de Völker hei si mit rote Trube beladene Zweige zertramplet.

Si grabe bis nach Jaser.

Si länge bis i d Wildnis.

Sini Ranke hei sech usbreitet bis zum Meer.

 9 Drum wird i um dr Wystock vo Sibma gränne, wi i um ds Jaser gränne.

Mit mine Träne wird i di tränke o Heschbon u Eleal,

will dr Jubel über dini Summerfrücht und über dini Ernte ufghört het.

10 Jubel und Fröhlechkeit sy usem Obstgarte verschwunde

u i de wygärte gits weder fröidegsang no fröidruef.

I de Cheltere stammt niemer me d Truube,

denn i ha d jubelruef la verstumme.

11 Drum bini innerlich ufgwühlt wäg moab

we d Site vonere Harfe,

ja töif im innere wäge kir-hareseth.

12 Säubst we sech Moab uf dr Höchi abmüeht u zum Bäte i sis Heiligtum geit, wirds nüt erreiche.

13 Das het d Jehova früecher über Moab gseit.

14 U itz seit d Jehova: "Innerhaub vo drei Jahr, vomne Lohnarbeiter, wird dr Ruhm Moab unger Tumult aller Art zur Schand wärde, u d Übrigbliebene wärde sehr wenig u unbedütend sy.".

rico loosli 6924 bioggio tessin
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Jesaia 15 vo 66

 

Jesaia 15 vo 66

 

15 E usspruch gege moab:

Wül's ir Nacht verwüschtet worde isch,

isch ar-moab zum schweige bracht worde.

Wül's ir Nacht verwüschtet worde isch,

isch Kir-Moab zum Schweige bracht worde.

 2 Zum Tempel und nach Dibon isch me ufgstiege,

zu de Höchi zum gränne.

Moab truuret lut um Neboe und Medeba.

Jede Chopf isch kahl gschore, jede Bart gstützt.

 3 Uf si Strosse treit me Sacktuech.

Aui truret lut uf ihrne Dächer und ihrne öffentliche Plätz.

Wenend zieh si abe.

 4 Heschbon u Elealej schreie.

Bis nach Jahazk ghört me ihri Stimm.

Drum schreied di bewaffnete Manne Moabs di ganz Zyt.

Dr Mana zitteret.

 5 Mis Herz schreit wäg moab.

Sini Fliehende sy bis uf Zoar und Eglath-Schelischijam cho.

Der Ufstiig vo Luhit legge si gränne zru.

Uf em Wäg nach Horonajim schreie sy wäg dr Katastrophe.

 6 Da ds'Wasser vom Nimrim isch ustrochnet.

Ds grüene Gras isch verdorrt,

ds gras isch verschwunde, nüt grüens isch me da.

 7 Drum trägeds wäg, was vo ihrne Vorrät u Rychtümer no übrig isch.

Si dürqueret ds Tal vo de Papple.

 8 Ds Gschrei hebt dür ds ganze Gebiet Moabs.

Ds Gejammer dringt bis uf Eglajim.

Das Gejammer dringt bis uf Beer-Elim.

 9 S'Wasser vom Dimon isch voll Bluet

u i ha no meh im sinn für diimon:

E Löie für die us Moab Entkommendi

u für die im Land Übrigbleibende.

 

rico loosli 6924 bioggio tessin
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Jesaia 14 vo 66

 

Jesaia 14 vo 66

 

14 Denn Jehova wird Jakob Barmherzigkeit zeige und er wird Israel wieder uswähle. Er wird sie in ihrem Land asidele, un de aässige Frömde wäre sich aschliesse un sich mit däm Hus Jakob vubinde.

2 D Israelite wärde vo Völker i ihres eigete Land zruggbrocht wärde, u ds Huus Israel wird sie im Land Jehovas als Diener und Dienerinne bsitze. Es wird die gfange näh wos gfange hei, u es wird die unterwerfe wos zu Zwangsarbeit verpflichtete.

3 A dem Tag wo Jehova dir Ruhe git vo dim Leid und dim ufgwühlte Zuestand und vor herte Sklaverei zu dere me di zwang het

4 wirsch gäge dr König vo Babylon folgende Spruch ufsäge:

"Was fürnes Ändi doch dä gfunde het, wo angeri zu Zwangsarbeit verpflichtet!

D Underdrückig het ufghört!

 5 Jehova het dä stock vode böse zerbroche,

dr Stab vor Herrscher.

 6 Zornig schlüüge si uf Völker i mit unufhörleche Schläg,

wütend unterwarfe si Natione mit unerbittliche Verfolgig.

 7 Die ganzi Erde het iz Rueh, isch frei vo Ruhestörig.

D Mensche juble vor Fröid.

 8 Sogar d Wacholderbäum fröie sech dinetwäge

Zäme mit de Zädere vom Libanon.

Si säge: 'Sitz de gfalle bisch,

chunnt ke Houzfäuer zu üs ufe.'

 9 Selbst das Grab tief unde isch scho ganz uufgregt,

um di z empfange wed chunsch.

Wäge dir weckt's di im Tod Chraftlose uf,

alli tyrannische Führer vor Erde.

Es laht alli Könige vo de Völker vo ihrne Throne ufstah.

10 Si aui ergriffe ds Wort und säge zu dir:

'Bisch o du schwach worde wi mir?

Bisch itz so wi mir?

11 Hab is Grab isch di stolz gstürzt worde,

dr Klang vo dine Saiteninstrument.

Du ligsch ufemene Bett us Made

u Würmer sy di decki.'

12 Wie bisch doch vom Himmel gfalle,

o Glänziger, Sohn der Morgenröte!

Wie bisch umghaue worde zur Erde,

du, wo d Völker bsiegt het!

13 Du hesch dr gmeint: 'I wirde zum Himmel ufstiege.

Über d Schtärne Gottes wird i mi Thron erhebe

u mi ufe Bärg vor Zämäkunft setzä

im üsserschte Norde.

14 Ig wird hoch über d Wulche durufstiege.

Em Höchschte weer i mi gliichmache.'

15 Doch stattdesse wirsch is Grab bracht,

i di tüfschte Töifschte vo de Grube.

16 Die di gseh, wärde di astarre.

Sie wärde di genau betrachte und säge:

"Isch das der Maa, wo d Erde zum Bebe bracht het,

der Königriich erschütteret het,

17 wo di bewohnti Ärde vor Wildnis glychmacht het

un ihri städt niederriss,

der sini Gfangene nit heim zügle het?'

18 Alli andere Könige vo de Völker,

ja sie alli, sie rueh in ehre,

jede i sim eigete Grab.

19 Mou du ligsch wäggworfe da, ohni Grab,

wi es zwöi, wo keiner wett,

bedeckt mit Gfallene, de vom Schwert dürebohrte,

die zu de Schtei vonere Gruebe hinabfahre,

du ligsch da wi ne vertramplete Leichnam.

20 du wirsch ne nid imene grab zuegselle,

denn du hesch dis eigete land zerstört,

dis eigete volk umbracht.

D Sippschaft vo Verbrächer wird nie wider mit Name gnennt wärde.

21 Macht für sini Söhn e Schlachtbank parat

wäg der Schuld vo ihrne Vorfahre,

damit si sech nid erhebe und d Macht über d Ärde übernähme

u ds Land mit ihrne Städt fülle."

22 "Ich werde mi gäge sie erhebe", erklärt Jehova, dr Herr vo dr Heere.

"Und i wirde us Babylon jede Name, jede Überrest, jedi Nachkommeschaft u jede Nachwuchs uslösche", erklärt Jehova.

23 "Und i wirds der Stachelschwein als Bsitz überlah unds zumene Sumpfgebiet mache unds mitem Bäse vor Vernichtig wegfege", erklärt d Jehova, dr Herr vo dr Heere.

24 Jehova, der Herr vo der Heere, het gschwore:

"So wienis mer vorgnoh ha, so wirds gscheh,

so wienis beschlosse ha, so wirds iitreffe.

25 Ig wird dr Assyrer i miim Land zermale,

uf mine Bärge wird ig ne verträtte.

Sy Joch wird vo mym Volk entfernt,

d Lascht wird ihne vor Schulter gno."

26 Das isch gäge di ganzi Ärde beschlosse worde,

u das isch d Hand wo gäge alli Völker usgstreckt isch.

27 Denn Jehova, der Herr vo der Heere, hets beschlosse.

Wär chas verhindere?

Sini Hand isch usgstreckt.

Wär cha se abwände?

28 Im Todesjahr vo König Ahasa isch folgende Usspruch gmacht worde:

29 "Freu di nid, philistäa, ja niemer vo dir,

bloss will dr Schtab däm, der di schlat, vrbroche isch.

Wül us der Wurzle der Schlange wird e Giftschlange fürecho,

ihre brut wird e pfiilschnelli giftschlange si.

30 Während d Erschtgeborene vo de Benachteiligte weide

und di Arme in Sicherheit lagere,

wirde dini wurzle dür hunger abtöte,

u was vo dir übrig blibt, wird vernichtet.

31 Jammere, o Stadttor! Schreie, o Stadt!

Ihr alli wärde dr Muet verlüre, o Philistäa!

Wül usem Norde chunnt Rouch

u i de feindleche Reihe gits keni Nachzüger.."

32 Was söll me de Bote vom Volk antworte?

Dass Jehova das Fundament Zions gleit het

u d Benachteiligte vo sym Volk dert Schutz finge wärde.

 

rico loosli 6924 bioggio tessin
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Jesaia 13 vo 66

 

Jesaia 13 vo 66

 

13 E Usspruch gäg Babylon, vo däm Jesaja, dr Sohn vom Amoz, e Vision het gha:

 2 "Stellt ufemene kasse, felsige Bärg es Signal uf.

Rüeft ne zue, winkt ne zue,

damit sy id Tore vo de Edel chöme.

 3 I ha denä Befehl erteilt woni bestimmt haa.

I ha mini Chrieger zämegrüefe zum min Zorn zeige

mini jublende, stolze kämpfer.

 4 Hört! E Mängi uf de Bärge,

es tönt nach zahllose mensche!

Hört! Der Lärm von Königreichen,

vo versammlete Vöuker!

Jehova, dr Herr vo dr Heere, muschteret s Heer für dä Chrieg.

 5 Si chöme usemne fernä Land,

vum End vum Himmel,

Jehova u d Waffe vo sim Zorn,

um über di ganzi Erde Vernichtig z'bringe.

 6 Jammere, denn de Tag Jehovas isch noche!

Zerstörerisch chunnt er vom allmächtige.

 7 Drum wärde aui Händ schlaff wärde

u ds Herz jedes Mönsch wird vor angst schmelze.

 8 Die Lüt sy in Panik.

Si wärde vo Chrämpf u Schmerze packt

wi e Frou i Wehe.

Entsetzt lueged si sech a,

ihri gsichter glüehend vor quale.

 9 Gseht! Der Tag Jehovas kommt,

grausam, voll Wuet u gluehndem Zorn,

um ds Land zumne Biud vom Gruus z mache

u d Sünder vom Land uszlösche.

10 Wüu d Schterne vom Himmu u syni Stärnbiuder

werded ihres Liecht nid lah strahle.

D Sunne wird dunkel si bi ihrem Ufgang

u dr Mond wird sis Liecht nid la lüchte.

11 Ig wird di bewohnti Ärde für ihri Schlächtigkeit zur Rächeschaft zie

u d Böse für ihre Vergöh.

I wirde em Stolz vo de Amassende es End mache

u d Überheblichkeit vo de Tyranne bräche.

12 I wirde derfür sorge, dass dr sterblich Mensch seltener isch aus glüüterets Gold,

dass d mönsche sältener si aus ds gold us ophir.

13 Drum wirdi der Himmel erschütteret,

un d Erde wird grettet, bis sie vu ihre Schtell ruckt,

bim Zornusbruch Jehovas, däm Herrn dr Heere, am Dag sinem glüehende Zorn.

14 Wie e gjagti Gazelle u wi ne Herde wo niemer zämebringt.

wird jede zu sim eigene Volk zruchere.

Jede wird i sys eigete Land flüge.

15 Jede wo me findet wird durestoche,

und jede wo me fasst wird dürs schwärt gheie.t

16 Ihri Chinder wärde vor irne Ouge zerschmetteret wärde,

ihri Hüser plünderet

u ihri Froue vergewaltigt.

17 I hetze d Mäder uf si,

für d silber nüt wärt isch

un däne gold ke freud bereitet.

18 Ihri Boge wärde jungi Manne niederstrecke.

Mit Süüglinge wärde si kes Mitleid ha,

kei Erbarme mit chind.

19 Und Babylon, ds prächtigschte aller Königrichi,

d Schönheit u der Stolz vor Chaldäer,

wird sy we Sodom un Gomorra, aus Gott sie stürzt het.

20 Si wird niemols me bewohnt werde

no wird si alli generatione hindedure es wohnort si.

Kes Araber wird dert sis Zelt ufschlah

un kei Hirte wäre ihri Herde dert lagere.

21 D Wüstentier wärde sech dert härelege.

Ihri Hüser wärde voller Uhus sy.

D Strosse wärde dert hüüse

u wildi Geiss wärde dert umespringe.

22 Heulendi Tier wärde i ihrne Türme Schreie usstosse

u Schakale i ihrne luxuriöse Paläschte.

Ihri Zyt isch nah u iri Tag wärde nid verlängeret."