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rico loosli 6924 bioggio tessin
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Lukas 19 vo 24

 

 

Lukas 19 vo 24

 

19 De isch er nach Jericho cho u isch dur d Stadt gange.

2 Het dert e ryche Ober¬stürinehmer namens Zachäus gä.

3 Er het unbedingt welle gseh wär dä Jesus gsi isch. Doch wäg de vile Lüt het ihm das nid glanget, är isch nämlech chlii gsi.

4 Drum isch er es Stück vorus glofe und het ufen Mulbeerfeige kletteret ¬baum zum ihn gseh, denn Jesus sött dert verbii cho.

5 Wo Jesus d Stell erreicht het, het er zu ihm ufe gluegt u het gsait: "Zachäus, chum schnäll abe, denn i wirde hüt Gast i dim Huus si."

6 Sofort het Zachäus abe chlätteret u het ne vou Fröid aus Gast ufegnoh.

7 Alli, wo das beobachtet hend, beschwert hend sech: "Er isch im Huus vomene Sünder z Gast!"

8 Doch Zachäus isch ufgstande und het zum Herrä gseit: "D Helfti vo mim Bsitz gibi de Arme, und alles, woni vo irgendöpperem erpresst ha, hani vierfach erschtatt."

9 Do het Jesus gseit: "Hüt isch Rettig über das Huus cho, will au er en Bueb Abrahams isch.

10 Denn de Menschesohn isch cho zum sueche und rette, was verlore isch."

11 Da sech Jesus ir Nöchi vo Jerusalem het befunde u si dänkt, Gottes Königriich würd sech augäblech zeige, het er e wytere Vergliich bracht:

12 "E Maa vo vornähmer Herkunft reist i nes ferns Land um sech d Chönigsmacht z sicherere u de zrüggzchere.

13 Er het zehn vo sinere Sklave grefe, het ne 10 Min gäh und sie beuftrait: 'Macht dermit Gschäft, bis i kumm.'

14 D Bürger vo sym Land hei ne jedoch u hei e Abordnig hinger ihm gschickt, wo sett säge: 'Mir wei dä Maa nid aus üse König ha!'

15 Won är sech d Königsmacht het gsicheret u schliesslech zrüggchert het, het er d Sklave gredt woner s Gäud het zu sech zum usefinde was si erwirtschaftet hei.

16 Di erschti isch vor gschtande u het gseit: 'Herr, dini Mini het 10 Min ihbrocht.'

17 Dr Herr het nen lobt: 'Guet gmacht, du guete Sklave! Hesch di inere sehr chline Sach als treu erwiese, drum söllsch du Herr über zäh Städt si.'

18 Denn isch dä zweit cho u brichtet: 'Herr, dini Mini het 5 Minä ibrocht.'

19 O ihm het er gsicheret: 'Du söllsch Herr über fünf Städt sii.'

20 Doch denn isch en andere cho u het gseit: 'Herr, hie isch dini Mini. I ha se imene Tuech versteckt ghaute.

21 Ig ha Angst gha vor dir, wüu du so e stränge Mönsch bisch. Du nimmsch dir was nid hingerleit hesch und ernst was nid gsaat hesch.'

22 Der Herr hat erwideret: 'Du böse Sklave, i verurteile di ufgrund vo dinere eigete Wort! Du hesch also gwüsst, dassi e stränge mönsch bi u nimme wasi nid hinderleit ha, u ernte wasi nid gseit ha?

23 Warum hesch mis Gäld de nid ufd Bank brocht? De hätis woni cho bi mit Zinse abghobe'.

24 Druf het er zu dene gseit, wo derbystande hei: 'Nimmt ihm d'Mine wäg, und gäbet se däm, wo di 10 Minä het.'

25 Si entgägnet: 'Herr, är het doch scho 10 Minä!' –

26 'I säg Nech: Jede, dä het, wird meh übercho. Aber wär nid het, däm wird säuber das woner het wäggno wärde.

27 U itz bringt myni Find här, wo mi nid aus König hei wöue ha und richte se vor mine Ouge häre.'"

28 Nochdem er das gseit het, het er si Wäg nach Jerusalem nuf fortgsetzt.

29 Und woner i d Nöchi vo Betfhage u Bethanie am sogenannte Ölberg isch, het er zwöi Jünger beuftragt:

30 "Göht in das Dorf, wo me vo hie us gseht. Sobald Der innechömed, werded Der en junge Esel abunde finde, wo no nie öpper ghocket het. Bindet ne los u bringt ne her.

31 Wenn aber öpper fragt, warum er ihn losbindet, denn seit: 'Der Herr bruucht ihn.'

32 D Beuftragte hei sech ufe Wäg gmacht u hei aus so vorgfunde, win er's ihne gseit het.

33 Doch wo si grad drbi si gsi, ds Tier loszbinde, hei d Bsitzer gfragt: "Warum binde ihr der jung Esel los?"

34 Si antworte: "Dr Herr bruucht nen."

35 Do fihre sie d Esel zu Jesus, werfe ihri Obergwänder uf des Tier un len Jesus ufstiege.

36 Während är d Schtrooss entlanget, hei d Lüt ihri Obergwänder vor ihm ufem Bode breitet.

37 Won är sech dr Schtrooss nöcher het, wo der Ölberg aabfüehrt het, het unger de zahlose Jüngere Fröid usbroche u si priise Gott mit luter Schtimm wäg de mächtige Tate, wo si gseh hei.

38 Si refe: "Gesägnet isch dä, wo aus König im Name Jehovas chunnt! Friede im Himmel u Herrlechkeit obe i de Höchi!"

39 Doch einigi Pharisäer hei us der Mängi proteschtiert: "Lehrer, wys dini Jünger i ihri Schranke!"

40 Er aber het erwiteret: "I säg Nech: We si stumm blibe, würde d Schtei schreie."

41 Wo er sech dr Stadt nöcher het gha und si het gseh, het er über sie brüele und gseit "wenn du, ja du, a däm Tag das hetsch erkennt, was mit Friede ztue het … aber itz isch es vor dine Ouge verboge worde.

42 u het gseit "We du, ja du, a däm Tag das hetsch erkennt, was mit Friede ztue het… aber itz isch vor dine Ouge verboge worde

43 Denn es wärde Tag über di cho, da wärde dini Gäind e Belagerigsring us Spitzpfähle zum di ume zieh, di umzingle und vo allne Site ischlosse.

44 Sie werdet dich und d'Kind i dinere Mitti z'Bode schmettere und kein Stei uf em andere lah will d'Zit dinere Beguetachtig nid erkennt hesch."

45 Denn isch er i d Tämpel gange u het agfange d Händler z vertrybe.

46 Är het gseit: "I de Schrifte steit: 'Mis Huus wird es Gebetshuus sy', aber ier heit's zumene Räuberhöhle gmacht.

47 Är het wyter täglech im Tempu glehrt. Doch d Oberprieschter u d Schriftglehrte u di füerende Manne vom Vouch hei nach ere Möglechkeit gsuecht, ihn umzbringe,

48 hei aber ke Mittu u Wäg derzue gfunge, wüu ds ganze Volk ständig a sine Lippe het häre.

 

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Lukas 18 vo 24

 

 

Lukas 18 vo 24

 

18 Denn het är veraaschoulicht, warum's so wichtig isch, immer z Bätte und nie uufzgäh.

2 Er het gseit: "Ire Stadt hets e Richter gä, wo ke Gottesfurcht u ke Respekt vor Mönsche het gha.

3 E Witwe us der glyche Stadt isch geng wider zu däm Richter gange u het gseit: 'Verhilf mir zu mym Rächt i däm Schtryt mit mym Prozessgägner!'

4 E Zyt lang heter nid welle druf iigah, doch denn het er sech gseit 'I ha zwar ke Gottesfurcht u ke Respekt vor Mönsche,

5 aber wüu diä Witwe mir ständig ds Läbe schwär macht, wird ig ihre zu ihrem Rächt verhälfe, damit si nid duurend chunnt und mir mit ihrer Forderig zuesetzt.'"

6 Dr Herr het hinzue gfügt: "Hört was der Richter, obwohl er ungrächt gsi isch, gseit het!

7 Wird Gott auso nid sine Userwählte, wo Tag und Nacht zu ihm schreie, ganz bestimmt zu ihrem Rächt verhälfe, während er gliichzitig geduldig mit ihne isch?

8 I säg nech: Är wird ne schläunigst zu ihrem Rächt verhälfe. Doch wird der Mönschensohn, wen er chunnt, würklech sone Gloube uf der Ärde finde?"

9 Er drillt sich aba au ä baar, de sich uf ihri eigeni Grechtigkeit vulosse un in d Auge andere nigs wert ware, un na het folgende Vuglichnis brocht:

10 "Zwöi Manne sy zum Tempel ueche zum bätte – dr eint isch e Pharisäer gsy u der anger e Stüürinehmer.

11 Dr Pharisäer isch da gschtande u bätet bi sich: 'O Gott, i danke dir, dass i nid wie alli andere bi – Erprässer, Ungrächt, Ehebrächer – und scho gar nid wie dä Stüürinehmer.

12 Ig faste zwöi mau ir Wuche u gibe es Zähni vo auem woni erwerbe'

13 Der Stüürinehmer dergäge, wo in einige Entfernig isch gschtande, het sech nid emal traut, zum Himmel zluege, sondern het sech immer wider a d Bruscht gschlage u het gseit: 'O Gott, han mit mir, e Sünder, Erbarme.‘

14 I säge Nech: Wo dä Maa wider hei isch gange, het er sech aus grächter erwiese als der Pharisäer. Denn jeda, der sich selbscht erhöht, wird erniedrigt, aba wer sich selbscht niedrig macht, wird erhöht."

15 Jetz hei d Lüt o ihri chline Chind zum Jesus bracht, damit er se berührt het, aber wo d Jinger das gseh hei, fange si a, sie abzwise.

16 Doch Jesus het di chline Chind zu sich gruefe und het gsait: "Löh d Kinder zu mir cho! Hinderet si nid dra, denn Gottes Königrich ghört settigi Mönsche.

17 I vrsichere euch: Wer Gottes Kenigrich nid wie es Chind willkomme heisst, wird uf kein Fall dert inecho."

18 Ein Vorsteher het vo ihm wölle wüsse: "Guete Lehrer, was muesi mache zum ewigs Läbe z erbe?"

19 Jesus entgägä: "Warum nennsch du mi guet? Nemad isch guet üsser eim: Gott.

20 Du kennsch d Gebot: 'Brich nid d Ehe', 'Morde nid', 'Stiehl nid', 'Mach keh falschi Zügnussag', 'Ehr di Vater und dini Muetter'.

21 Der Maa het gseit: "A all das han i mi vo Jugend ah ghalte.

22 Als Jesus das ghört het, het er gsait: "Eis fehlt dir no: Verchauf alles, was du hesch, un gib d Erlös d Arme, und du wirsch e Schatz im Himmel ha. U chum, folg mer noche!"

23 Wo der Maa das het ghört, isch är tieftruurig worde, wüu är isch sehr rich gsy.

24 Jesus het ne agluegt u het gsait: "Wie schwirig wird's für die sy wo Gäld hei, i Gottes Königrich z glange!

25 Es isch tatsächlech liechter fürnes Kamel, dür z Öhr vonere Nähnade z gah, als fürnes Riiche, in Gottes Chünigrich z cho."

26 D Zuehörer hei gfragt: "Wär cha de no grettet wärde?"

27 "Was für Mönsche unmöglech isch, isch für Gott müglech", het er gseit,

28 was dr Petrus gmeint het: "Lueg mau, mir hei alles ufgää, was mir hei gha, u si dir gfolgt."

29 Er het sich erwideret: "I vssichere euch: Niemer het wäg Gottes Königrich Hus odr Frau odr Brüeder odr Eltere odr Kinda vurote,

30 wo nid i dere ziit es vielfachs erhaltet und im kommende weltsystem ewigs läbe."

31 Do nimmt da de Zwölf biis un sait zue nene: Mir gehn nuf nohch Jerusalem, un alles, was durch d Prophete iba d Menschbue gschriebe isch, wird sich erfille.

32 Zum biispiel wird mer ihn mensche vo andere völker übergeh, mer wird ihn verspotte, entwürdigend behandle und aspöcke.

33 Und nachdem mer ihn usgpeitscht het, wird mer ihn töte, aber am dritte Tag wird er uferstah."

34 Si begriffe allerdings nid, was das alles bedütet het, wüu dr Sinn vo däm Wort isch ihne verboge gsi. Si hei ds Gsagte nid verstande.

35 Wo sich Jesus etze Jericho nihmt, het ä Blindä am Schtrosse ghockt un bäut het.

36 Er het e Menschemöngi verbi gah u het welle wüsse was da los isch gsi.

37 Me het ihm teilt mit: "Jesus, de Nazarener, gaht grad verbi."

38 Do het er lut gruefe: "Jesus, Sohn Davids, ha Erbarme mit mir!"

39 D Lüt vorne hei nen ärgerlech uf gforderet, Still z sy, aber er schreie nume no lüter: "Sohn Davids, ha Erbarme mit mir!"

40 Do bliebt Jesus schtoh un losst d Ma hole. Als dr Blindi bi nem war, frogt Jesus nen:

41 "Was möchtisch? Was söui für di mache?", woruf er batet: "Herr, i wett wider gseh chönne."

42 Jesus het zue nem gsait: "Du söllsch wider chönne gseh. Dis Glaube het di gsund gmacht."

43 Im gliiche Moment het er sini Sehkraft zrugg ghalte. Er het ihm folgt un het Gott vuherrlicht. Au alli Lüt, wo das beobachtet hän, priese Gott.

 

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Lukas 17 vo 24

 

 

Lukas 17 vo 24

 

17 Denn het er zu sinene Jünger gseit: "Ursache, dür die me i ds Stolperä chunnt, si unvermeidlech. Aber wehe däm, dür de si entstöh.

2 Wär besser für ihn, me würd ihn mitemene Mühlstei am Hals is Meer rüere, aus daser eine vo dene Chline zum Stolper bringt.

3 Passt uf euch uf. We din Brüeder e Sünde begoht, de red es ärnschts Wort mit ihm u wenn er bereut, vergieb ihm.

4 Säubscht we är siebä mau am Tag gägä di sündigt u när siebä mau zu dir zrü chunnt u seit: 'I bereue', muesch ihm vergäh.

5 D Aposchtel hei itz zum Herrn gseit: "Gib üs meh Gloube."

6 Dr Herr isch erwideret: "We öiches Gloube o nume so gross wi ä Sänfkorn wär, würdet Dir zu däm Schwarze Mulbeerbaum säge: 'Heb di mit dyne Wurzle us em Bode und verpflanz di is Meer!', u är würd uf Öich lose.

7 Aagno, är heit e Sklave u är chunt nachem Pflüge oder Schaf ga brüele vom Fäud zrü. Wär vo Öich würd de zu ihm säge: 'Chum doch grad här u nimm am Tisch Platz'?

8 Würd me nid ender zu ihm säge: 'Mach mir öppis zum Znacht u bi dr e Schürz füre u bediene mi, bis i gässe u trunke ha, u när chasch esse u trinke'?

9 Wird me sech öppe em Sklave zu Dank verpflichtet fühle, wüu är si Uftrag erfüllt het?

10 So au Dir: We Der alles do heit, was me nech ufträit het, de seit: 'Mir sy nutzlosi Sklaven. Mir hei nume üsi Pflicht ta.'

11 Ufem Wäg uf Jerusalem het er zwüsche Samaria u Galiläa hinedure zoge.

12 Grad wöue ines Dorf ines Dorf ine gah, da si ihm zäh Ussätzigi entgäge cho, blibe aber i einige Entfernig stah

13 und rüefe luut: "Jesus, Lehrer, ha Erbarme mit üs!"

14 Won er sie gseh het, het er zue nene gsait: "Göhnd u zeiget euch d Prieschter." Underwägs sy si de gsund worde.

15 Eine vo ne het zrügg kehrt, wo er gmerkt het, dass er gsund wore isch, un het Gott mit luter Schtimm verherrlicht.

16 Er isch Jesus z'Füess gworfe und het ihm danket. Übrigens isch er ä Samariter gsi.

17 Aus Reaktion druf het ne Jesus gfragt: "Sind nid alli zäh gsund gmacht worde? Wo si de di angere nüni?

18 Isch süsch kene zrüggcho, um Gott z verherrleche – nume dä Maa useme angere Volk?"

19 Denn het er zu ihm gseit: "Stah uf u gang. Dis Glaube het di gsund gmacht."

20 Won er vo de Pharisäer gfragt woorde isch, wo Gottes Königrich chume, het er antwortet: "Gottes Königreich kommt nicht auf spektakuläre, für alle zu erkennende Art und Wiis.

21 Und mer wird o nid säge: 'Lueged da ane!', oder: 'Dött isch es!' Denn lueged!' Gottes Königreich isch i oire Mitti."

22 Denn het er zue d Jinger gsait: "D Zyt kummt, do wärde ihr euch wünsche, au nume eine vo de Tag vom Mönschsbue z gseh, aber ihr wärde dä Tag nid gseh.

23 U d'Lüt wärde zu euch säge: 'Seht dert!', oder: 'Sieht hie!' Göit nid här u louft ne o nid hingerhär.

24 Denn so we ä Blitz vu einere Siete vum Himmel zum andere lüchtet, so wird dr Menschebue an sinem Dag si.

25 Zersch mues er jedoch vieles liide u vo dere Generation zrugwise wärde.

26 So wies i de Tag Noah isch gsy, so wird's o i de Tag vom Menschesohn sy:

27 D Mönsche ässä, trunke, hüratetä u wäre hüratet bis zum Tag, a däm Noah in d Arche goht un d Sintflut kummt un sie alli vunichtet het.

28 Un we`s in d Däg Lots war: D Mensche ässä un trinke, kaufe un vukaufe, pflanze un bäte.

29 Doch a däm Dag, als Lot Sodom vulosst het, rägnets Fiir un Schwefel vum Himmel un vunichtet sie alli.

30 Ebeso wirds a dem Tag si wo de Menschesohn offebar wird.

31 Wer a  däm Dach isch aber sini Sache im Huus het söu nid abe gah für se hole. O wer druss uf em Fäud isch, darf nid zum zruggchere, was er hinger sich het gloh.

32 Dänkt a Lots Frou.

33 Wer sis Läbe z bewahre versuecht wirds verlüre aber wers verlüürt wirds bewahre.

34 I säge Nech: I glychere Nacht wärde zwöi imne Bett lige – dr eint wird mitgnoh aber dr anger wird zrügglo.

35 Es wärde zwöi Froue a der glyche Mühli mahle – di eint wird mitgnoh, aber di ander wird zrügglo."

36 ––

37 Druufhin hei d Jünger gfragt: "Wo, Herr?" Er het gsait: "Wo di Lyche isch, da versammle sech o d Adler.

 

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Lukas 16 vo 24

 

 

Lukas 16 vo 24

 

16 Denn het er o zu de Jünger gseit: "E riche Ma het e Verwalter gha, womer aaklagt het, mit em Vermöge vo sim Herr verschwenderisch umzga.

2 Si Herr het ne zu sich gruefe und gseit: 'Was ghör i da über di? Leg en Rächeschaft¬bricht vor denn chasch nid länger aus Verwalter vom Huus schaffe.'

3 Da het sech dr Verwalter dänkt: 'Was söui i itz mache, wo mi Herr mi nümme aus Verwalter wott ha? Zum Grabe bini nid starch gnue und i schäme mi z bettle.

4 Ah! I weis wasi mache damit i nach mire entlassig i de Hüser vo de Lüt willkomme bi.'

5 U so het er jede zu sich grefft, wo bi sim Herr Schulde het gha. Dr erscht het er gfragt: 'Wieviel schuldisch minem Herrn?'

6 '100 Mass Oliveöl' isch d Antwort gsii, woruf dr Verwalter gseit het: 'Hie hesch dini schriftlichi Vereinbarig. Hock di und schrib schnäll 50.-

7 Denn het er dr Nöchscht gfrogt: 'Und du, wieviel Schulde hesch?' D Antwort isch gsi: '100 grossi Mass Weize.' 'Hier isch dini schriftlichi Vereinbarig' gseit het dr Verwalter. 'Schrib 80.'

8 Der Verwalter isch vo sim Herr globt wurde, wel er, obwohl er ungrächt gsi isch, klug handlet. Wüu d Buebä vo däm Wäut system handle im Umgang mit ihrer eigete Generation chliger aus d Söhn vom Liecht.

9 O säg i Nech: Machet Nech mit em ungrächtä Rychtum Fründe, dass si nech, we dä Rychtum verseit, i di ewige Wohnort ufnäh.

10 Wer im Kleine treu isch, isch o im Grosse treu, un wer im Kleine ungrecht isch, isch au im Grosse ungrecht.

11 We der nech auso im Umgang mit em ungerechte Riichtum nid aus treu erwiese heit, wär wird nech de ds Wahre avertroue?

12 Und we dr nech im Umgang mit däm wo eim andere ghört, nid aus treu erwiese heit, wär wird nech de öppis für euch säuber gäh?

13 Kein Diener cha e Sklave vo zwöi Herre si. Dr eint würd er hasse u dr ander liebe – zu däm einte würd er hebe u dr anger würd er verachte. Ihr könnt nit Sklaven Gottes un vum Richtum si."

14 Aus d Pharisäer wo sehr am Gäud hänge wo aues ghört hei verzoge si spötisch ds Gsicht.

15 Drum het da zue nene gsait: "Ihr erkläret äich vor d Mensch selbscht fir Grecht, aba Gott kennt aicha Herz. Was bi d Mensche hoch agseh isch, isch für Gott abstossend.

16 Des Gsetz un d Prophete git's bis Johannes. Sitdem wird Gottes Kenigrich als gueti Botschaft bekannt gmacht, un Mensche alle Art dränge vorwärts, nem entgege.

17 Eher vergöh Himmel und Erde, aus das o nume ä einzige Strich vomene Buechstabe usem Gsetz unerfüllt blibt.

18 Jede, wo sech vo syre Frou schyde lat u e anderi hürote, begoht Ehebruch, u wär e Gschideni hüratet, begoht äbefaus Ehebruch.

19 Es het einisch e ryche Maa ge wo sech z Purpur u Leine het achleidet u Tag für Tag im Luxus het gschwäut.

20 Vor sim Tor het mä immer ä Bättler namens Lazarus bracht. Är isch mit Gschwüre übersät gsi

21 und het sech när gseh, si Hunger mit däm zstille, was vom Tisch vom Ryche isch fleit. U ständig si Hünd cho u hei a sine Gschwüre läckt.

22 Eis Tag isch dr Bettler gstorbe u isch vo de Engel a d Syte Abrahams träge worde.

O dr Richi gstorbe u isch begrabe worde.

23 Wo er im Grab Quale litt, het er ufe blickt un het vu Witem Abraham gsäh un an sinere Siete Lazarus.

24 Do het er grüeft: 'Vater Abraham, ha Erbarme mit mir und schick Lazarus, damit er sini Fingerspitze is Wasser taucht u mini Zunge chüelet, denn i mache i däm lodernde Füür quvolli Leide dure.‘

25 Doch Abraham het gseit: 'Chind, denk dra dass du zu dine Läbziite gnueg Guets gha hesch, aber Lazarus nume Schlächts. Nun aber wird er hie tröschtet u machsch qualvolli Leide düre.

26 Üsserdem isch ä feschti Trennig zwüsche uns un äich gschaffe worde, ä grossi Kluft, sodass de, de vu do zue äich wänd, s nit kenne un au nemads vu dert zue uns kumme ka.‘

27 Druuf het der Ryche baat: "Vater, we das eso isch, bitte ig di, ne i ds Huus vo mym Vater z schicke.

28 Ig ha nämmlech füf Brüedere, und er söu si warne, damit si nid ou a denä Ort vor Qual chöme.'

29 Doch Abraham sait: "Sie hei Moses un d Prophete, uf de solle sie häre."

30 'Nei, Vater Abraham', het dr Riich entgägä. 'Aber wenn eine vo de Tote zu ihne geit, denn wärde si bereue.'

31 Druf het Abraham gsait: 'Wenn sie nit uf Moses und d Prophete lose, werde sie sich au nit überzüge lo, wenn eina vu de Tote uferstaht.'