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rico loosli 6924 bioggio tessin
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Jeremia 14 vo 52

 

Jeremia 14 vo 52

 

14 Jeremia het vo Jehova folgendi Botschaft wäg de Dürrezyte:

 2 Juda trout u sini Tore sy verfalle. Niederdrückt sinke si zu Bode u us Jerusalem stigt Gschrei uf.

 3 D Herre schicke ihri Diener zum Wasserhole. D'diener gö zu de Wasserlöcher und finde ke Wasser. Si chehre mit leere Gfäss zrü. Si schäme sech u sy enttüscht u bedecke ihre Chopf.

 4 Wüu dr Bode rissig isch, es gheit ja kes Räge uf ds Land, sy d Landwirte bestürzt und bedecke ihre Chopf.

 5 Sogar ds Reh ufem Fäud verloht sis Neugeborene wüus kes Gras git.

 6 Die Wildesel stöh uf de kahle Hügel. Si japse wi schakale. Ihri Ouge versäge, wüus ke Vegetation git.

 7 obwohl üsi eigete vergehe gäg üs ussäge o jehova unternimm chli dim name zliebe. Denn üsi Tate vu dr Untreue sy zahlriich un gege di hämmer gsündigt.

 8 Du, d Hoffnig Israels, si Retter ir Ziit vor Not, werum bisch du wiene Frömde im Land, wie ne Reisende wo nume zum Übernachte haltmacht?

 9 Werum glichsch emene Maa wo wie betäubt isch emene starche Maa wo nid cha rette? Du bisch doch i üsere Mitti, o Jehova, u mir trage di Name. Lah üs nid im Stich.

10 Das seit d Jehova über däm Volk: "Si liebe's umenandzstryffe und händ ihri Füess nid zrug ghaute. Drum findet d Jehova kener Gfalle an ihne. Jetzt wird er sich an ihre Vergehe erinnere und sie für ihri Sünde zur Rächeschaft zieh."

11 Dänn het d Jehova zu mir gseit: "Bet nid fürs Wohl vo däm Volk.

12 Wenn si faste ghöri i nid uf ihri flehige Bitte, u wenn si Ganzbrandopfer u Getreideopfer da bringe, findi kes Gfalle an ihne. Dür Schwert, Hunger u Peschta wird i ne es Änd mache."

13 I ha erwideret: "Ach, Souveräner Herr Jehova! D Prophete sage zue nene: "Ihr den des Schwert nit säh un Hunga wird äich nit träffe, sundern i wär äich a däm Platz wahre Friede ge.

14 Da het d Jehova zu mir gseit: "D Prophete propheten in meinem Name Lügen. I ha se weder gschickt no beuftragt no zu ihne gredet. E Lüügevision, wärtlosi Wahrsagerei u Betrug us ihrem eigete Herz propheize si euch.

15 Deswege seit d Jehova über d Prophete, wo i miim Name prophetei – obwohl i se nid gschickt ha – und di säge, das weder Schwärt no Hunger wird träffe: 'Durch Schwert und durch Hunger werde die Prophete umko.

16 Un d'Lüt, de sie prophiziere, wäre üsgworfe wäre uf d Schtrosse Jerusalem wägä dr Hungersnot un däm Schwert, ohni dass jemads sie begägnet: sie, ihri Froue, Bue un ihri Töchter. Denn i wird des Unglück, wo si verdiene, über si usschütte.'

17 Sprich folgendi Wort zu ihne: "Myni Ouge sölle Tag u Nacht vor Träne überflüsse, unufhörlech, wüu myni jungfröiie Tochter, mys Volk, isch vollständig zerschlage u zerbroche, iri Wunde isch üsserscht schlimm.

18 Wen i uf ds Fäud gang und mi umeluege, gsehn i die vom Schwärt erschlägene! U weni id Stadt chume, gsehni d Chrankheite aus Foug vor Hungersnot! Denn sowohl dr Prophet, als au dr Prieschter umzogä in nem Land, des sie nit kennt.

19 Hesch Juda völlig verworfe, verabscheuschisch Zion? Warum hesch du üs gschlage, sodass es kei Heilig für üs git? Me het uf Friede ghofft aber nüt Guets isch cho, uf ei Zyt vor Heilig, doch da isch Schrecke!

20 Mir stöh üsi Schlächtigkeit ii, o Jehova, ds Vergö üse Vorfahre, denn mir hei gäge di gsündet.

21 Dim Name zuliebe wiis üs nid ab, het nid dine herrliche Thron verachte. Dänk zrügg und brich nid di Bund mit üs.

22 Chan irgend eine vo de wertlose Götze vo de Völker's la regne? Oder cha dr Himmel vo sich us Rägeschauer gäh? Bisch du, üse Gott Jehova, nid dr einzig, wo das cha? Und mir hoffe uf di, we du elei hesch das alles doh.

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Jeremia 13 vo 50

 

Jeremia 13 vo 50

 

13 Das het d Jehova zu mir gseit: "Gang und chauf dr e Liinegürtel und binn dr um d Hüfte, aber lah ihn nid nass wärde."

2 Da hani der Gürtel kouft, wie d Jehova es gseit het und banne mir um d Hüfte.

3 Und es zwöits Mal hani vo Jehova e Botschaft übercho:

4 "Nimm dä Gürtel wod dir kouft u umbunde hesch, u mach di uf, gang zum Euphrat u versteck ne dert ire Fäusspalte."

5 Aso ig bi u ha ne am Euphrat versteckt, so wie d Jehova es mir het uftrage.

6 Vil Täg spöter het d Jehova aber zu mir gseit: "Mach di uf, gang zum Euphrat und hol der Gürtel, wo dört uf mini Aordnig hesch versteckt.".

7 So bin ich zum Euphrat gangä u grueb d Gürtel us u hangä vo dr Schtell woni ne vrsteckt ha. I ha gseh, dass dr Gürtel verrottet isch, är isch völlig unbruuchbar gsi.

8 Denn hani vo Jehova d Botschaft übercho:

9 "Das seit Jehova: "Genau so werdi de Stolz Judas u de unghüüre Stolz Jerusalems zerstöre.

10 Das schlechte Vouch, wo sech weigeret uf mi Wort z lose, das schtur sym eigete Härz fougt u ds andere Götter noche louft, ne dient u sech vor ihne vrboue, es wird genau so wärde wie dä Gürtel, wo völlig unbruuchbar isch.‘

11 'Denn so, wie sech es Gürtel ad Hüfte vomene Maa schmiegt, so hani drfür gsorgt, dass sich das ganze Huus Israel und ds ganze Huus Juda an mi schmiegt', erklärt Jehova, 'damit si für mi zum Volk, Name, Ruhm und zu öppisem schönem werde. Doch si ghorchted nid.'

12 Und du söllsch ne au die Botschaft übermittle: "Das seit d Jehova, der Gott Israels: "Jede grosse Krug soll mit Wein gefüllt werden." Und sie werde dir erwitere: 'Wüsse mer nid scho, dass jede grossi Krug mit Wyy gfüllt sött wärde?‘

13 De richtet ihne us: "Das seit d Jehova: "Ich fülle alli Bewohner vo däm Land bis zur Betrunkeheit, d Könige, wo uf em Thron David hocke, d Prieschter un d Prophete un alli Bewohner Jerusalems.

14 U i wird se zerschmättere am angere, sowohl Vätere aus o Söhn", erklärt d Jehova. "I wirde ke Mitleid zeige, es wird mir nid leid tue und i wirde kes Erbarme mit ihne ha. Nüt wird mi drvo abhalte, sie zgrunde z richte.

15 Hört u git acht. sit nid überheblich, denn Jehova het gredt.

16 Gäbed öich Gott Jehova d Ehr, bevor er Finsternis bringt und bevor eui Füess uf de Berge ir Dämmerig stolpered. Ihr wärdet uf ds Liecht hoffe, doch er wird tiefe Schatte bringe. Er wirds i Dunkle verwandle.

17 U we Der nid wei ghöre i im Verborgene gränne wäge öie Schtolzes. Ich wird vieli Träne vugisse, mini Auge wäre vor Träne ibaflisse, wel d Herde Jehovas gfange isch.

18 Säg zum König u zur Königmuetter: 'Nehmet e niedrigere Platz ii, wüu eui schöni Chrone wird euch vom Chopf gheit'.'

19 D Städt vom Süde si verschlosse und niemer isch da zum si öffne. Ganz Juda isch id Gfangeschaft gfüehrt worde, vollständig verschleppt.

20 Blick uf u lueg, wär vom Norde chunnt. Wo isch d Herde wo dir gäh isch dini schöne Schaf?

21 Was wirsch sägä, we dini Strof chunnt dür dini enge Fründe, wo di vo Afang ah guet gstellt hesch?

Werde di nid wehe überfalle wie die einere Gebärende?

22 U we de dänksch: 'Warum isch mir das aues zuegstosse?', denn söttsch du wüsse: Es lit a dim grosse Vergehe, dass dis Gwand unde abgrisse und dini Färse schlimm zuegrichtet worde sind.

23 Cha es Chuschi sini Huut ändere oder es Leopard sini Flecke? Wenn ja, de chöi ou ihres Guets tue, dir wo ihre im Schlächts gschuulet sit.

24 I wird se auso zerstreue wie dr Stroh, wo dr Wüestewind wägwähnt.

25 Das isch dis Los, dini vo mir zuegmässene Ateil, erklärt d Jehova, "will du mi vergässe hesch und uf Lüge vertrausch.

26 Drum wird ich dini Süm hochhebe bis über dis Gsicht und me wird dini Schand gseh,

27 dini Tate vom Ehebruch u dis lüschte Gwieher, dini schamlosi Prostitution. Uf de Hügel, uf em Fäld hani dis widerliche Verhalte gseh. Wehe dir, Jerusalem! Wi lang wirsch no unrein blybe?"

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Jeremia 12 vo 52

 

Jeremia 12 vo 52

 

12 Du bisch rächt, o Jehova, weni mini Beschwärde a Di richt, wenni über Rächtsache mit dir rede. Doch warum hei di Böse mit ihrem Wäg Erfolg, warum sy d Treulose sorgefrei?

 2 Du hesch sepflanzt und si hei Wurzle gschlage. Sie si gwachse und hei Frucht fürebrocht. Du bisch uf ihrne Lippe, aber wiit entfärnt vo ihrne innerschte Gedanke.

 3 Doch du kennsch mi guet Jehova, du gsehsch mi. Du hesch mis Herz prüeft u feschtgstellt, dass es eis mit dir isch. Sundern si us we Schaf, wo gschlachtet wäre, un nimmt se bissi für d Tag vom Töten.

 4 Wie lang söll das Land no verkümmere und d Vegetation vo allne Fälder vertrocke? Wäge dr Schlächtigkeit vor Bewohner sy d Tier und d Vögel verschwunde. Die Lüt hei gseit "Er gseht nid, was mit üs gscheh wird."

 5 Wänns di scho ermüdet mit Fuessgänger z loufe, wie chasch de mit Ross um d Wett ränne? Säubscht wed im Land vom Friede zuversichtlech bisch, wi wirds dir i de undurchdring¬leche Dickichte am Jordan ergah?

 6 Denn sogar dini eigene Brüedere, d Husgmeinschaft vo dim eigete Vater, hei di treulos behandlet. Si hei lutes Gschrei gägä di erhobe. Gloub ne nid, ou wenn si öppis guets zu dir säge.

 7 "Ich ha mis Huus verloh, ha mis Erbe im Stich gloh. I ha mini Allerliebste id Hand vo ihrere Feinde gä.

 8 Si, my Erbe, isch für mi wien e Löwe im Wald worde. Si het gäg mi brüllt. Drum han i si Hasse glehrt.

 9 Mis Erbe isch für mi wine bünzli Raubvogu. Di andere Raubvögel umringe ihn und griffe ne a. Chömet versammle euch all ihres Wildtier vom Fäld chömet zum Frässe.

10 Vieli Hirte hei mi Wigarte zerstört. Si hei mi Landateil vertramplet. Si hei mi choschtbare Landateil i ne verlasseni Wildnis verwandlet.

11 Er isch zunere iidöde worde. Er isch verkümmeret. Er lit verloh vor mir. Z ganze Land isch verwüschtet worde, aber ke mönsch nimmts sech z härze.

12 Uf allne usträtte Pfade sy d Vernichter dür d Wildnis cho. Wüu ds Schwert Jehovas frisst vomene Endi vom Land bis zum angere. Für niemer gits friede.

13 Si hei Weize gsät aber Dorne glehrt. Si hei sech abgmüet aber het nüt brocht. Si wärde sech für ihre Ertrag schäme wägem glüehende Zorn Jehovas."

14 Das seit d Jehova: "Alli mini schlächte Nochbere wo s Erbe anschtattet, wo i mi Volk Israel ha la bsitze, ruef i us ihrem Land use. Des Hus Juda wäre i üs ihra Mitte usrisse.

15 Doch nachdäm i si usgrisse ha wärd i wider Erbarme mit ne ha u jede zu sym Erb u i sym Land zrübringe."

16 "Und we si würklech d Wäg vo mym Vouch erläre u bi mym Name schwöre: "So wahr Jehova läbt!', so wi si mi Volk hei glehrt bi Baal z schwöre, de wärde si i mys Volk yglideret wärde.

17 We se aber nid wei ghorche wird ig o däm Volk usrisse, ja usriisse u vernichte", erklärt d Jehova.

 

 

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Jeremia 11 vo 52

 

Jeremia 11 vo 52

 

11 Jeremia het vo Jehova folgendi Botschaft übercho:

2 "Hört die Wort des Bundes! Teil si de Juda un de Bewohner vu Jerusalem mit:

3 "Das seit d Jehova, der Gott Israels: "Verflucht isch wär sech nid a d Wort vo däm Bundes haltet,

4 den i mit äire Vorfahre gschlosse a däm Dag, an däm i sie üs Ägypte, üs däm Iiseschmelzofe, üsäfihrt ha un gsait: "Hört uf mini Schtimm un den alles, wohi i äich anwies, un ihr den mi Volk wäre un i wär aicha Gott si,

5 drmit i mi ad Eid cha halte, wo i öie Vorfahre gschwore ha: Ine ds Land z'gäh, wo Miuch u Honig flüsse, wis hüt dr Fau isch. Un i git zantwort: Amen, o Jehova.

6 Jehova het denn zue ma gsait: "Verkinda alli de Wort in de Städt Judas un uf de Strosse Jerusalems: "Hört die Wort des Bund un fihrt sie us.

7 Wül feierlech han i öie Vorfahre a däm Tag ermahnt, won i se us Ägypte ha usefüert, bis hütt, geng und geng wider: "Hört uf myni Schtimm."

8 Aber si hei nid ghört, no hän si mir ihres Ohr zueegwendet, sondern jede het sturm gfolgt siim eigene böse Härz. Auso hani aus über si bracht, wo ig i däm Bund ha aakündigt gha wüu si die drin enthaltene Aordnige nid hei wöue usfüehre.'"

9 De het d Jehova zu mir gseit: "Es git e Verschwörig unter de Manne Judas und de Bewohner Jerusalems.

10 Si sy zruggkehrt zu de Vergah vo ihrne Vorfahre us alte Zyt, wo sech weigeret uf mini Wort z ghöre. O si folge andere Götter und diene. Das Huus Israel und ds Huus Juda hei mi Bund broche woni mit ihrne Vorfahre het gschlosse.

11 Drum seit Jehova: 'I bringe Unglück über sie, wo sie nid chöi entcho. Wenn sie zu mir um Hilf rüefed wird ich nid uf sie ghöre.

12 Dann wärde d Schtädt Judas un d Bewohner Jerusalems zue d Götter go, däne si opfere, un um Hilf rüefe. Doch di Götter wärde si zur Zyt vo ihrem Unglück uf ke Fall rette.

13 Denn dini Götter si so viu worde we dini Schtädt, o Juda, und ihr hei so viu Altäre für d Schand ufgschteut wies Strosse z Jerusalem git – Altäre, um am Baal z opfere.‘

14 U du, bät nid für däm Volk. Schrei nid, red ke Gebet u flänn mi nid für si a, denn i wirde nid zuelose wenn si i ihrere Not zu mir rüefe.

15 Mit welem Rächt isch mini liebste i mim huus wenns so viu git wo bösi plän usfüehre? Wärde sy öppe mit heiligem Fleisch ds Unglück abwände, wes über di chunnt? wirsch zu dere Zyt juble?

16 Einsch het di Jehova en üppige Olivebaum gnennt, schön aazgseh mit sine edel Frücht. Unger groossem Lärm het er dä Bauma azündet u me het sy Zwyg vrbroche.

17 Jehova, dr Herr vo dr Heere, wo di pflanzt het, het Unglück gäge di verkündet wäg dr schlächte Tate vom Huus Israel und em Huus Juda, wo si mi kränkt hei in däm si am Baal opferte.“

18 Jehova ungerrichtet mi, damit i Bscheid wüsst ha. Zu derä Zit hesch mi la gseh was si tate.

19 I bi wienes zuetraulichs Lamm gsy wo zum Schlachte gfüert wird. I ha nid gwüsst, dass si Schlimms gäge mi plantet u ha gseit: "Lönd üs dä Baum mit syre Frucht zerstöre, löh üs ne uslösche us em Land vo de Läbige, damit sy Name nümm i Erinnerig blybt."

20 Doch Jehova, dr Herr vo dr Heere, urteilt grächt. Är prüeft di innerschte Gedanke u ds Herz. Lah mi dini Rach a ihne gseh, i ha dir ja mi Rechtsfall überge.

21 Drum seit Jehova gäge d Manne vo Anathoth, wos uf dis Läbe abgse hei und drohe: "Du darfsch nid im Name Jehovas propheziere, süsch bringe mr di eigehändig um"

22 ja drum seit d Jehova wo de Herr vo de Heere: "Ich werde se zur Rächeschaft zieh. Di junge Männa wäre durchs Schwert schterbe un ihri Böhn un ihri Töchter durch Hunga.

23 nidemal e überrest wird vo ihne übrig blibe, will ich wird unglück über d lüt vo anathoth bringe i däm Jahr wo si zur rächeschaft zoge werde."