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rico loosli 6924 bioggio tessin
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Hesekiel 17 vo 48

 

Hesekiel 17 vo 48

 

17 Wieder hani e Botschaft vo Jehova übercho. Si het glutet:

2 "Menschensohn, verzell es Rätsel und seg es Sprichwort übers Huus Israel uf.

3 Säg: "Das sy d Wort vom Souverän Herr Jehova: "Dr grossi Adler mit de grosse Flügel, dr lange Schwinge un däm volle, buebe Gfieder isch zum Libanon kumme un het dr Wipfel dr Zeder wäggnoo.

4 Är isch dr oberscht Trieb abegrisse, het ne i ds Land vor Händler bracht u het ne i ei Stadt vor Händler gsetzt.

5 De het er öppis vom Same vom Land gno u het en uf es fruchtbars Fäud gsässe. Är het ne wie e Weid pflanzt, wo's viu Wasser gä het.

6 Dä Samä isch uufgange u isch zumnä niedrigä, wuchärndä Wyschstock, däm si Ranke sich nah innä bogä und siinä Wurzle under ihm gwachsä. So isch er zumene Wyschtock worde, wo neui Triib bildet het un sini Zweige usgstreckt het.

7 Und es isch e andere grosse Adler mit gwaltige Flügle und grosse Schwinge cho. Do brellt d Wischtock sini Wurzle zue nem üs, wägä d Gartebeteete, wo na pflanzt war, un schtreckt nem sini Ranke entgäge, um vu nem z bewässä z wäre.

8 Doch är isch ja scho uf emene guete Fäud pflanzt gsi, wos viu Wasser het gäh zum zwöi la wachse, Frucht z träge und zumene majestätische Wystock z wärde.

9 Sag: 'Das sy d Wort vom Souverän Herr Jehova: "Wird er gedeihe? Wird nit jemads sini Wurzle üsrisse un sini Frucht vufaue un sini Trieb vuschtrocke lo? Är wird so troche wärde, dass me weder e starche Arm no viu Lüt brucht, zum ne mit de Wurzle uszrisse.

10 Wird är degege, selbst wener verpflanzt isch? Wird är nid völlig vertrochnä, wenn dr Ostwind uf ihn blast? I de Gartebete woner uustrieb, wird er vertrochnä.

11 Und wider hani e Botschaft vo Jehova übercho. Si het glutet:

12 "Richti bitte em rebellische Volk uus: "Erchennet Der nid, was das aues bedütet?Sag: "Dr Kenig vu Babylon kummt nach Jerusalem un nimmt d Kenig un di fihrende Männa mit uf Babylon.

13 O het er öpper vo de mögliche Nachkomme gno, het e Bund mit ihm gschlosse u het ne unger Eid gschtellt. Dänn het er em Land di agsehne Manne wäg gno,

14 damit ds Königrich am Bode gläge isch und sech nid het chönne erhebe. Nume we's sech an si Bund hebt würds fortbestah.

15 Doch het dr König gäge ihn rebelliert, wo er sini Bote uf Ägypte gschickt het, um vo dert Pferd und es grosses Heer z übercho. Wird er Glinge ha? Wird dä wo so öppis tuet dr Strof entgäge? Chan er dr Bund bräche und dennoch entcho?'

16 "So wahr i läbe!" erklärt de Souveräne Herr Jehova. Er wird in Babylon schterbe a däm Ort, wo dr Kenig läbt, der nen zum Kenig macht, däm si Eid er vuachtet het un si Bund het brocht.

17 Ds grosse Heer u di vile Soldate vom Pharao wärde im Chrieg ke Hilf sy, we Belagerigsrampene u Bollwärch errichtet wärde, um vili Mönscheläbe uszlösche.

18 Är het ä Eid verachtet u ä Bund broche. Obwohl er sys Wort gäh het, het är das alles gmacht u wird nid entcho."

19 "Drum seit der Souveräne Herr Jehova: "So wahr i läbe: I wirde d Folge derfür, dass er mi Eid verachtet u mi Bundbroche het, uf ne zrügfaue la.

20 I wirde mis Netz uf ne rüere u er wird i mim Jagdnetz gfange wärde. I wirde ne uf Babylon bringe u dert mit ihm is Gricht ga wäg sinere Untreue mir gegenüber.

21 Aui sini devoloufende Soldate wärde dür ds Schwärt gheie u d Übrigbliebene wärde i aui Richtige zerstreut wärde. De wärdedder müesse erkenne, dassi sälber, jehova, gredt ha.

22 "Das seit der Souveräne Herr Jehova: "Ich werde ä junge Trieb vom Wipfel der höche Zeder näh und ne ipflanze. Vo dr Spitz vo ihrere Zwääg wird i e zaarte junge Trieb abpflücke, u i säuber wird ne uf em ne höche u erhabene Bärg ipflanze.

23 Ufeme höche Berg Israels wird ich ne ipflanze und sini Äst wärde wachse und er wird Frucht träge und zure majestätische Zeder wärde. Di verschidnschte Vögu wärded i sys Zwyge nischte und im Schatte vo sym Blätterdach wohne.

24 U aui Bäum vom Fäud wärde müesse erkenne, das i säuber, Jehova, dr höche Baum erniedriget u dr niedrig Baum erhöht ha. I ha dr grüene Baum la vertrochnä u dr trochne Baum zum Blüeh bracht. Ig säuber, Jehova, ha gredt u es het ta.

 

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Hesekiel 16 vo 48

 

Hesekiel 16 vo 48

 

16 Wieder hani e Botschaft vo Jehova becho, si het glutet:

2 "Mönschensohn, mach der Stadt Jerusalem ihre abscheuliche Praktike bewusst.

3 Säg: "Das sy d Wort vom Souveräne Herr Jehova an Jerusalem: "Dini Herkunft und diner Geburt nach stammsch usem Land vom Kanaaniter. Di Vater isch ä Amoriter gsi u dini Mueter ä Hethiterin.

4 Und so isch es bi dire Geburt gsi: A dem Tag wo du zur Wäut cho bisch, isch dini Nabelschnur nid duretrennt worde, du bisch nid in Wasser gwäsche worde um di suber z mache, du bisch nid mit Salz abgeriebe und nid in Tüecher gwicklet worde.

5 Kene het so viu Mitleid gha mit dir, dass är irgendöppis dervo gmacht het. Kene het mit dir gha. Stattdesse bisch ufs offene Fäld gworfe worde, will me di am Tag vo dine Geburt hasst.

6 Woni verbycho bi, hani di i dim Bluet gseh zapple, u wie du so i dim Bluet lahsch, hani gseit: 'Du söttsch am Läbe blybe!' Ja, wo du i dim Bluet glagsch, hani zu dir gseit: 'Du söttsch am Läbe blybe!'

7 I ha di zunere sehr grossi Mängi gmacht wi d Pflanze wo uf em Fäud gumpet u du bisch ufgwachse, hesch di guet entwicklet u dr edelscht Schmuck treit. Dini Brüst sind fescht worde, dini Hoor wachse, aber du bisch immerno nackt u unbekleidet gsi."

8 "Wo i verbych bi u di gseh, hani gmerkt, dass du aut gnue bisch für Liebesbekundige gsi. Drum han i mis Gwand über dir us breitet u dini Nachtheit u ha e Schwurbel gleischtet u e Bund mit dir', erklärt dr Souverän Herr Jehova, 'u vo do häsch du mir ghört.

9 Ou wäsche ig di mit wasser, gspüut dis bluet ab u schieb di mit öl ih.

10 Denn hani dr es bestickts Gwand aagleit, het dir edele Lädersandale gäh, ha di in feins Leine ghült u het di in tüüri Gwänder aagschlage.

11i i ha dr Schmuck aagleit, ha dini Handglänk mit Armreiffe und din Hals mit ere Chetti gschmückt.

12 I ha der e Nasering u Ohrringe aagleit u dir e schöni Chrone uf e Chopf gsetzt.

13 Mit Gold u Silber hesch di immer gschmückt, u dini Chleidig isch us feinem Leine, kostbarem Stoff u em ne bestickte Gwand gsi. Fiinmehl, Honig u Öl hesch gässe, u bisch sehr schön worde u eignetisch di schlüsslech zur Königin.

14 "Dein Ruhm het sech allmählech unter de Völker verbreitet wäg dinere Schönheit, wo vollkomme gsi isch, wüu i mini eigeti Pracht uf di leit", erklärt dr Souverän Herr Jehova."

15 "Doch hesch geng meh uf dini Schönheit vertraut u bisch wäg dim Ruhm zu de Prostituierte worde. Jedem verbiigehende hesch dini dienst freizügig abote und dini schönheit het denn ihm ghört.

16 Du hesch einigi vo dine Chleider gno u farbeprächtigi Höchi hergrichtet, wo de di prostituiert hesch. So öppis darfs nid gä, nie darf so öppis gscheh!

17 O du hesch di schöne Schmuck us em Gold und Silber gnoh, woni dir gä ha, hesch dir drus männlechi Götzebilder gmacht und tribsch mit ihne Prostitution.

18 U du hesch dini bestickte Chleider gno u se drmit iighüllt. Du hesch ne mi Öl u mis Rücherwerk darbrocht.

19 U ds Brot, woni dir ha gä – härgschteut us Fiinmähl, Öl u Honig vo mir – hesch ne äbefaus darbbracht, damit e agnähme Gruch ufschtigt. Genau das isch gschehe', erklärt dr Souverän Herr Jehova."

20 "Du hesch dini Söhn und dini Töchter gno, wo du mir uf dore hesch, und si Götze gopferet, damit si verschlunge wärde. Bisch mit dire Prostitution nonid gnue wit gange?

21 Du hesch mini Böhn gschlachtet u aus Opfer verbrönnt.

22 Bi all dine abscheuliche Praktikene und dinere Prostitution hesch nid a dini Jugendtäg zrü dänkt, wod nackt u unbekleidet bisch gsi u i dim Bluet packt hesch.

23 Nach all dinere Schlächtigkeit: Wehe!', erklärt de Souverän Herr Jehova.

24 "Du hesch dir e Hügel errichtet und e Höchi uf jedem öffentliche Platz.

25 Du hesch dini Höchi a de uffälligste Stelle jede Stross errichtet und dini Schönheit i öppis Abscheulechs verwandlet, wöu du jedem Vorbeigehende dini Dienscht abote u immer meh Prostitution hesch begange.

26 Du hesch mit de Söhn Ägypte, dine lüschte Nachbare, Prostitution tribe u mi mit dire ändlose Prostitution kränkt.

27 Itz wird i mini Hand gäge di wende u dini Verpflegig chürze u di dr Willkür vo dire Hasserinne usliefere, dr Töchter vor Philister wo über dis obszönes Verhalte entsetzt si gsi.

28 I dire Unersättlechkeit hesch de mit de Söhn Assyries Prostitution tribe, doch säuber när hesch no nid gnue gha.

29 Aso hesch no meh prostitution tribe bis hin zum Land dr Händler und zu de Chaldäärli, doch sälber denn hesch no nid gnueg gha.

30 Wie chrank dis Härz doch isch gsy, erklärt dr Souveräne Herr Jehova, 'als du das alles ta und dich wie e drüegigi Prostituierti verhalte hesch!

31 Doch wo dine Hügel ar uffälligste Stell jede Strass und dini Höchi uf jedem öffentliche Platz errichtet hesch, bisch nid wie e Prostituierti gsi wöu du keni Bezahlig hesch agno.

32 Du bisch e Ehebrächerin wo Fremde ihrem eigen Mah vorzieht.

33 Alli Prostituierte erhalte Gschänk, du aber gisch allne wo di begehre, Gschenk und bestichsch se demit se vo allne Siite chöme zum Prostitution triibe.

34 Du machschs genau umgekehrt wi anderi Prostituierti. Ke prostituiert sech so wi du! Du zahlsch anderi, statt das si di zahle. Du machsch genau z Gägeteil.'

35 Darum, du Prostituierti, hör d Wort Jehovas.

36 Das seit dr Souverän Herr Jehova: 'Well du dich hemmigslos dinere Luscht hegä u dini Nachtheit zur Schau gstellt hesch wod mit dine Liebhaber und all dine abscheuliche, widerleche Götze wo sogar ds Bluet vo dire Böhn gopferet hesch, Prostitution begange,

37 drum wird ich alli dini Liebhaber, wo du erfreut hesch, zämmebringe, all dini Gliebte zäme mit all dine Ghasste. I wirde se vo allne site geg di versammle u ne dini nacktheit zeige u si werde di völlig nackt gseh.

38 Und i wirde s Urteil a dir vollstrecke, d Ehebrächerinne u Froue, wo Bluet vergisse, verdiene, u dis Bluet wird in Zorn un Eifersucht vergosse wärde.

39 Ich wirde dich in ihri Hand ge und sie werde dini Hügel zerstöre und dini Höhe niederriisse. Sie wäre dir de Kleider vum Leib risse un dir di schöne Schmuck wägnäh un di nackt unbekleidet zruloh.

40 Si wärde e Mönschemängi gäg di ufbringe, u si wärde di stinige u di mit ihrne Schwärter umbringe.

41 Si wärde dini Hüser verbrenne u vor de Ouge viune Froue ds Urteil a dir voustrecke. Und i wirde dire Prostitution es End mache u du wirsch ke Liebhaber me zahle.

42 I wirde mi Zorn a dir stille u mini Verärgig wird sech vo dir abwände. Und i wirde mi beruhige u mi nümme kränkt fühle.'

43 "Wüu du nid a dini Jugendzyt zrüggdänkt, sondern mi dür au die Tate verarscht hesch, wärd i itze d Fouge vo dim Verhautig uf di la zrügfaue", erklärt dr Souverän Herr Jehova, "u du wirsch dis obszönes Verhalte und all dini abscheuleche Praktikene nid lenger fortsetze.

44 Jede, wo gärn Sprichwörter ufseit, wird uf di ds Sprichwort awände: "Wie d Mueter, so d Tochter!"

45 Du bisch d Tochter vo de mueter wo ihre Maa und ihri chind verachtet het. Und du bisch d schwöschter vo de schwöster wo ihri manne und ihri chind verachtet hei. Eui Muetter isch e Hethiterin gsi u eue Vater e Amoriter.

46 "Dini älteri Schwöschter isch Samaria und wohnt mit ihrne Töchter nördlich vo dir, und dini jüngere Schwöschter wo südlich vo dir wohnt isch Sodom mit ihrne Töchtere.

47 Du bisch nid nume uf ihre Wäg gange u ihre abscheuliche Praktikä gfolgt, sondern bisch nach churzer Zyt i dim ganze Verhalte no verdorbener gsi als si.

48 So wahr i läbe!', erklärt de Souverän Herr Jehova. 'Dini Schwöschter Sodom und ihri Töchter hei nid ta, was du und dini Töchter hei gmacht.

49 Ds Vergehe vo dire Schwöschter Sodom isch gsy: Sie und ihri Töchter sy stolz gsy, hei ässe im Überfluss gha u hei i sorgloser Rueh gläbt, u doch hei si d Hilflose und Arme nid ungerschtützt.

50 Si blibe überheblech u hei vor myne Ouge mit ihrne abscheuleche Praktikene witer gmacht. Drum isch mir nüt angers übrig blibe aus si zbsitige.

51 O Samarian het nid emal d helfti vo dine Sünde begange. Du hesch dini abscheuleche Praktikene ständig zahlriicher wärde la als dini Schwöster, so dass si wäg all dine abscheuleche Praktike grächter erschine als du.

52 Jetzt muesch dini Demüetigung uf dich neh, will d ds Verhalte vo dine Schwöster grächtfertiget hasta. Wäg dire Sünde, nämlech dass du abscheulicher ghandlet hesch aus si, si si grächter aus du. Schäm di auso itze u nimm d Demüetigung uf di wöu du dini Schwöschter grächt lasch erschine'.

53 "Und i werde ihri Gfängene zämebringe, d Gfängnige Sodoms und ihrne Töchter und d Gfängnige Samarias und ihrer Töchter. O dini Gfange wirdi gmeinsam mit ihne zämebringe,

54 damit du dini Demüetigung uf dich nimmsch. U du wirsch dich demüetigt fühle für das wo du dadurch agrichtet hesch, dass du se tröschtet hesch.

55 Dini schwöschter Sodom mit ihrne Töchter und dini Schwöster Samaria mit ihrne Töchter wärde zu ihrem früechere Zuestand zrüggchehre, u o du wirsch mit dine Töchter zu dim früechere Zuestand zrüggchehre.

56 Dini schwöster Sodom isch am Tag vo dim Stolz gsi i dine Ouge nid wert gsi, o nume erwähnt z wärde,

57 ehe dini eigeti schlächtigkeit ufdeckt worde. Itz beleidige di d Töchter Syriens und ihri Nachbare u d Töchter vo de Philischter um dich ume behandle di verächtlich.

58 Du wirsch d Folge vo dim obszöne Verhaltens u dine abscheuleche Praktike träge', erklärt Jehova."

59 "Denn das seit der Souveräne Herr Jehova: "Jetzt werd ich met Dir mache, was du gmacht hesch, well du de Eid verachtet hesch, wod min Bund broche hesch.

60 Doch ig säuber wird mi a dä Bund erinnere wo ig i dire Jugendzyt mit dir schloss, u ig wirde e duurhafte Bund mit dir schlüsse.

61 Du wirsch di a dis verhalte erinnere u di gmüetig fühle, wenn du dini schwöschter willkomme heissisch, die wo äuter si aus du, wi o die, wo jünger si aus du, und ig werde se dir aus töchter gä, doch nid wäge dim bund.‘

62 "Und ig seuber wärde mi bund mit dir schliesse und du wirsch erkenne müesse dasi jehova bi.

63 De wirsch di erinnere und di so sehr schäme, dass dis Muu nid ufbechunnsch wäg dinere Demüetigung, wenn ig trotz allem was du gmacht hesch, Sühne für di leischte', erklärt de Souverän Herr Jehova.“

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Hesekiel 15 vo 48

 

Hesekiel 15 vo 48

 

15 Wider hani e Botschaft vo Jehova übercho. Si het glutet:

2 "Mönschensohn, wi ungerscheidet sech ds Houz vom Wyschtock vo jedem angere Baum oder vo de Zweige vo de Böim im Waud?

3 Chame öppe mitere Stange us däm Holz schaffe? Oder macht me mit e Pflock zum öppis drah hänge?

4 Me wirfts aus Brennstoff i ds Füür u ds Füür verbrönnt beidi Ändi u verchouft d Mitti. Tauets itz für irgend e Arbeit?

5 Scho wo's no ganz isch gsi, het mes zu nüt chönne bruche. Wie viu weniger, we ds Füür's verbrennt u verchout het!"

6 "Drum seit der Souveräne Herr Jehova: "Under den Bäum des Wald hän i ds Holz vom Wyschtock aus Brennstoff für ds Füür gee, und genau eso wird i mit de Bewohner Jerusalems verfahre.

7 I ha mis Gsicht gägä si grichtet. Si si em Füür entcho, aber s'Füür wird se uffrässe. U dir wärdet müesse erkenne dasi jehova bi wenni mis gsicht gäge sie richt.

8 " " ""Und i wirde ds Land zunere Ihöde mache wöu si treulos ghandlet hei", erklärt dr Souveräne Herr Jehova."

 

 

Hesekiel 15 von 48

15 Wieder erhielt ich eine Botschaft von Jehova. Sie lautete:

2 „Menschensohn, wie unterscheidet sich das Holz des Weinstocks von dem jedes anderen Baums oder von den Zweigen der Bäume im Wald?

3 Kann man etwa mit einer Stange aus diesem Holz arbeiten? Oder macht man damit einen Pflock, um etwas daran zu hängen?

4 Man wirft es als Brennstoff ins Feuer und das Feuer verbrennt beide Enden und verkohlt die Mitte. Taugt es jetzt für irgendeine Arbeit?

5 Schon als es noch ganz war, konnte man es zu nichts gebrauchen. Wie viel weniger, wenn das Feuer es verbrannt und verkohlt hat!“

6 „Darum sagt der Souveräne Herr Jehova: ‚Unter den Bäumen des Waldes habe ich das Holz des Weinstocks als Brennstoff für das Feuer gegeben, und genau so werde ich mit den Bewohnern Jerusalems verfahren.

7 Ich habe mein Gesicht gegen sie gerichtet. Sie sind dem Feuer entkommen, aber das Feuer wird sie auffressen. Und ihr werdet erkennen müssen, dass ich Jehova bin, wenn ich mein Gesicht gegen sie richte.

8 „‚Und ich werde das Land zu einer Einöde machen, weil sie treulos gehandelt haben‘, erklärt der Souveräne Herr Jehova.“

 

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Hesekiel 14 vo 48

 

Hesekiel 14 vo 48

 

14 Einigi Ältiste Israels cho u hei sech vor mi häre ghockt.

2 Da hani e Botschaft vo Jehova becho. Si het glutet:

3 "Mönschensohn, di Manne si entschlosse, ihre widerleche Götze z fouge und si hei e Tolperschtei ufgschteut wo zum Sündige verleitet. Söll i mi öppe vo ihne la befrage?

4 Red drno mit ne u teil ihne mit: "Das seit dr Souverän Herr Jehova: "We ä Israelit entschlosse isch, sy widerleche Götze z folge, u är ä Schtolperschtei ufschteut, wo zum Sündige verleitet, u när chunnt, um ä Prophete z befrage, de wird ig, Jehova, ihm so antworte, wi er's wäg syne viune Götze verdient.

5 Wüu i wird ds Härz vo de Israelite i Schrecke versetze, wüu si sech aui vo mir zruggzoge hei u ihre widerleche Götze nachegloffe si.

6 Drum richti em Volk Israel us: "Das seit der Souveräne Herr Jehova: "Chömet zrugg u verlasset eui widerleche Götze u wändet öie Gsichter vo all öine abscheuleche Praktikene wäg.

7 Will wenn irgend e Israelit oder aasässige Fremde, wo z Israel läbt, sich vo mir abwändet u entschlosse isch, si widerleche Götze z folge, u e Stolperstei ufsteut wo zum Sündige verleitet, u när chunnt, um mi Prophete z befrage, de wird ig, Jehova, ihm persönlich antworte.

8 I wirde mis Gsicht gäge däne Mönsch richte, nen zumene warnende Zeiche un zumene Sprichwort mache und ihn us minem Volk usmerze, und ihr wärde müesse erkenne, dass i Jehova bi.“‘

9 'Sött sich dä Prophet aba überlischte lo un ä Antwort ge, denn bi i, Jehova, der d Prophete überlistet het. I wirde de mini Hand gäge ihn usstrecke u ne us mim Volk Israel uslösche. 10 Si werde ihri Schuld müesse trage. D Schuld vum Befrage wird genauso gross si we de vum Prophete.

11 damit ds Volk Israel nümme vo mir weg geit und sech nümme mit all sine überträtige verunreinigt. Dann wäre sie mi Volk si un i wär ihr Gott si, erklärt dr Souverän Herr Jehova."

12 U wider hani e Botschaft vo Jehova übercho. Si het glutet:

13 "Mönschensohn, wenn es Land gäg mi sündet indems treulos handlet, so wirdi mini Hand gäge das Land usstrecke und sini Nahrigsmittel¬versorgig abschnide und e Hungersnot dert häre schicke u Mönsch u Tier drin usmerze."

14 Sälbscht we di drü Manne Noah, Daniel und Hiob dert wäre chönnte si wäg ihrer Gerechtigkeit nume sech säuber rette', erklärt dr Souveräne Herr Jehova."

15 ""Oder agnoh, i lah bösartigi wildi Tier dür ds Land striife und se entvöukerets und maches zumene Ihöde, sodass wäg de wilde Tier niemert me durezieht.

16 So wahr i läbe!', erklärt de Souverän Herr Jehova. 'Sälbscht we di drü Manne dert wäre, si würde weder ihri Söhn no ihri Töchter rette. Nume sich säuber würdes rette u ds Land würd veröde.'"

17 "Oder aagnoh, i bringe es Schwert über das Land u säge: "Es Schwert söu dür ds Land zie", und i merze drinne Mönsch u Tier us.

18 So wahr i läbe: Säubscht we di drei Manne dert wäre", erklärt der Souverän Herr Jehova, "sii würde weder ihri Söhn no ihri Töchter rette. Nume sich sälber würeds rette.'"

19 "Oder agnoh, i schicke d Pescht i däm Land und güsse mi Zorn mit Bluetvergiesse drüber uus, um Mensch und Tier uszumerze.

20 So wahr i läbe: Säubscht we d Noah, Daniel u Hiob dert wäre", erklärt dr Souveräne Herr Jehova, "sii würde weder ihri Söhn no ihri Töchter rette. Nume sech säuber würde si wäg ihrer Grechtigkeit rette.

21 "Dänn das seit der Souveräne Herr Jehova: "So wird's sy, we i mi vier Strafe Schwärt, Hunger, bösartigi wildi Tier u Pescht über Jerusalem bringe, um drin Mönsch u Tier uszumerze.

22 Doch einigi Übrigbliebeni wärde entstoh u usegführt wärde, sowohl Söhn aus ou Töchter. Si chöme zu äich, u wenn Der dene Verhalte u Tate gseht, wird's euch ganz bestimmt ä Troscht sy, das i Unglück über Jerusalem bracht ha, ja das i all das über d Schtadt bracht ha.‘“

23 Sii wärde aicha Troscht si, wenn ihr ihr ihrne Verhalte u Tate sähn, und ihr werdet erkenne, dassi das wasi ha müesse mache, nid ohni Grund doe ha', erklärt de Souverän Herr Jehova."