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rico loosli 6924 bioggio tessin
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3. Moses 14 vo 27

 

3. Moses 14 vo 27

 

14 Jehova het witer zu Moses gseit:

2 "Folgendes Gsetz söll fürnä Ussätzigä gälte a däm Tag wonär für dri erklärt wird. Er söll zum Priester bracht wärdä.

3 Der Priester soll aus dem Lager ausgabe und ihn untersuchen. Isch der Ussätzig vom Ussatz gheilt,

4 söu ne dr Priester awise, für sini Reinigung zwöi läbendi reini Vögu, Zederholz, karmsinrotes Garn und Ysop z bringe.

5 Der Priester soll der eint Vogel über einem Tongefäss töten lassen, das frisches Wasser enthalten.

6 Dr läbendi Vogu söll är zäme mit em Zederholz, em karmyrote Garn u em Ysop i ds Bluet vom Vogu tauche, wo über em frische Wasser umbrocht isch.

7 De söu är dä wo sech vo Ussatz driinigt, sibemau mit em Bluet beschprütze u ne für dri erkläre. Der läbend Vogu söll er uf em offnige Fäud freila.

8 Wo sech Reinigendi söu sini Chleider wäsche, aui sini Hoor abrasiere und sech im Wasser bade, und er söu dri sii. Nochane cha er is Lager cho, aber er söll siebe Tag usserhalb vo sim Zelt bliibe.

9 Am sibte Tag söll er sech d Haar uf em Chopf und am Chünni sowie sini Augebraue komplett abrasiere. Nachdem är sech rasiert het, söu är sini Chleider wäsche u sech im Wasser bade, u är söu dri sy.

10 Am achte Tag söu er zwöi fählerlose jungi Schafböck nä, es fählerloses wiblechs Lamm, wo bis zu eis Jahr aut isch, drei zähni Epha mit Öl vermischts Fymäu aus Getreideopfere und es Log Öl.

11 Der Priester, wo ne für ie erklärt, söu dä sech Reinigende zäme mit de Opfergabe zum Iigang vom Zält vo de Zämekunft vor Jehova bringe.

12 De Priester söll dä eint jung Schafbock näh und ihn zäme mit em Log Öl als Schuldopfer darbringe. Är söu beides aus Schwingopfer vor Jehova häre u häreschwinge.

13 De söu är der jung Schafbock ame heilige Ort schlachte, dert, wo gwöhnlech ds Sündopfer und ds Brandopfer gschlachtet wärde de ds Schoudopfer ghört wi ds Sündopfer em Priester. Es isch öppis Hochheiligs.

14 Der Prieschter soll eppis vum Bluet vum Schuldpfa näh un s uf des rechte Ohrläppli vu sinere rechte Hand un uf di grosse Zeh vu sinem rechte Fuess.

15 Vom Log Öl söll dr Priester öpis näh und sechs i di linke Hand güsse.

16 Dr Priester söll denn si rächte Finger i ds Öl i sire line Hand tätsche und öpis drvo mitm Finger siebemau vor Jehova sprütze.

17 Vom übrige Öl i sinere Hand söll dr Prieschter öpis uf ds rächte Ohrläppli vom sech Reinigende tue, ufe Duume vo syre rächte Hand u uf di grossi Zää vo sym rächte Fuess – uf ds Bluet vom Schuldpfer.

18 Was vo dem Öl i sinere Hand no übrig isch, söu dr Priester uf e Chopf wo sech Reinigende tueh und vor Jehova für nä Sühni leischte.

19 Dr Priester söu ds Südopfer darbringe und für dä Sühni leischte wo sech vo sinere Unreinheit ietet. Nochane söu er ds Brandopfer schlachte.

20 Der Priester söu ds Brandopfer und ds Getreideopfer ufem Altar opfere und für ihn Sühni leischte, und är söu dri sy.

21 Wenn er jedoch arm isch und nid di nötige Mittel cha ufbringe, söll er e junge Schoofbock als Schuldopfer näh für e Schwingopf für sich Sühni z leiste, drzue es zehntel Epha mit Öl vermischts Feinmehl als Getreideopfer, e Log Öl

22 u zwöi Turteltuube oder zwöi jung Tuube, je nach sine Möglechkeite. Di eint söll aus Sündopfer diene u di anger aus Brandopfer.

23 Am achte Tag söll är se zur Feschtstellig vo syre Reinigung zum Priester a Iigang vom Zält vor Jehova bringe.

24 Der Priester söll der jung Schafbock fürs Schuldopfer und ds Log Öl näh und beides als Schwingopfer vor Jehova hin- u härschwinge.

25 De söll der Prieschter der jung Schafbock für ds Schoudopfer schlachte u öppis vo däm Bluet vom Schuldpfer näh u s uf ds rächte Ohrläppli vo däm sech Reinigende tue, ufe Duume vo syre rächte Hand u uf di grossi Zää vo sym rächte Fuess.

26 Der Priester soll sech öppis vo däm Öl i di linke Hand güsse

27 u när mit sym rächte Finger öppis vom Öl i sire line Hand siebemau vor Jehova sprütze.

28 Der Prieschter söll öppis vom Öl i sinere Hand uf ds rächte Ohrläppli vom sech Reinigende tue, ufe Duume vo syre rächte Hand u uf di grossi Zää vo sym rächte Fuess – a dä glyche Schteue, wo ds Bluet vom Schuldpfer isch.

29 Was vom Öl i sire Hand übrig blibe isch, söu dr Priester de uf e Chopf wo sech Reinigende tue für nä vor Jehova für nä Sühni z leischte.

30 Er söll eini vo de Turteltuube beziehigswys vo de junge Tuube opfere – je nach syne Müglechkeite,

31 di einti wo er sech cha leiste, aus Sündopfer u di anger aus Brandopfer zäme mit em Getreideopfer. U dr Priester söu für sech Reinigende vor Jehova Sühne leischte.

32 Das Gsetz gilt für öpper wo a Ussatz erchrankt isch gsi, wo jedoch bir Feschtstellig vo sinere Reinigung nid di nötige Mittel cha ufbringe."

33 Jehova het de zu Moses u Aaron gseit:

34 "We dir is Land Kanaan chömet woni euch aus Bsitz gibe, u i amene Huus i euem Land Ussatz lah entstah,

35 denn söu der Bsitzer zum Priester cho u säge: 'Mis Huus schint vo irgendöppis bfalle z'sii'.

36 Der Priester soll aordne dass man das Huus ausruumt bevor er chunnt zum der Befall untersueche, damit nid womöglich alles im Huus für unrein erklärt wird. När söu dr Priester i ds Huus ga und sech das aaluege.

37 Är söu dr betroffnigi Bereich ungersueche, u we a de Huswänd gäublech grüeni oder rötlechi Vertiefige si ufträtte, wo töifer erschine aus d Wandoberflächi,

38 den söll der Priester usem Huus use an Iigang vom Huus gah und ds Huus siebe Tag under Quarantäne stelle.

39 Am sibte Tag söll dr Priester wieder cho u ds Huus untersueche. Het sech dr Befall a de Wänd usgbreitet,

40 denn söll der Priester aordne das di befallene Stei usegrisse und usserhalb vor Stadt anen unreine Ort gworfe werde.

41 Är söll ds Huus inne gründlech la abchratze u me söu dr entfernti Putz und dr Mörtel usserhalb vor Stadt amene unreine Ort entsorge.

42 Di entfernte Stei söue ner dür angeri ersetzt wärde und är söu ds Huus mit nöiem Mörtel la verputze.

43 Tritt de Befall aber wieder uf, nachdem me d Stei usegrisse, ds Huus abchratzt und nöi verputzt het, 44 denn söll de Priester inegah unds untersueche. Het sech dr Befau im Huus usbreitet, handelt es sech um bösartige Ussatz im Huus. Es isch unrein.

45 Är söll ds Huus la abriisse u d Schtei, ds Houz sowie dr ganz Putz u dr Mörtel a unreine Ort usserhalb vor Stadt la schaffe.

46 Wär ir Quarantänezyt s Huus betritt, wird bis zum Aabe unrei sy.

47 Wär sech i dem Huus hinlegt oder isst, söll sini Chleider wäsche.

48 Faus dr Priester äbe chunt und gseht das sech dr Befau i däm Huus nid het usgbreitet nachdäms nöi verputzt worde isch, när söu er ds Huus für dri erkläre, wüus ke Befall meh vorchöme.

49 Fürs Huus vo Unreinheit z reinige, söu är zwöi Vögu näh sowie Zederholz, karmsinrotes Garn und Ysop.

50 Dä eint Vogu söll är i eim Tongfäss töte, wo früsches Wasser enthaltet.

51 De söll är ds Zederholz, dr Ysop, ds karmsinrote Garn sowie dr läbend Vogu i ds Bluet vom tötete Vogu u i ds früsche Wasser töuche u säubemau gäge ds Huus sprütze.

52 Er söll ds Huus mit em Bluet vom Vogu, em frische Wasser, em läbige Vogu, em Zederholz, em Ysop u em karmyrote Garn vo Unreinheit reinige.

53 Denn söll er dä lebändig Vogu uf em offnige Fäud usserhaub vor Stadt freilah u für ds Huus Sühni leischte, u äs söll dri sy.

54 Das isch z Gsetz für jede Fall vo Ussatz, vo Infektione a dr Chopfhuut oder am Bart,

55 vo Ussatz am ne Chleidigsstück oder eme Huus, 56 vo Schwellige, Schorfe u Flecke,

57 zum vermittle we öppis unygni u we öppis dri isch. Das isch das Gsetz über Ussatz."

 

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3. Moses 13 vo 27

 

3. Moses 13 vo 27

 

13 Jehova het wiiter zu Moses u Aaron gseit:

2 "Faus sech bi öperem uf dr Hut ä Schwellig, es Schorf oder es Fleck bildet u sech Ussatz aus Chrankheit uf sire Hut entwickle chönnt, de söu är zu Aaron, em Priester oder zumene vo sire Söhn, dr Priester bracht wärde.

3 De Priester söll d Infektion uf de Huet untersueche. Wenn ds Haar dert wiss worde isch und di befalleni Stell tüüfer erschiint als d Hut isch es Ussatz. Dr Priester sölls untersueche und ihn für unrein erkläre.

4 We aber dr Fläck uf dr Hut wiis isch und nid töifer erschiint aus d Hut und ds Haar nid wiis isch worde, de söu dr Priester dr Infizierte sib Täg unger Quarantäne steue.

5 Der Priester soll ihn am siebte Tag untersueche. Wes so usgseht aus öb d Infektion zum Stillstand cho isch und si sech uf dr Hut nid usbreitet het, de söu dr Priester nä nomau siebä Tag unger Quarantäne steue.

6 Der Priester söll ihn am siebte Tag wieder untersueche. Falls de d Verfärbig vo de befallene Stell zrügg isch gange und sech d Infektion uf dr Huet nid usgbreitet het, sell ne dr Priester für dri erkläre. Es isch nume e Schorf gsi. dr Beträffende söll sini Chleider wäsche und dri sy.

7 Het sech dr Schorf uf dr Hut aber eidütig usbreitet, nachdäm dr Beträffende zur Feschtstellig vo sire Reinigung vo sire Reinigung vorem Priester isch erschine, söu är wieder zum Priester ga.

8 Der Priester söll der Schorf untersueche und wenn är sech uf de Huet usbreitet het, sell der Priester de Beträffende für unrein erkläre. Es isch Ussatz.

9 Falls öpper a Ussatz erchrankt, söll er zum Priester bracht werde,

10 un dr Priester soll nen unda sueche. Wenn d Hut ä wissi Schwellig ufwiest un sich dür s Hoor wiss vufärbt het un in dr Schwellig ä offeni Wunda isch,

11i den isch es chronische ussatz uf de huut. de priester söll de beträffende für unrein erkläre. är bruucht ne nid under quarantäne z stelle, denn er isch unrein.

12 We dr Ussatz überau uf dr Hut usbricht u dr Körper vom Chopf bis zu de Füess bedeckt, sowyt dr Priester cha gseh,

13 und dr Priester dr Infizierte untersuecht het u gseht das dr Ussatz di ganz Hut erfasst het, de söu är ne für dri erkläre. Es isch alles wiis worde und är isch rein.

14 Sobald jedoch irgendwo e offeni Wunde sichtbar wird, söll er unrein si.

15 We dr Priester di offeni Wunde gseht, söu er ne für unrein erkläre.i Di offeni Wunde isch unrein. Es isch Ussatz.

16 Wird di offeni Wunde aber wider wüsse, söll er zum Priester cho.

17 Der Priester soll nen untersueche und wenn di befalleni Stell wiis worde isch, sell der Priester de Infizierte für ie erkläre. Er isch rein.

18 Faus sech uf dr Hut vomene mönsch es Gschwür bildet und när abheilt,

19 aber ar Steu vom Gschwür e wyssi Schwellig oder e rötlech wysse Fleck uftritt, de söu er sech am Priester zeige.

20 Der Priester soll d Stell untersueche. Wenn si töifer aus d Hut erschiint und d Haar dert wiis worde si, söu dr Priester de Beträffende für unrein erkläre. I däm Gschwür isch Ussatz usbroche.

21 We dr Priester d Stell ungersuecht u dert ke wisse Hoor z gseh sy und si nid töifer isch aus d Hut und d Verfärbig anschiinend zrügg gange isch, de söu dr Priester nä siebä Tag unger Quarantäne steue.

22 Het sech dr Fläck uf dr Hut offesichtlech usbreitet, söu dr Priester de Beträffende für unrein erkläre. Es isch e Chrankheit.

23 Isch dr fläck jedoch are stell blibe und het sech nid usbreitet, ischs nume e entzündig wo vo däm gschwür chunnt. Der Priester soll den Beträffenden für dri erkläre.

24 Odr faus jemads e Brandwunda het un des roh Fleisch in dr Wunda zuma rötlich wisse odr wissa Fleck wird,

25i denn söll der Priester s untersueche. Hei sech d Hoor i däm Fläck wiis verfärbt und erschiint är tüüfer als d Hut, isch i dr Wunde Ussatz usbroche. Der Priester soll den Beträffenden für unrein erkläre. Är isch a Ussatz erchrankt.

26 Steut dr Priester bi sire Ungersuechig fescht, das i däm Fleck ke wisse Hoor sy, dass är nid töifer isch aus d Hut und d Verfärbig zrügg isch, de söu dr Priester nä siebä Tag unger Quarantäne steue.

27 Dr Priester söu ne am siebte Tag ungersueche, u wenn sech dr Fleck offesichtlech uf dr Hut usgbreitet het, de söu dr Priester dr Beträffende für unrein erkläre. Är isch a Ussatz erchrankt.

28 Isch dr Fläck jedoch anere Stell blibe und het sech nid uf dr Huet usbreitet und isch d Verfärbig zrügg gange, isch es nume e Schwellig vo dr Wunde. Der Priester soll den Beträffenden für rein erkläre, denn es isch e Entzündig vo de Wunde.

29 Falls bimene Maa oder e Frou e Infektion am Chopf oder am Chini uftritt,

30 söu dr Priester die befalleni Steu untersueche. Erschiint se töifer aus d Hut u si d Haar gäub u dünn, söu dr Priester de Beträffende für unrein erkläre. Es isch e Infektion vor Chopfhuut oder am Bart. Es isch Ussatz am Chopf oder am Chünni.

31 Gseht dr Priester jedoch, ds di befalleni Stell nid töifer erschiint aus d Hut und dert keni schwarze Hoor si, de söu er der Infizierte sib Täg unger Quarantäne steue.

32 Der Priester soll d Infektion am siebte Tag untersueche. Wenn dr infizierti Breich nit gresser worde isch, sich d Hoor drin nit gälb verfärbt hei un er nit tiefer erschiint als d Hut,

33 den söu sech dr Betreffend rasiere la wobi dr infizierti Bereich usgspart blibt. Aaschliessend söll der Priester de Infizierte siebä Tag unter Quarantäne stelle.

34 Der Priester soll der infizierte Bereich am siebte Tag wider untersueche. We sech d Infektion vo dr Chopfhuut und vom Bart nid uf dr Hut usbreitet het und dr Bereich nid töifer erschiint aus d Hut, de söu dr Priester de Beträffende für dri erkläre. Är söll sy Chleider wäsche u dri sii.

35 Breitet sech jedoch d Infektion nach sinere Reinigung offesichtlech uf dr Hut us,

36 sött dr Priester ihn untersueche. Het sech d Infektion uf dr Huut usbreitet, brucht dr Priester nid nach gäube Hoor z sueche. Dr Betreffende isch unrein.

37 Zeigt sech bir ungersuechig dass sech d infektion nid usbreitet het und schwarzi haar ar stell wachse, denn isch d infektion abgheilt. Dr Beträffende isch rein u dr Priester söu ihn für dri erkläre.

38 Bilde sech bimene Ma odr ere Frou Flecke uf dr Hut u sy die Fläcke wiss,

39 söll der Priester si untersueche. Sind die Huutfläcke blassweiss, handlets sich um e harmlose Huutusschlag. Dä Beträffende isch rein.

40 We ne Maa d Haar ufm Chopf verlüürt u kahl wird, ischer dri.

41 Verlüürt er d Hoor vorn am Gring u wird dert kahl, isch er dri.

42 Faus sech aber ä rötlech wyssi Wundä im kahlä Bereich sire Chopfhuut oder uf sire Stirn bildet, isch dert Ussatz usbruchä.

43 Der Priester soll nen untersuchen und wenn die vor Infektion kommend Schwellig ar kahle Stell obe uf sim Chopf oder a sinere Stirn rötlich wiss isch u wie Ussatz uf sinere Hut usgseht

44 denn isch er e Ussätzige. är isch unrein und dr Priester söll ihn wäg dr Chrankheit uf sim Chopf für unrein erkläre.

45 Für öpper, wo a Ussatz erchrankt isch, gilt: Är söu zerrissni Chleider trage, sy Hoor ungepflegt la, der Schnurrbart bedecke und 'Unrein, unrein!' rüefe.

46 Solang er d Krankheit het, sell er unrein si. Da er unrein isch, mues er amene Ort usserhalb vom Lager absonderet läbe.

47 Falls ussatz es Chleidigsstück us Wull oder Leine befaut –

48 entweder a de Längs- oder de Querfäde vom Leine oder em Wollstoff – oder es Stück Läder oder öppis us Läder

49 u dr dadurch entstehendi gelblich grüeni oder rötlichi Fläck ds Chleidigsstück, ds Läder, d Längs- oder Querfäde oder irgend e Gägestand us Läder infiziert, denn liegt e Befall mit Ussatz vor. Es söll em Priester zeigt werde.

50 Der Priester soll den Befall untersuchen und den betroffen Gegestand sieben Tag unter Quarantäne stellen.

51 Wenn är dr Befau am sibte Tag ungersuecht u feschtschteut, dass är sech a däm Chleidigsstück, dä Längs- oder Querfäde oder em Stück Läder – ganz glych zu welem Zwäck das es dient – uusbreitet het, de handlet s sech um bösartige Ussatz. Dr Gegestand isch unrein.

52 Er söll ds Chleidigsstück, ds Woll- oder Leinegweb oder irgend e Gegestand us Läder, wo befalle isch, verbränne, wüu es handlet sech um bösartige Ussatz. De Gegestand mues verbrennt werde.

53 We dr Priester ds Chleidigsstück, d Längs- oder Querfäde oder irgend e Gegestand us Läder undersuecht und dr Befau sech nid usbreitet het,

54 denn söll de Priester aordne das de befallni Gegestand gwäsche wird, und ne nomal siebä Tag unter Quarantäne stelle.

55 Nachdem dr befalleni Gegestand gründlech gwäsche worde isch, söu ne dr Priester ungersueche. Het sech am usgseh vo dr betroffene steu nüt veränderet, isch dr gägestand unrein – o we sech dr befau nid usbreitet het. Är söu verbrönnt wärde, wüu der Ussatz het sech vor Inne- oder der Ussesyte ygfrässe.

56 Doch we ne dr Priester ungersuecht het u di befalleni Steu nachem gründleche Wäsche blass isch, de söu er se usem Chleidigsstück, em Läder oder em Gweb usegheie.

57 Erschiint dr Befau jedoch no a andere Schteu vom Chleidigsstück, Längs- oder Querfäde oder irgendnem Gägestand us Läder, när breitet er sech grad us. Jede befalleni Gegestand mues verbrönnt wärde.

58 Verschwindet bim Wösche vo dä Befall vo däm Chleidigsstück, dä Längs- oder Querfäde oder irgend eim Gägestand us Läder, denn söll ds Stück es zwöits mau gwäsche wärde, u äs söll dri sii.

59 Das isch ds Gsetz über e Ussatzbefau amne Chleidigsstück us Wulle oder Leine, a Längs- oder Querfäde oder irgend eim Gägestand us Läder, damit ds Stück für dri oder unrein erchlärt werde cha.“

 

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3. Moses 12 vo 27

 

3. Moses 12 vo 27

 

12 Jehova het wiiter zu Moses gseit:

2 "Teile de Israelite mit: 'We ä Frou schwanger wird und ä Junge zur Wäut bringt, söu si si si sibä Täg unrein sy wie i de Tag wo si wäg ihrer Mensruation unrein isch.

3 Am achte Tag söll sini Vorhuut beschnitte werde.

4 Sie söll sech während de nächschte 33 Täg witer vo däm Bluet reinige. Bis d Täg vo ihrere Reinigung verbi si, darf si nüt heiligs berüere u nid a heilig Ort cho.

5 Überchömet se es Meitli, de söu si 14 Täg unrein si wie während ihrer Mensruation. I de nächschte 66 Täg söll si sech witer vo däm Bluet reinige.

6 We d Täg vo ihrere Reinigung für e Sohn oder e Tochter um sy, söu si e junge Schafbock, wo bis zu es Jahr aut isch, aus Brandopfer und e jungi Tuubä oder e Turteltoube als Sündopfer zum Priester a Iigang vom Zäut vor Zämekunft bringe.

7 Är söu ds vor Jehova darbringe u für si Sühni leischte, u si söu vo ihrere Bluetig dri sy. Das Gsetz gilt für d Frou, wo e Junge oder es Meitli zur Wält bringt.

8 We si sech aber kes Schoof cha leischte, söu si zwöi Turteltuube oder zwöi jungi Tuube nä – eini aus Brandopfer und eini aus Sündopfer. Dr Priester söu für si Sühni leischte und si söu dri sii'"

 

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3 Moses 11 vo 27

 

3 Moses 11 vo 27

 

11 Jehova forderet Moses u Aaron denn uf:

2 "Säged zu de Israelite: 'Folgendi Landtiere darfed ihr esse:

3 Jedes Hufti, wo vollschtändig gspaltene Hufe het u wiederküut, dörft Der ässe.

4 Folgendi Tier wo wiederchöi oder gspalteni Hufe hei, söttet Der aber nid ässe: ds Kamel wo zwar e Wiederchüür aber ke Spalthuffe isch. Es isch für euch unrein.

5 O dr Klippdachs, wüu är isch zwar e Widerchäuer, het aber ke gspaltete Hüf. Är isch für euch unrein.

6 Denn dr Hase, denn är isch zwar e Wiederchäuer, het aber ke gspaltete Huf. Är isch für euch unrein.

7 Usserdäm ds Schwein, denn es isch zwar e Spalthuufer mit vollständig gspaltene Huffe, aber es isch ke Widerkäuer. Es isch für Öich unrei.

8 Ihr söttet vo ihrem Fleisch nüt esse u ihren tote Körper nid berüere. Sie sind für eu unrein.

9 Vo allne Tier im Wasser dörfed Dir folgendi ässe: Alles im Wasser – öb i de Meerä oder Flüss – was Flosse u Schuppe het dörft Der ässe.

10 Doch alli Tier wo i de Meere u Flüss läbe – öb Chliingetier oder anderi Läbewäse im Wasser – u die keni Flosse u Schuppe hei, sy für euch öppis Gruusigs.

11 Ja, si sölle ekelhaft für euch si und dir söue vo ihrem Fleisch nüt esse. Ihri Kadaver sölled eu anekle.

12 Alles im Wasser, wo ke Flosse und Schuppe het, isch für euch öppis Gruusigs.

13 Folgendi Tier sölle öich anekle, si dörfe nid gässe wärde, denn si si öppis Gruusigs: der Adler, der Fischadler, der Schwarzgeier,

14 vo de Rote Milan u alli Arte vom Schwarze Miland, 15 alli Rabenarte,

16 der Struss, d Eule, d Möwe, alli Falkarte,

17 das Chäuzli, der Kormoran, d Waldhoreule,

18 der Schwan, der Pelikan, der Geier,

19 dr Storch, aui Reiherarte, dr Wiedehopf u d Flädermuus.

20 Aui chlingetier, ds Flügle het u sech uf aune vier furtbewegt, isch für euch öppis Gruusigs.

21 Vo de gflüchtete Chlintiere, wo sech uf allne vier fortbeweged, dörfed Der nume die ässe, wo oberhalb vo ihrne Füess Sprungbei hei, wo si uf der Ärde hüpfed.

22 Vo dene dörft Der folgendi ässe: aui Arte vo Wander-heuschrecke, andere ässbare Heuschrecke, Grille und Grashüpfer.

23 Aui angere gflüchtete Chlintiere mit vier Bei si für euch öppis Ekelhafts.

24 Dür si würdeder euch unri mache. Jede wo ihre tote Körper berüehrt söu bis zum Abe unri sy.

25 Jede, wo irgend eim vo ihrne tote Körper treit, söu sini Chleider wäsche u bis zum Abe unri sy.

26 Jedes Hufti wo ke vollschtändige Spalt im Houf het u nid wiederchut isch für euch unrein. Jede wo sones Tier berüehrt söu unrein sy.

27 Vo de Läbewese wo uf vier Bei göh, isch jedes, das Tatze het, für euch unrein. Jede, wo ihri tote Körper berüehrt, söu bis zum Abe unynere sy.

28 Wer iri tote Körper treit, sell sini Chleider wäsche u bis zum Abe unri sy. Sie sy für euch unrein.

29 Vu däm Kleingetier uf d Erde sin folgendi Tier fir äich unrein: D Blindmus, d Springmus, alli Eidechsarte,

30 der Gecko, d Grossedechse, der Salamander, d Sandechse und ds Chamäleon.

31 Di Läbewäse sy für euch unrein. Jede wo iri tote Körper berüehrt, söu bis zum Abe unri sy.

32 Wenn si stärbe und uf irgendöppis falle, sölls unrei sy, öbs e Gegestand us Holz isch, es Chleidigsstück, es Fälla oder es Stück Sack. Jede Gägestand, wo zu irgendeme Gebruch dient, söll is Wasser taucht wärde. Är söll bis zum Abe unyyn sy. Nochane isch er wider dri.

33 Gheied si ines Tongefäss, sölls zerschlage werde, u si ganz Inhaut söu unrein si.

34 Jedes Nahrigsmittel wo mit Wasser us somene Gfäss i Berüerig chunnt söu unrein sy, ebeso jedes Getränk wo i somene Gfäss isch.

35 Alles wo ihre tote Körper falle sell unrein si. Ob Ofe oder Herd, si söue zerschlage wärde. Si si unrein u söue für euch unrein blibe.

36 Nume e Quelle und e Zischterni zum Speicher vo Wasser söue witer ine sy. Aber jede wo ihre tote Körper berüehrt söu unrein sy.

37 Fälled ihri tote Körper uf Pflanzesamme wo söll usgsät werde isch er rein.

38 Wird jedoch Wasser ufe Samä ta u fallt ä Teil vo ihrem tote Körper druf, isch dä Same für euch unrein.

39 Faus etze irgendes Tier, des äich zue Nahrigszwäck dient, schtirbt, soll der, der der der der der d tote Körper berührt, bis zum Abe unrein sy.

40 Wär vo däm tote Körper irgendöppis isst, söll sini Chleider wäsche u bis zum Abe unri sy. Wär dr tote Körper wegeit, sell sini Chleider wäsche u bis zum Abe unri sy.

41 Alles Kleingetier uf dr Erde isch öppis Ekelhafts. Es darf nid gesse wärde.

42 Ihr dörfed kei Tier ässe, wo uf däm Buch kriegt, kei Tier, wo uf alle vierä geit, un nigs vum vielfüssige Kleingetier uf d Erde, denn sie sin ebis Ekelhafts.

43 Machet euch nid dür irgendwelches Chlingetier zu öppis Ekelhaftem. Verunreiniget eu nid dur irgendwelches Chlingetier und werded nid unrein.

44 Denn i bi Jehova, aicha Gott, un ihr sollt äich heilige un heilig wäre, wel i heilig bi. Dir söttet nech nid durch irgendwelches Chlingetier, wo sech uf dr Ärde bewegt, verunreinige.

45 Denn i bi Jehova, der äich üs Ägypte usefihrt, um mi fir äich als Gott z erwiise, un ihr sollt heilig si, wel i heilig bi.

46 Das isch ds Gsetz über d Tier, di flüügende Läbewäse, aui Läbewäse wo sech im Wasser furtbewege, und aui Läbewäse, wo s uf der Erde wimmlet.

47 Dur das sött e Unterschied gmacht wärde zwüsche em Unreine und em Reine, zwüsche de Läbewese wo dörfe gesse wärde und dene wo nid gesse wärde dörfe.