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rico loosli 6924 bioggio tessin
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Hesekiel 21 vo 48

 

Hesekiel 21 vo 48

 

21 Wider hani e Botschaft vo Jehova becho. Si het glutet:

2 "Mönschensohn, lueg nach Jerusalem, richtet ä Akündigung gägä di heilige Orte und prophezie gägä ds Land Israel.

3 Säg em Land Israel: 'Das sy d Wort Jehovas: "I bi gege di und wirde min Schwert us sire Scheide zie und sowohl die Grächte als o die Böse i dinere Mitti usrotte.

4 Ja, wüu i di Gerechte u di Böse i dire Mitti wird usrotte, wird mi Schwert us sire Scheide fahre gäge aui Mönsche vo Süde bis Norde.

5 Aui Mönsche müesse erkenne, dassi säuber, Jehova, min Schwert us sire Scheide zoge ha. Es wird nümm zruggchehre.

6 U du, mönschesohn, süüfze, während dua zittersch, ja süüfze bitterlech vor ihne.

7 U we si di frage: 'Warum süüfsch du?', de säg: 'Wäg emene Bricht.' Denn er wird ganz bestimmt cho, u jedes Herz wird vor Angscht schmelze, aui Händ wärde schlaff abhänke, jede wird niedergschlage sy und a a aune Chnü wird ds Wasser abeloufe. "Er wird ganz bestimmt cho – es wird gschehe", erklärt der Souveräne Herr Jehova."

8 Wieder hani e Botschaft vo Jehova becho, si het glutet:

9 "Mönschensohn, profezeie und säge: "Das sy d Wort Jehovas: 'En Schwert! E Schwert isch gschärft worde und es isch gschliffe.

10 Es isch gschärft worde zum vili umbringe. Es isch gschliffe worde, damits blitzt. "Söllemer üs da nid fröie?" ""Wird's nid ds Zepter vo mym eigete Sohn verächtlech behandle, wi's alli Böim behandlet?

11 Es isch überricht wordä, zum gschliffä und mit dr Hand gschwungä zwärdä. Das Schwärt isch gschärft und gschliffä wordä, zums amänä Vollstrecker id Hand z ligä.

12 Schreie und jammere, Menschensohn, denn es isch gege mi Volk grichtet, gege alli Vorsteher Israels. Sie werde zäme mit mim Volk däm Schwert zum Opfer gheie. Drum schlah dr vor Chummer uf d Oberschekel.

13 Denn me het e Prüefig vorgnoh, u was wird mit em Zäpter gscheh, wenns vo däm Schwert verächtlich behandlet wird? Es wird ufhöre zbestah', erklärt de Souverän Herr Jehova.

14 U du, Menschensohn, profezeie, klatsch i d Händ u seisch drü Mal: "En Schwert!" Es isch ds Schwert vo de Erschlaagene, wo si umzinglet, ds Schwärt, wo viu tötet.

15 Ihres Härz wird vor angst schmelze u viu wärde a ihrne Stadttore gheie. I wirde mit däm Schwärt umbringe. Ja, es blitzt u isch gschliffe worde zum töte!

16 Zeig rechts dini Schärf! Zucke nach links! Stoss dert zue, wo dini Klinge glänkt wird!

17 O i wird id Händ chlatsche u min Zorn stille. I säuber, Jehova, ha gredt."

18 U wider i e Botschaft vo Jehova übercho. Si het glutet:

19 "Menschensohn, kennzeichne zwöi Wäge, wo ds Schwärt vom Chönig vo Babylon söu cho. Beidi wärde vom gliiche Land usgoh, un dert, wo sech d Schtross zu de beide Schtädt hin gablet, söu ä Wägwiser ufgschteut wärde.

20 Kennzeichne e Wäg, wo ds Schwärt zur Amoniterstadt Rabba schickt, u eine zum befeschtigte Jerusalem z Juda.

21 Wüu dr König vo Babylon blybt ar Weggableig schtah, wo di zwöi Strosse abzweige, um sech z la z wisse. Är schüttlet d Pfiili. Är befragt syni Götze, är ungersuecht d Läbere.

22 D Weissagig i sinere rächte Hand zeigt nach Jerusalem. Är söll dert Rammböck ufstelle, der Befähl zur Schlacht gäh, i Chriegsgschrei usbräche, Rammböck uf d Tore richte, e Belagerigswall ufschütte und es Bollwärch errichte.

23 D Wiisagig wird dene falsch erschine, wo ihre Eide hei gschwore. Doch erinneret sich a ihri Schuld und wird se gfange neh.

24 Drum seit der Souveräne Herr Jehova: 'Ihr heit säuber drfür gsorgt, dass öii Schuld in Erinnerig grüeft wird, wüu ihr öii Überträttige zur Schau stellet u öii Sünde dür all öii Tate zeigt. Jitz, wo me sech a Öich erinnert, wärdet ihr gwaltsam mitgno wärde.'

25 Doch di Tag isch cho, du tödlich verwunderete, schlechte Vorsteher Israels, d Zyt für dini endgültigi Straf.

26 Das seit dr Souverän Herr Jehova: 'Entfern den Turban und nimm die Krone ab. Es wird nid so blibe wi bisher. Erhöhe der Nidrige und erniedrige der Hohen.

27 I Trümmer, Trümmer, Trümmer wird ich's lege. Und es wird niemertem ghöre bis de chunnt, wo z'gsetzliche Rächt het, und ihm wird ich's ge.'

28 U du, Menschensohn, prophezeie u säg: "Das sy d Wort vom Souverän Herr Jehova über d Amoniter u ihri Beleidigunge." Säg: "En Schwert! E Schwert isch zum Töte zückt. Es isch gschliffe worde, damit's frisst und blitzt.

29 Trotz vor falsche Visione u der erlogenene Wissagig wird me d Tötete i dire Mitti uf d Erschlaagene schtaple, uf die Böse wo ihre Tag isch cho – d Zyt für ihri endgültigi Schtraf.

30 Steck ds Schwärt widr i sini Scheide. I wirde a däm Ort wode bisch gschafft worde, im Land vo dire Herkunft, mit dir is Gricht ga.

31 I wirde mi Zorn über di usgiesse. Mitem Füür vo mim Zorn werdi di aablose u di brutale Manne übergebe, wo ihres zerstörerisches Handwärch verstöh.

32 Du wirsch zu Brennstoff für ds Füür wärde. Dis eigete Bluet wird im Land vergosse wärde und me wird sech nümme a di erinnere wo ig säuber jehova, ha gredt.'"

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Hesekiel 20 vo 48

 

Hesekiel 20 vo 48

 

20 Im 7. Jahr, am 10. Tag vom 5. Monet, si einigi ältesti Israels cho und hei vor mir Platz gno, um Jehova ds befrage.

2 Da hani e Botschaft vo Jehova becho. Si het glutet:

3 "Mönschensohn, red mit de Ältiste Israels und teil ihne mit: "Das seit de Souverän Herr Jehova: "Chömed ihr zum mich befrage? 'So wohr ich lebe: I werd mi ned vo euch befrage', erklärt de Souverän Herr Jehova."

4 Bisch parat über se z'urteile? Bisch bereit über si z'urteile Mönschesohn? Mach ihne d'Abschüeligkeite vo ihrne Vorfahre bewusst.

5 Teil ihne mit: "Das seit der Souveräne Herr Jehova: "An dem Tag woni Israel uswählt ha, schwor i o dr Nachkommäschaft vom Huus Jakob ä Eid, u i ha mi ne z Ägypte z erkenne. Ja, i schwöre ne eid u ha gseit "Ich bi Jehova, euer Gott".

6 A däm Tag schwor ig, si us Ägypte usezfüehre ines Land, woni für si usfindig gmacht ha, es Land wo Milch u Honig flüsse. Es isch ds schönschte vo aune Länder gsy.

7 De han i zu ne gseit: 'Jede vo öich mues die abscheuleche Sache wegwerfe wo vor öine Ouge si. Verunreiniget öich nid mit de widerleche Götzli Ägypte. I bi jehova, eu gott.'

8 Doch sie hei sech gäg mi uf glehrt u si nid parat gsi uf mi z ghöre. Si warfe di abscheuleche Sache, wo si vor sich hei gha, nid wägg u trenne sech nid vo de widerleche Götze Ägypte. Drum han i a kündigt, in Ägypte mi Zorn über sie uszgisse und mini Verärgig völlig gege sie z entfessle.

9 Ich han jedoch mim Name zuliebe, damit är vor de Völker under dene si läbt hei nid entweit würd. Denn vor d Auge vu d Velka ha i mi ne z erkenne, als i sie üs Ägypte usegfihrt ha.

10 Ig ha se auso us Ägypte usä id Wildnis gführt.

11 Denn hani ne mini Bestimmige gä und ha si mini Rechts¬ entscheidige wüsse wo sich e Mönsch muess halte zum am Läbe blibe.

12 O mini Sabbat hani ne aus es Zeiche gäh zwüsche mir und ihne. Si sötte nämlech erkenne, dassi Jehova, es bi wo si heiligt.

13 Aber ds Huus Israel het sech ir Wildnis gäge mi ufgläbt. Si hei nid mini Bestimmige befolgt u hei mini Rächt-entscheidige abglänkt dür die einte Mönsch wenn er sech dra haltet am Läbe blibt. Mini Sabbatte hei si ufs Schlimmschte entweiht. Drum hani aagkündigt, in dr Wildnis mi Zorn über sie uszgisse, um se uszrote.

14 Ig ha mi eigete Name zuliebe, damit er vor de Voukler, vor derne Ouge ha se usegfüehrt, nid entwicklet würd.

15 O schwor ig ne ir Wildnis, se nid i das Land z bringe wo ig ne gä ha – es Land wo Milch u Honig flüsse, ds schönschte vo allne Länder,

16i wüu si mini rächts¬entscheidige ablehnt hei, mini Bestimmige nid befolgt u mini Sabbatte entweiht, denn ihres Härz het ihre widerleche Götze folgt.

17 Doch si mir leid gmacht u i ha se nid vernichtet. I ha se ir Wildnis nid usegrottet.

18 Zu irne Söhn in dr Wildnis hani gseit: 'Befolgt nid d Vorschrifte vo öiene Vorfahre, haltet euch nid a ihri Rächtsentscheidige und verunreiniget euch nid mit ihrne widerleche Götze.

19 Ich bi Jehova euer Gott. Befolgt mini Bestimmige und haltet euch a mini Rächts-entscheidige und füert si us.

20 U heiligt mini Sabbat. Si söue aus es Zeiche zwüsche ma und euch diene, damit ihr erkenne, dass i Jehova bi, euer Gott.'

21 Doch d Söhn hei sech gäge mi afah ufzlehne. Si hei nid mini Bestimmige befolgt und hei nid mini Rächt beachtet¬entscheidige und hei si nid usegfüehrt – düre Mönsch, wenn er sech dra haltet, am Läbe bliebt. Mini Sabbatte hän sie abwiichtet. Drum han i aagkündigt, in dr Wildnis mi Zorn über sie uszgisse und mini Verärgig völlig gege sie z entfessle.

22 Doch i ha mi zrüg ghalte u ha mi eiget Name zuliebe, damit er vor de Völker, vor dere Ouge i se ha usegfüert, nid entweit würd.

23 O schwor ig ne ir Wildnis, se under d Vouch z zerstreue und unger d Länder ds verspränge,

24 wüu si mini Rächt entscheidige nid usfüehre u mini Bestimmige hei ablehnt, mini Sabbate hei entweiht u de widerleche Götze vo ihrne Vorfahre nahlofe.

25 I ha o scho chönne zue, dass si Bestimmige befolgt hei, wo nid guet si gsi, und Rächts¬ entscheidige wo si nid hei chönne am Läbe blibe.

26 I ha se dür ihre eigete Opfer la verunreinigt wärde – si hei nämlech jedes erschtgeborene Chind aus Opfer verbrönnt, um si em Eländ priszgäh, dassi Jehova bi.“‘

27 Drum red zum Huus Israel, o Menschesohn, u richtet ihm uus: "Das seit der Souverän Herr Jehova: "Eure Vorfahre hei mi o dür beleidigt, dass si mir gägenüber treulos handlet.

28 I ha se is Land bracht won i ne mit em ne Eid zuegsichert ha. Wo si all die höche Hügel u dicht belaube Böim hei gse, hei si agfange, ihri Opfer u ihri chränkende Opfergabe dazbringe. Dert len sie de agnähme Gruch vu ihrem Opfer ufschtiege un hocke ihri Trankopfa üs.

29 Da han i si gfragt: 'Was het di Höchi z bedüte, zu dere Der gat? (Si wird hüt immer no "Höhe" gnennt.)

30 Richti em Huus Israel etz us: "Das seit dr Souverän Herr Jehova: "Verunreiniget ihr euch genauso wie eui Vorfahre, wo ihrne widerliche Götze nachegloffe si um Prostitution mit ihne z begah?

31 U verunreiniget Der Nech hütt immer no, indem Der all eue widerleche Götze Opfer darbringet u derby Öiri Söhn als Opfer verbrönnt? Söll i mi da öppe vo Öich la befrage, o Huus Israel? 'So wohr i läbe!', erklärt de Souverän Herr Jehova. 'Ich werd mi ned vo öich befrage lo.

32 Und was dr im Sinn heit, wenn dr säget: "Löhnd üs wie d Völker wärde wie d Familie vo anderne Länder, Holz und Stei abätte", das wird nie gscheh.'"

33 " "So wahr i läbe!", erklärt der Souveräne Herr Jehova. "Ich wird mit mächtiger Hand, mit uusgstrecktem Arm und mit emene Zornusbruch als König über eu regiere.

34 Ich wirde eu us de Völker usefüere u us de Länder zämebringe, wo ihre zerstreut worde sy – mit mächtiger Hand, mit usgstrecktem Arm und mit emene Zornusbruch.

35 Ig wirde euch id Wildnis vo de Vouk bringe und dert vo Gsicht zu Agsicht zu Agsicht mit euch is Gricht ga.

36 ""So, wi i mit öiene Vorfahre i dr Wildnis vom Land Ägypte i ds Gricht gange, so wird i mit euch is Gricht ga", erklärt dr Souverän Herr Jehova.

37 "I wirde eu underem Hirtenstab düre gah und eu d Pflicht vom Bund uferlege.

38 Doch d Rebelle und die, wo gäg mi sündige, wärd i vo öich entferne. Ja, i werde se usem Land wo si als fremdi lebte hei usefüehre aber das Land Israel wärde si nid beträtte. Und dir werde müesse erkenne, dass i Jehova bi.'

39 Und zu dir, o Huus Israel, seit dr Souveräne Herr Jehova: "Gönd doch, ihr alli, und dient eue widerliche Götze. Aber we Der geng no nid uf mi höre, de wärded ihr my heilige Name nümm chöi entwiehe dür öie Opfer u Öji widerleche Götze!'

40 "Denn uf mym heilige Bärg, ufeme höche Berg Israels", so erklärt dr Souveräne Herr Jehova, 'dört wird das ganze Huus Israel, ja sie alli, mir im Land diene. Dert wird i mi über sie fröie. Und i wirde äiri Biträg und Euri Erschtlingsopfer fordere, all äiri heilige Sache.

41 Wäg em agnähme Gruuch wird i mi über euch fröie, wenn i Öich us de Völker usefüehre u us de Länder zämmebringe, wo ihr verschtreut worde si. Un i wirde unda äich gheiligt wäre vor d Auge dr Velka.

42 "Und ihr werdet müsse erkenne, dass i Jehova bin, wenn i euch is Land Israel bringe, i das Land woni eue Vorfahre mit emene Eid zuesicherte.

43 Dert wäre ihr äich an äire Vuhalte un a alli äiri Tade erinnere, mit däne ihr äich vuunreinigt hän, un ihr wäre äich wägä alle schlechte Tate vor äich selbscht grösse.

44 Denn wärded ihr erkenne müesse dasi Jehova bi wenni mim Name zueliebe so mit Öich verfahre u nid entsprächend öiem schlächte Verhalte oder eure verdorbene Handlige, o Haus Israel', erklärt de Souverän Herr Jehova.“

45 Und wider hani e Botschaft vo Jehova übercho. Si het glutet:

46 "Menschensohn, wind di Gsicht südwärts und sprich zum Süde un schwätzt als Prophet zum Wald im südliche Land.

47 Teil em Wald vom Süde mit: "Hör die Wort Jehovas. Das seit dr Souverän Herr Jehova: "I zünd es Füür aa u es wird i dir jede grüene u jedi trochne Baum uffrässe. D loderndi Flamme wird nid usglöscht werde und jedes Gsicht vom Süde bis zum Norde wird devo versängt werde.

48 U aui Mönsche wärde gseh, dass ig säuber, Jehova, z Füür azündet ha, so dasses nid usglöscht wird.

49 Und i ha gseit: "Ach, o Souveräner Herr Jehova! Si säge über mi: 'Redt är nid eifach nume i Rätsle?

 

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Hesekiel 19 vo 48

 

Hesekiel 19 vo 48

 

19 "Sing a Truerlied über d Vorsteher Israels 2 und sag: 'Was isch dini Muetter gsi? E Löwin unter Löie.

Sie legt sich midde unda di starche junge Löie un zeht ihri Junge gross.

3 Si hei eins vo ihrne Junge gross un es isch zumene starche junge Löie wore. Är het's glehrt, Büüte z schreisse, und verschlang sogar Mönsche.

4 Lit hän vu nem ghärt un fange nen in ihre Gruebe, un sie bringe nen zue Hänge nohch Ägypte.

 5 D Löwin het gwartet und schliesslich erkennt das es kei Hoffnig uf sini Rückkehr het gä. So nimmt sie ä anderes vu ihrne Junge un zeht`s zumene schtarche junge Löie her.

 6 Au är het sich unda d Löie tummlet un s isch ä starche junge Löwe üs nem wore. Är het s lehrt, Büüte z zerrisse, un vuschlang sogar Mönsche.

 7 Är het zwüsche de Verteidigungs¬türme umenand u verwüschtete Schtädt, so dass ds verlassene Land vo sym Brülle erfüllt isch gsy.

 8 Vouk us de umligende Bezirke hei gäge ihn ah um ihres Netz uf ne z rüere u si finge ne i ihrer Grube.

 9 Mit Hänkli zoge si ne ine Chäfig u hei ne zum König vo Babylon bracht. Dert hei si ne igsperrt, damit me sini Stimm nümm uf de Bärge Israels ghört het.

10 Dini Muetter isch wienenä Wystock i dim Bluet gsi, pflanzt am Wasser. Är het Frucht gha u isch vou zwöi, wüu är richlech Wasser het gha.

11 Är het starchi Zweigi entwicklet, wo sech für d Zepter vo Herrscher eignet hei. Är isch gwachse u het über di angere Bäum use gjagt, u wäg sinere Hechi un sym dichte Laub isch är uufgfalle.

12 Aber im Zorn isch er usgrisse worde und uf d Ärde gworfe und es Ostwind het sini Frucht vertrochnet. Sy schtarche Zwäig sy abgrisse, vertrochnete u sy vom Füür ufgfrässe worde.

13 Jetz ischer ir Wildnis pflanzt, ine wasserlose, dürschtigs Land.

14 Des Fiir het sich vu sinene Zwige usbreitet un het sini junge Triib un sini Frucht uf gfrogt, un s isch kei schtarke Zwig übrig bliebe, kei Zepter zum Herrsche. Das isch es Truerlied und es wird als Truerlied diene.'"

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Hesekiel 18 vo 48

 

Hesekiel 18 vo 48

 

18 U wider i e Botschaft vo Jehova übercho. Si het glutet:

2 "Was bedütet dieses Sprichwort, wo Ihr im Land Israel zitiert: "D Väter essed suure Truuben, aber d Zähne vo de Böne werded raus?

3 'So wohr ich lebe!', erklärt de Souveräne Herr Jehova. 'Ihr werdet dieses Sprichwort nümm in Israel zitiere.

4 Alli Seele – mir ghöred si. Wi d Seel vom Vater so o d Seele vom Sohn – mir ghöred si. D Seel, wo sündiget, si wird sterbe.

5 Agnoh, ä Mensch isch grecht u handlet fair u richtig.

6 Är isst uf de Bärge kei Götzenopfer, luegt nid zu de widerliche Götze vom Volk Israel uf, verunreinigt nid d Frou vo sim Mitmönsche, het ke Beziehige mitere Mentschleierende,

7 behandlet niemer rücksichtslos, sondern git sym schuldner ds pfand zrü, beroubt niemer, sondern git sy eigete Ässe däm Hungrige, bedeckt dr Nackte mit em ne Gwand,

8 verlangt ke zinse u tribt ke wucher, sondern haltet sech fern vom unrechttue, gheit grächti urteil zwüsche zwöi parteie,

9 befolgt stets miini Bestimmige und richtet sech nach mine Rechts¬ Entscheidige zum treu handle. Sonä Mönsch isch gerecht u wird ganz bestimmt am Läbe bliebe', erklärt dr Souverän Herr Jehova.

10 'Aber aagno, är isch vater vomene Sohn wo es Räuber oder es Mörder worde isch oder wo öppis vo dene andere Sache tuet

11 (obwou dr Vater nüüt drgliiche ta het) – er isst uf de Bärge Götzopfer, verunreinigt d Frau vo sim Mitmensche,

12 behandlet d Notleidende u de Arme rücksichtslos, riisst Sache dür Raub a sich, git kes Pfand zru, luegt zu de widerliche Götze uuf, praktiziert Abscheulichkeite,

13 tribt Wucher u verlangt Zinse –, de wird dr Sohn nid am Läbe bliebe. Wil er all die Abscheulichkeite ta het, wird er ganz bestimmt zu Tod bracht wärde. Är isch für si Tod säuber verantwortlech.

14 Aber agnoh, ä Vater het ä Bue, wo au die Sünde vo sim Vater gseht, u obwohl er sie gseht, tuet är säuber nüt dergliiche.

15 Är isst uf de Bärge kei Götzenopfer, luegt nid zu de widerliche Götze vom Israel uf, verunreinigt nid d Frau vo sim Mitmensche,

16 behandlet niemer rücksichtslos, riisst kei Pfand an sich, eignet sich nüt dür Raub a, git sys eigene Ässe däm Hungrige, bedeckt d Nackte mit em ne Gwand,

17 hebt sech drvo färn de arme z ungerdrücke, tribt ke wucher u verlangt ke zinse, setzt mini rächts¬entscheidige um u befolgt mini bestimmige. Sonä mönsch wird nid wägem vergeheit vo sim vater stärbä. Är wird ganz bestimmt am läbä blibä.

18 Dr Vater drgäge wird fir sy Vega schtärbe, wel er Betrug het afange, si Brueda bäut un zmitzt unda sym Volk schlächt doet.

19 Dir werdet jedoch frage: "Warum treit dä Bue keini Schuld am Vergehe vo sim Vater?" Da der Sohn fair u grächt ghandlet het, sech a all mini Bestimmige ghaute u se umgsetzt het, wird er ganz bestimmt am Läbe blibe.

20 D Seel wo sündiget, sie wird sterbe. Ä Sohn wird nid d Schuld am Vergah vo sim Vater trage und ä Vater nid d Schuld am Vergah vo sim Bue. Dem grechte Mensch allein wird sini Grechtigkeit agrechnet wäre un däm schlechte Mensch ällei wird sini Schlechtigkeit aagrechnet wäre.

21 We sech etz ä schlächte Mönsch vo au sine Sünde abwändet, sech a mini Bestimmige hebt und nach Rächt u Grechtigkeit handlet, wird är ganz bestimmt am Läbe blibe. Er wird nid sterbe.

22 ke vo sine überträtige wird ihm aglastet werde. är wird am lebe blibe wiu är gerecht handelt.'

23 "Hani o nume di gringscht Fröid am Tod vomene schlechte Mönsche?", erklärt dr Souveräne Herr Jehova. 'Isches mir nid lieber daser sech vo sine Wäge abwändet u am Läbe blybt?'

24 "Git dagäge e Gerechtigkeit sini Gerechtigkeit uf und handlet verchehrt und praktiziert all die Abscheulichkeite vo de schlächte Mönsche, wird er de am Läbe blibe? Keini vo sinere grächte Tate wird in Erinnerig gruefe wäre. Är wird für sini Untreue un sini Sinde schterbe.

25 Doch Ihr werdet säge: "Der Weg Jehovas isch ungrächt. Hör bitte zue, Huus Israel! Isch's mi Wäg, wo ungrächt isch? Sind's nid euri Wäg, wo ungerächt sind?

26 Git ä Grächter sini Grächtigkeit uf und handlet verchert und stirbt deswege, de stirbt är für sis eigete verchehrs Handle.

27 U wändet sech ä schlächte Mönsch vo sire Schlächtigkeit ab u handlet vo da a nach Rächt u Gerechtigkeit, wird er sys eigete Läbe bewahre.

28 Chunnt er zur Ysicht u wändet sech vo au sine überträtige ab, wird er ganz bestimmt am Läbe blibe. Är wird nid sterbe.

29 Doch s'Volk Israel wird säge: "Der Weg Jehovas isch unrecht." Sinds würklich mini Wäg wo ungerecht sin, o Huus Israel? Sind's nit euri Wäg wo ungrecht sin?'

30 'Darum werd ich über jede vo euch so urteile wie's sin Wäge entspricht, o Huus Israel', erklärt de Souverän Herr Jehova. 'Kehrt um, ja wändet öich völlig ab vo all öire Überträtige, dass si nid zumene Stolperstei wärde und ihr so Schuld uf euch laded.

31 Befreit öich vo all eue überträtige u erwerbed es neus Härz u e neue Geischt, will warum solltet ihr sterbe o Huus Israel?'

32 "I ha nid di gringscht Fröid am Tod vo irgendöpperem", erklärt dr Souverän Herr Jehova. "Drum kehrt um u bliebt am Läbe.