Translate Wähle deine Sprache

Suchen

rico loosli 6924 bioggio tessin
Zugriffe: 539

Hesekiel 26 vo 48

 

Hesekiel 26 vo 48

 

26 Im 11. Jahr, am erschte Tag vom Monet, hani e Botschaft vo Jehova übercho. Si het glutet:

2 "Mönschensohn, wöu Tyrus über Jerusalem gseit het: "Haha! Der Tor vor Völker isch zerbroche! Alles wird mir zuefalle, u jetzt wo d Stadt verwüschtet isch wärd i rich",

3 drum seit dr Souveräne Herr Jehova: 'I bi gäge di, Tyrus, und i wird viu Völker gäge di la alüte, so wie ds Meer sini Wäue laht la herarrolle.

4 Sie wärde d Maure vo Tyrus zerstöre u sini Türm niederriisse, u i wird d Erde abchratze u s zumene glänzende, kahle Felse mache.

5 Es wird zumene Trocheplatz für Schleppnetz werde zmitzt im Meer.'

"Denn i sälber ha gredt", erklärt dr Souveräne Herr Jehova, "u s wird z Plünderguet für d Völker wärde.

6 Sini Siedlige ufem Land wärde dürs Schwärt gheie, und me wird müesse erkenne, dass i Jehova bi.'

7 Wüu das seit der Souveräne Herr Jehova: 'I lah König Nebukadnezar vom Babylon usem Norde gäge Tyrus alüge. Är isch e Chönig vo de Chönig mit Ross, Kriegswage, Riter und emene Heer mit vilne Soldate.

8 Är wird dini Sidlige uf em Land mit em Schwärt vernichte, es Bollwärch errichte, ä Belagerigsrampe ufschütte u ä grosse Schiud gäge di erhebe.

9 Er wird mit sim Rammbock gäge dini Muure arenne u mit sine Äxtä dini Türm niederriisse.

10 Är het so viu Ross, dass si di mit Stoub bedecke wärde, u dr Lärm sire Kavallerie, dr Räder u dr Wäge wird d'Muure la erbe, wen er dür dini Tore izieht wi Männer, wo ä Stadt mit dürbrochne Muuure erschtürme.

11 D Hufe vo sinere Ross wärde alli dini Strosse vertrample. är wird dis Volk mit däm Schwärt umbringe und dini gwaltige Süüle wärde z Bode stürze.

12 Meh wird dini Schätz und Handelsgüeter plündere und dini Muure und elegante Hüser niederriisse. Denn wird me dini Stei, dini Balkä und din Schutt is Wasser rüere.'

13 'Ich wird dem Lärm vo dire Lieder es Änd mache u dr Klang vo dine Harfe wird me nümme ghöre.

14 Und i wirde di zumene glänzende, kahle Felse mache und du wirsch zumene Trocheplatz für Schleppnetz wärde. Du wirsch nie wider ufbout wärde, denn ig, Jehova, ha gredt, erklärt dr Souverän Herr Jehova.

15 Das seit dr Souveräne Herr Jehova zu Tyrus: 'Bim Lärm vo dim Sturz, wenn d Stärbige stöhne, we i dinere Mitti vil umbracht wärde, wärde d Insle de nid vor Angst zittere?

16 Aui Förschte vom Meer wärde vo ihrne Throne schtiege, ihri prächtige Mäntel ablege und ihri bestickte Gwänder abstriife, u Zittere wird se überfalle. Si wärde uf em Bode hocke, ununterbroche zittere und di entsetzt astarre.

17 Si wärde es Trauerlied über di astimme u zu dir säge: " Wie bisch doch zgrund gange, wo du vo de Meer här bewohnt worde bisch, du prisnigi Stadt! Dü un dini Bewohna, ihr wartet ä grossi Seemacht un hän unda alle Bewohna vu d Erde Schrecke vubreite.

18 D Insle wärde zittern am Tag vo dim Sturz, d Insle vom Meer wärde bestürzt sy, we de nümm da bisch.

19 Wüu das seit dr Souveräne Herr Jehova: 'Wenn ig di verwüeschte wi di unbewohnte Städt, wenn ig d'Fluete über di la inebräche und di gwautige Wassermasse di bedecke,

20 wirdi di u die wo mit dir is grab häresteige zum volk vo de alte ziit bringe. I wirde di zäme mit dene, wo i ds Grab häresteige, a däm töifschte Ort lah wohne, wo wie di verwüschtete Ort us alter Zyt isch, damit du nid bewöhnt wirsch. Denn wird ich em Land vo de Läbände Herrlichkeit verleihe.

21i wirde plötzliche Schrecke über di bringe u du wirsch nümm da si. Me wird di sueche, aber du wirsch nie wider gfunde werde, erklärt de Souverän Herr Jehova."

 

rico loosli 6924 bioggio tessin
Zugriffe: 550

Hesekiel 24 vo 48

 

Hesekiel 24 vo 48

 

24 Wieder hani e Botschaft vo Jehova, im 9. Johr, am 10. Tag vom 10. Monet. Si het glutet:

2 "Mönschensohn, schrib dr das Datum uf, genau dä Tag. Dr König vo Babylon het a genau däm Tag si Agriff uf Jerusalem agfange.

3 Und verzell e Parabel über ds rebellische Volk. Säg: 'Das sy d Wort vom Souverän Herr Jehova: "Setz der Kochtopf auf. Setz ihn ufs Füür und gheisse Wasser ine.

 4 Leg Fleischstück ine, jedes gueti Stück, Oberschenkel und Schulter. Füll ne mit de beschte Chnöche.

 5 Nimm di beschti Schoof vor Herde u schicht ds Brennholz ringsum unger e Topf schiebe. Chuch d Schtück u koch d Chnoche drin.

6 "Denn dr Souverän Herr Jehova seit: "Wehe der Stadt des Blutvergiss, em roschtigen Kochtopf, wo me nid entfernt het! Läär nä Stück für Stück, ohni für dä Inhalt Los z rüere.

 7 Wüu ihres Bluet isch i ihre. Si hets uf de nackte Felse gosse. Sie hets nid ufd Ärde usgschüttet, zums mit Staub z bedecke.

 8 Um zorn zum usenäh¬zu¬beschwöre, hani ihres bluet uf de glänzende, nackti felse gmacht demit es nid bedeckt wird.'

9 Drum seit der Souveräne Herr Jehova: 'Wehe der Stadt des Blutvergiessen! Ich wird das Holz hoch aufschichte.

10 Hüüf ds Brennholz uf u zünde ds Füür aa, choch ds Fleisch gar, güss d Brühe ab u la d Chnoche verchoule.

11 Schteu dr lääre Topf uf d Chöle, damiter sech erhitzt und si Chupfer glüeht. Sini Unreinheit wird drin wägschmelze und sin Röscht wird wäggfrässe.

12 Es isch zum Verzwiifle und ermüedend well de starchi Rost ned wot abgah. Wirf de rostig Topf is Füür!'

13 "Dini Unreinheit isch vo dim obszöne Verhalte cho. i ha di probiert z reinige, aber du bisch nid rein vo dinere unreinheit worde. Du wirsch nid ine wärde, bis mis Zorn uf di nochelaht.

14 Ig säuber, Jehova, ha gredt. Es wird gscheh. Ig wird hanle ohni mi zrügzhaute ohni das es mir leidet ohni bedure. Me wird ds Urteil über di rede, dass du für dis Verhalte u dini Tate verdiensch', erklärt dr Souverän Herr Jehova."

15 U wider het i e Botschaft vo Jehova becho, si het glutet:

16 "Mönschensohn, grad nimi dir dis Liebste miteme Schlag weg. Truure nid, gränne nid, vergiss ke Träne.

17 suufze in still u verzichtet uf truerite. bind dr diin turban um u zieh dini sandale ah. Bedeck nid di Schnurrbartat und iss nid das Brot wo me dir bringt."

18 Am Morge hani zum Volk gredt u am Abe mini Frou gschtorbe. Drum han i am Morge druf gnau das gmacht, wo mir befohle worde isch.

19 Das Volk het mi gfragt: "Wosch du üs nid mitteile, was du da machsch, mit üs ztüe het?"

20 I han ene antwortet: "Ich han folgendi Botschaft vo Jehova erhalte:

21 "Richti em Huus Israel us: "Das seit der Souveräne Herr Jehova: "Ich werd iz mis Heiligtum entweihe, das eue ganze Stolz isch, eues Liebschte, das, wo euch as Härz gwachse isch. Eiri eigene Buebe un Töchter, de ihr zrüglo hän, wäre durchs Schwert falle.

22 De werdet ihr zueständ was i gmacht ha. dir werdet eue schnurrbart nid bedecke und das brot wo me öich bringt, nid z'ässe.

23 Euchi Turban wird uf öiem Kopf sy und öiri Sandale a eue Füess. Ihr wäre nit trurig odr brüele. Stattdesse wärde Dir i Öiene Vergehe dihinsieche u mitenand stöhne.

24 Hesekiel isch zum Zeiche für euch worde. dir werdet genau das mache woner gmacht het. Wenn das gschieht werdeder müesse erkenne, dassi dr Souverän Herr Jehova bi.‘“‘“

25 "Und du, mönsch, a däm Tag, woni ne ihri Feschtig wägnähme – ihri schöne Ursach zur Fröid, ihr Liebschte, des, was ne am Härz gwachse isch – zäme mit ihrne Böse und Töchtere,

26 wird es Entkommeer s dir mäude.

27 A däm Tag wirsch z'Muul öffne u mitem Entkomme rede u du wirsch nüm stumm si. Du wirsch zumene Zeiche für si werde und si werde müesse erkenne, dass i Jehova bi."

rico loosli 6924 bioggio tessin
Zugriffe: 514

Hesekiel 23 vo 48

 

Hesekiel 23 vo 48

 

23 Wider, i ha e Botschaft vo Jehova übercho, si het glutet:

2 "Mönschensohn, es het da zwöi Froue geh wo Töchter vor selbe Muetter gsi sind.

3 Si si z Ägypte zu Prostituierte worde u tribe vo ihrer Jugend a Prostitution. Dert het me ihri Bruscht drückt und ihrne jungfröueleche Buess gstreichlet.

4 Die eltere het Oola gheisse und ihri Schwöschter het Oholiba gheisse. Si sy mini Froue worde und hei Böhn u Töchter zur Welt bracht. Was ihri Name betrifft, d Ohola isch Samaria u Oholiba isch Jerusalem.

5 Oola het sech afa proschtituiere, während si mir ghört het. Si het starchs Verlange nach ihrne liideschaftleche Liebhaber, ihrne Nachbare, de Assyrer.

6 Es sy z Blau kleideti Schtatthalter und Ungervorschteher gsi – alles begehrenswärtte jungi Manne, wo uf ihri Ross grote hei.

7 Si het wyter Proschtitution mit aune userlässte Söhn Assyriens het sech mit de widerleche Götze vo dene verunreiniget, nach dene si starches Verlange het gha.

8 Die Proschtitution wo si z Ägypte tribe het, het si nid ufgäh wüu i ihrere Jugend hei d Manne bi ihre gläge, ihre jungfröueleche Buess gstreichlet u si giget gsi über si härgfaue.

9 Drum han i si i d Hand vo irer leideschaftleche Liebhaber, dr Söhn Assyriens nach dene si starchs Verlange gha het.

10 Si hei ihri Nachthäit uf decket, hei dir d Buebe und Töchter wäggno u umbringe Oola mit em Schwert. Si isch berüchtiget worde unter de Fraue und me het ds Urteil a ihre vollstreckt.

11 Wo ihri Schwöschter Oholiba das gseh het, isch ihre Verlange no schamloser worde und si hets mit ihrer Prostitution no schlimmer probiert als ihri Schwöschter.

12 Si het starchs Verlange nach ihrne Nochbere, de Söhn Assyriens, de Statthalter u Untervorschtehne gha, wo prächtig kleidet sy und uf Ross ritte hei – alles begehrenswärt jungi Manne.

13 Wo si sech verunreinigte het hani gseh, dass beidi dr glich Wäg igschlage hei.

14 Doch Oholiba isch no witer i irer Proschtitution gange. Si het i d Wand igritzt Manne, Bilder vo Chaldäer, mit Zinnober iigritzt,

15 mit Gürtel um d Hüfte und wehende Turbane uf de Chöpf. Si hei usgseh wie Krieger und hei allesamt Babylonier dargsteut, wo im Land vo dr Chaldäer gebore sy gsy.

16 Chuum het se erlickt, het sy Verlange verbrönnt und sy het Bote zu ne uf Chaldä gschickt.

17 Da sy d Söhn Babylons schtändig zu ihrem Liebeslager cho und hei si mit ihrem Luscht verunreiniget. Und nachdäm si sech dür si verunreinigt het, het si sech agwideret vo ne ab.

18 Wo si sech wyter mit Dreischtigkeit prostituiert het u ihri Nachtheit ufdeckt, hani mi genauso aagwideret vo ihre ab, wi ig mi vo ihrem Schwöschter abgwandt ha.

19 Si het a die Täg vo ihrere Jugend zrü dänkt, wo si sech in Ägypte prostituiert het, u hets immer schlimmer mit ihrer Proschtitution probiert.

20 Si gredt nach ihne wie d Näbefroue vo Manne, wo dr Glied wi ds vomene Esels isch u d Genitalie hei wi ne Hängscht.

21 Du hesch di nachem obszöne Verhalte vo dire Jugend in Ägypte gseh, wo me dine Buess gstreichlet het, dini Jugendleche Brüscht.

22 Drum, Oholiba, seit der Souveräne Herr Jehova: "I stachle jitz di Liebhaber uf, wo di aagwideret hesch abgwandt, u lah se us allne Richtige gäge di aalücke:

23 d Söhn Babylonsx u alli Chaldäer, d Manne vo Pekod, Schoa u Koa zäme mit allne Söhn Assyriens. Si sy allsamt begehrenswärtti jungi Manne, Statthalter und Untervorschteher, Chrieger und handverläseni Manne, wo alli uf Ross ryte.

24 Si wärde mit poltere Chriegswäge u Räder gäge di astürme, mit ere grosse Truppeasammlig, mit Grossschild u Chliinschild u Helm. Si wärde sich rings um di ufschteue, u i wird se ermächtige, ds Urteil über di z rede, u si wärde so über di urteile, wies ne richtig erschiint.

25I wirde min Zorn gäg di zum Usdruck bringe u si wärde ihri Wuet a dir uslah. Si wärde dir Nase u Ohre abschnide u wär vo dir übrig blibt, wird dür z Schwert gheie. Sie wäre dir de Bue un Töchter wägnähmä, un wer vu dir ibrig bliebt, wird vum Fiir vuzehlt wäre. 26 Si wärde dir d Chleider uszieh und dir din schöne Schmuck wägnäh.

27 I wirde dim obszöne Verhalte u dini Prostitution, wo z Ägypte afangt es Ändi mache. Du wirsch nimme nach ihne usschou halte u di nümm a Ägypte erinnere.'

28 Denn das seit dr Souveräne Herr Jehova: 'Ich übergib dich jetzt dene, wo du hasst u vo dene du dich aagwideret hesch.

29 Si wärde hasserfüllt gäge di vorgah u dir aues wägnäh wofür du di abgmüet hesch, u di nackt u unbedeckt zrüloh. Dini schamlosi Nacktheit, wo vo dine Unmoral zügt, dis obszönes Verhalte und dini Prostitution wärde ufdeckt.

30 Das aues wird me dir aatue, wöu du de Vöuker wi ne Prostituierti hingerhärgloffe bisch wüu du di mit ihrne widerleche Götze verunreinigt hesch.

31 Du hesch dr glich Wäg wie dini Schwöschter ihgschlage u i wirde dir ihre Bächer id Hand gäh.'

32 Das seit dr Souverän Herr Jehova: 'Den tief und wite Becher vo dire Schwöschter wirsch trinke, u du wirsch em Glächter u Spott priisgäh wo vo dr Becher viu enthautet.

33 Trunkeheit u Kummer wird di übermanne, dr Bächer vom Grau u dr Troschtlosigkeit, dr Bächer vo dire Schwöschter Samaria.

34 Du wirsch ne suufe u völlig müesse lääre, a sy Tonscherbe noche u dir de d Brüscht ufrisse. "Wenn i selber ha gredt", erklärt dr Souverän Herr Jehova.'

35 Darum seit dä Souverän Herr Jehova: 'Well du mi vergässe u völlig missachtet hesch, wirsch d Folge vo dim obszöne Verhaltens und diner Prostitution träge.'"

36 De het d Jehova zu mir gseit: "Menschesohn, wirsch s Urteil über d Ohola und Oholibar verkünde und ihne ihri Abscheulichkeite vor Ouge füehre? 37 Denn si hei Ehebruch begange u an ihrne Händ chläbt Bluet. Sie hän nit ällei mit ihrene Götze Ehebruch begange, sundern au ihri Bue, de sie ma uf d Welt kumme hän, als Fross fir ihri Götze.

38 Und was si mir usserdem aagmacht hei: Si hei a däm Tag mis Heiligtum verunreinigt und mini Sabbat entweiht.

39 Nachdäm si ihri Söhn aus Opfer für ihri widerleche Götze gschlachtet hei, si no am glyche Tag i mys Heiligtum go um's z entweihe. Das hei si zmitzt i mim eigete Huus gmacht.

40 Si hei sogar e Bote gschickt zum de Manne vo wiit här lo hole und wo die Manne si cho, hesch di gwäsche, dini Ouge gschminkt u dir Schmuck aagleit.

41 Du hesch di uf e prächtige Dwan gsetzt u vorhär isch ä Tisch gstande wo mis Rücherwärch u mis Öl gsteut hesch.

42 Me het dert dr Lärm vonere sorglose Mängi ghört, drunder Trinker wo me us dr Wildnis gholt het. Si hei dr Fraue Armreife a gleit und hei ne schöni Chrone ufgsetzt.

43 Denn hani über die Frau gseit, wo vom Ehebruch verbruucht isch: "Nun wird si wiiter iri Prostitution triibe.'

44 Auso isch me witer zu ihre ynegange wie zunere Prostituierte. So isch me zu Ohola u zu Oholiba, dä Fraue, wo sech obszön verhalte hei.

45 Doch grächti Männer wärde ds agmässene Urteil für Ehebruch u Bluetvergiessend über sie rede, wüu si Ehebrächerinne u Bluet an ihrne Händ chläbt.

46 Denn das seit dr Souveräne Herr Jehova: "Me wird e Heer gäge si la alüte, um se zum ne Biud vom Grauen z mache u ds Plünderguet.

47 Das Heer wird si mit Schtei bewerfe und si mit sine Schwertere niederstrecke. Äs wird ihri Böhn u Töchter umbränne und ihri Hüser.

48 I wirde em obszöne Verhalte im Land es Ändi mache und alli Froue wärde e Lehr drus zieh und eues obszönes Verhalte nid nacheah.

49 Me wird d Folge öire obszöne Verhaltens und de Sinde, wo ihr mit eure widerleche Götze tribe heit, über euch bringe, und ihr werde müesse erkenne, dass i dr Souverän Herr Jehova bi.

 

rico loosli 6924 bioggio tessin
Zugriffe: 543

Hesekiel 22 vo 48

 

Hesekiel 22 vo 48

 

22 U wieder hani e Botschaft vo Jehova becho. Si het glutet:

2 "Mönschensohn, bisch bereit dä mit bluetig beladene Stadt ds Urteil z verchünde u dir aui ihri Abscheulechkeite bewusst z mache?

3 Säg: "Das sy d Wort vom Souverän Herr Jehova: "O Stadt, wo i irer Mitti Bluet vergisse, däre Zyt chunnt u wo sech widerlechi Götze macht, um sech z verunreinige!

4 Dür dis Bluetvergüsse hesch Du dich schuldig gmacht u dini widerliche Götze hei di verunreinigt. Du hesch ds Endi dire Täg beschleunigt u ds Endi dire Jahr isch cho. Drum wird ig di zum Gspötti für d Völker mache, zu öppis wo sech aui Länder luschtig mache.

5 Länder nöch u färn wärde di verspotte, di, der Name unriin u die volle Unrueh isch.

6 Jede Vorsteher Israels i dinere Mitti missbrucht sini Autorität zum Bluetvergiesse.

7 I dire Mitti behandlet me Vater und Mueter verächtlech. Me betrügt de asässige Frömde und behandlet ds vaterlose Chinda u d'Witwe schlächt.

8 Mini heilige Orte verachtisch u mini Sabbate entweihsch.

9 I dire mitti gits verleumder wo uf bluetvergiesse us si. I dire mitti nimmt me uf d berge opfermähler ih und git sech obszönem verhalte ane.

10 I dinere Mitti enterht me ds Bett vom eigete Vater u vrgoht sech are Frou, wo dür ihri Mensruation unrein isch.

11 I dire Mitti tribt e Maa abscheulechi Züüg mit der Frou vo sym Mitmönsche, e andere verunreinigt syni eigeti Schwiegertochter dür obszönes Verhalte, u wider e angere vrgeit sech a sym Schwöschter, wo Tochter sym eigete Vater.

12 I dinere Mitti lat me sech bestäche um Bluet z vergässe. Du verleihsch gäg Zinse oder zum Gwünn mache und erpresst Gäld vo dine Mitmensche. Ja du hesch mi völlig vergässe', erklärt dr Souveräne Herr Jehova.

13 "Ich chlatsche agwideret id Händ wäg dim unehrlech erworbne Gwünn u de Bluetate i dire Mitti.

14 Wird dis Muet standhalte u werde dini Händ starch blibe i de Täg woni gäg di ischrite? Ig säuber, Jehova, ha gredt u wirde ischrite.

15 I wirde di unger d Vöuker zerstreue u unger d Länder verspringe u dini Unreinheit es Änd mache.

16 U du wirsch vor de Voukern enteret wärde und müesse erkenne dasi Jehova bi.

17 U wider i e Botschaft vo Jehova übercho. Si het glutet:

18 "Menschensohn, das Huus Israel isch für mi wie wärtlosi Schlacke worde. Sy alli sy Chupfer, Zinn, Ise u Bli im Ofe. Si sy zu Silberschlack worde.

19 Drum seit der Souveräne Herr Jehova: 'Wüu dir aui wie wärtlosi Schlacke worde sy, bringe i Nech zmitzt z Jerusalem zäme.

20 So wi me Silber, Chupfer, Ise, Bli u Zinn im Ofe zämebringt u ds Füür abläst zum aues schmelze, so wird i Nech i mire Verärgerig u mim Zorn zämebringe, u i wirde euch abblase u schmelze.

21 I wirde Nech zämebringe u Nech mit em Füür vo vo mim Zorn abblase u ihr wärded irer Mitti gschmolze.

22 Wie me Silber im Ofe schmilzt, so wärde dir i ihrer Mitti gschmolze. U dir wärdet müesse erkenne dasi säuber, Jehova, min Zorn über euch usgosse ha.'"

23 Und wider hani e Botschaft vo Jehova übercho. Si het glutet:

24 "Mönschensohn, säg: "Du bisch es Land wo nid greinigt wird und uf das es nid rägnet am Tag vom Zorn.

25 Dini Prophete hän sich in dinere Mitte mitänanda vuschwore we ä brelle Löwe, der Buss risst. Sie vuschlinge Mensche. Si riissä Schätz u Koschtbarkeitä a sich. Si hei i dire Mitti viu Frouä zu Witwä gmacht.

26 Dini Priester hei mis Gsetz vergewaltigt und entweihe ständig mini heilige Orte. Si mache ke ungerschiid zwüsche öppis heiligem und öpis nidheiligem, kläre d lüt nid drüber uf, was unrein und was dri isch, u wei mini sabbat nid hebe, u ich bi i dinere mitti entweiht worde.

27 Die füehrende Manne i dinere Mitti sy wie Wölf, d Büebli risse. Si vrgisse Bluet und töte Mönsche, um sech uf unehrlechi Wiis z bereichere.

28 Doch dini Prophete hän ihri Tade mit wisse Farb ibacht. Si gseh fauschi Visione, wahrsage Lüge u bhoupte: "Das sy d Wort vom Souverän Herr Jehova", obwohl d Jehova nid gredt het.

29 Das Vouch vom Land het betroge u grobt, si hei de Notläidende u de Arme schlecht behandlet u de aasässige Frömde betroge u ihm ds Rächt verweigeret.'

30 'I sueche unger ihne e Maa wo d Steinmuur usbessere oder vor mine Ouge für ds Land id Bresch gumpe würdi, damit is nid vernichte, aber ha keini gfunde.

31 Drum wird ig mi Zorn über si usgiesse und se mit em Füür vo vo mim Zorn usrote. Ig wird d Fouge vo ihrem Verhautig uf si la zrügfaue', erklärt dr Souverän Herr Jehova.."