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rico loosli 6924 bioggio tessin
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Apostelgschicht 22 vo 28

 

 

Apostelgschicht 22 vo 28

 

22 "Männer, Brüedere u Vätere! höret Nech jitz aa, was i zu mire Verteidigung ha z säge."

2 Wo si ghört hei das er sech uf Hebräich a si het gwanne, si si no stiller worde, und er isch furt gfahre:

3 "Ich bi e Jude, in Tarsus z Zilizien gebore, aber i bi i dere Schtadt z Füess Gamaliels erzoge worde und i dr Strängi vom Gsetz vo de Vorfahre unterrichtet. I bi vou Eifa fir Gott gsi, we ihr alli s hiit sin.

4 I ha dä Wäg bis ufe Tod bekämpfe i sowohl Manne aus ou Froue fessle u is Gfängnis ha la rüere.g

5 Das chöi sowohl dr Hohe Priester aus o di ganzi Versammlig vo de Älteschte bezüge. Vu nene ha i ma au Bref a d Brüeder in Damaskus gäh, un i ha mi uf d Wäg gmacht, um de, de dert ware, in Fessle nohch Jerusalem z bringe, dmit sie bschtroft wäre.

6 Won i aber anreise und mi Damaskus nöcher ha umstrahlt mi um di Mittagszyt plötzlech es häuus Liecht us em Himmel.

7 I ha ufe Bode gfloge u ha e Schtimm ghört zu mir säge: 'Saulus, Saulus, warum verfolgsch du mich?'

8i ha antwortet: 'Wär bisch du, Herr?', woruf er zu mir gseit het: 'I bi Jesus, de Nazareener wo du verfolgsch'

9 D Manne wo bi mir gsi si hei zwar z Liecht gseh, aber si hei nid d Schtimm vo däm wo mit mir gredet het.

10 Druff hani gfragt: 'Was sölli i mache, Herr?' Der Herr het zu mir gseit: 'Stah u gang uf Damaskus ine. Dört wird mr dir alles säge wo ztue für di feschtgleit worde isch.‘

11 Da i aber wäge dr Herrlichkeit vo däm Liecht nüt ha chöne gseh, bini vo mine Begleiter a dr Hand uf Damaskus gfüehrt worde.

12 E Maa namens Ananas, e tiefgläubige Mensch, wo sich a das Gsetz halte het, u bi allne dert wohnende Jude e guete Ruef het gha,

13 isch denn zu mir cho. Wo er bi mir isch gstandä het er gseit: 'Saulus, Brüetsch, du söllsch widr gseh!' I dem Momänt han i ufgluegt und hanen chönne gseh.

14 Är het gseit: 'De Gott üsere Vorfahre het di usgwählt, damit sy Wille kennsch u de Grechte gsesch u d'Stimm us sim Mul losisch.

15 Du söttsch nämlich vor allne Mönsche für ihn bezüge wod gsehsch und ghört hesch.

16 Werum zögersch auso? Stah uf, lah di toufe u wäsch dini Sünde ab indem du si Name alütisch.'

17 Woni aber widr z jerusalem bi u im Tempel bätet ha, bini z Trrance gfahre

18 und het dr Herr gseh, wo zu mir gseit het: 'Biil di! Gang schnell us Jerusalem fort, denn me wird dis Zügnis über mi nid anäh.'

19 I ha erwideret: 'Herr, es isch nume z guet bekannt, das i inere Synagoge nach de andere die wo a di gloube, verhafte und uspeitsche het la.

20 Und wo ds Bloet vo dim Züg Stephanus vergosse worde isch, bini drbi gsi u ha mini Zuestimmig gä u ha d Obergwänder vo dene bewacht, wo nä umbracht hei.'

21 Trotzdem het er zu mir gseit: 'Gang, denn i wird di zwiit entfernte Völker schicke.'

22 Si hei ihm bis da ane ghört. De hei si grüefe: "Wäg mit ihm vo der Erde! So eine darf nid läbe!"

23 Wüu si aagschreie u iri Obergwänder umegwüsche und Stoub i d Luft gschlüder hei,

24 bfohle dr Militär¬befählshaber, dr Paulus i d Kasärne z füehre und ne under Peitschiebe z verhöre. So wot da üsäbecho, wurum wägä Paulus so ä Gschrei gmacht worde isch.

25 Wo si der Paulus aber zum Uspiitli hei uusgstreckt, het er zu dem Offizier gseit wo dert isch: "Dörfed der e Römer ohni Verurteilig uspeitsche?"

26 Wo der Offizier das ghört het, isch er zum Militär¬befählshaber, het dr Bricht erschattet u gfragt "Was wosch itze mache? Dä Mönsch isch e Römer."

27 Da isch dr Militär¬befählshaber zu ihm cho u het gseit: "Säg mer: Bisch e Römer?" Er het antwortet: "Ja."

28 Der Militär¬befählshaber het erwideret: "Ich ha für dieses Bürgerrecht eine Menge Geld bezahlt." Paulus entgägnet: "Und i bsitzes sit mire Geburt."

29 D Manne wo nä grad hei wöue unger Folter verlore, we sofort vo ihm zrügg, u dr Militär¬befählshaber het's mit dr Angscht z'tüe becho, wo er gfeststeut het, dass dr Paulus Römer isch gsy u das er ne i Chette gleit het.

30 Do er genau het welle wüsse, wege wem Paulus eigentli vu d Jude aaklagt wore isch, het er ne am nägschte Dag losmache un d Oberprieschter un däm ganze Sanhedrin zämmezcho. Dann nimmt da Paulus ab un losst nen in ihri Middi träte.

 

 

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Aposchtelgschicht 20 vo 28

 

 

Aposchtelgschicht 20 vo 28

 

20 Wo sich dr Ufruhr glegt het, het Paulus d Jinger hole lo. Nohchdem er ne Muet gmacht het un sich vuabschiedet het, kunnt er sini Reis nohch Mazedonien a.

2 Er het dür die Gegend zoge u het de Jünger dert vil Muet zue gschproche. De isch er nach Griecheland cho

3 und isch drü Mönet dört bliebe. Er het welle mit em Schiff uf Syrie fahre, doch will d Jude e Aaschlag uf ihn pflanze, het er beschlosse iba Mazedonien zruckzkehre.

4 Es hei nen dr Sopater, dr Sohn vom Pyrrhus, us Beröa, Aristarchusc u Sekundus us Thessalonich, Gajus us Derbe und Timotheusd sowie us dr Provinz Asie Tychikuse und Trophimus begleitet.

5 Die Manne si scho vorus ga u hei z Troas uf üs warte.

6 Mir drgäge schtachä nach dä Täg vor ungsäuerte Brot vo Philippi us in See u si innerhalb vo fünf Täg zu nä uf Troas cho. Dört simer siebä Täg bliebe.

7 Am erschte Tag vo de Wuche, wo mer zunere Mahlziit hei versammlet, het Paulus afo z rede, wo er am nächschte Tag het welle abriise. Sy Red het sech bis Mitternacht häre gno.

8 I däm Ruum im Obergschoss, wo mir versammlet si gsi, hei zimlech viu Lampe brönnt.

9 Während Paulus schwätzt, wird Eutychus, ä junge Ma, der am Fenschter hockt, vu Müedigkeit ibawältigt un schloft fescht i. Är isch usem dritte Stockwärk gheit u isch tot ufghobe worde.

10 Paulus aba goht d Treppe nab un wirft sich iba nen, umfasst nen un sait: Beruhige äich, er läbt.

11 Nochane isch er ufegange, het d Mahlziit aagfange u gesse. Er het sich no e ganzi Zyt lang mit ne ungerhaute bis dr Tag aabrocht het u när het er abriist.

12 Vo de Junge hei si läbig vo dert wäg bracht und hei sech überus troschtet gfühlt.

13 Mir si denn vorus zum Schiff und si nach Assos ab gfahre, wo mir Paulus hei wöue a Bord näh. Är het nämlech diesbezüglich Awisige gha u beabsichtigti, z'Fuess dert häre z'gah.

14 Woner z Assos wider zue uns isch gschtande, nähmä mir ne a Bord un fahre nohch Mitylene.

15 Am Nächste Tag hei mir vo dert witer bis uf d Höchi vo Chios Seklet, Tags druf hei mer z Samos ah gleit und wieder ä Tag speter simer uf Milet cho.

16 Paulus het beschlosse a Ephesus vorbizfahre. Är het sech nid wöue ir Provinz Asie ufhalte, sondern schnäu witerreise, um müglechscht am Tag vom Pfingschtfescht z Jerusalem z sy.

17 Vo Milet us het er aber e Nochricht uf Ephesus gschickt, zum di Älteschte vo dr Versammlig lo z hole.

18 Wo si bi ihm iitroffe, het er zu ne gseit: "Dir wüsset ja, wien i mi bi Öich verhalte ha – vom erschte Tag aa, won i d Provinz Asie betroot ha.

19 Ig ha i aller Demuet u unter Träne u in all dene Prüefige woni wäg dr Aschläg vo dr Jude dure gmacht ha, aus Sklave für dr Herr dient.

20 U i ha mi nid zrüghalte, öich alles mitzteile wo nützlich gsi isch, und eu öffentlich und vo Huus z lehre.

21 Sowohl vor Jude als au vor Grieche han i gründlich beziigt, dass sie bereue un sich Gott zuewände un a unsri Herrn Jesus glaube solle.

22 Un etze aluegt: Abgrebe vum Geischt reis i nohch Jerusalem, obwohl i nit weiss, was dert mit ma gschähe wird,

23 ussert das mir dr heilig Geischt vo Stadt zu Stadt immer wider bezügt, dass Fessle u Schwierigkeite uf mi warte.

24 Dennoch isch mir mis eigete Läbe nid wichtig, we i nume mi Louf u dr Dienscht cha beände, woni vom Herr Jesus empfange ha, nämlech di gueti Botschaft vor unverdiente Güte Gottes gründlech z bezüge.

25 Und itz gseht: I weis, das kene vo öich, woni das Chünigrich predigt ha, mi jemals widr wird gseh.

26 Drum lüt ig Nech hütt uf, z bezüge das i rein bi vom bluet vo allne mensche,

27 denn i ha mi nid zrughalte, öich d ganz Rat Gottes mitzteile.

28 Git acht uf äich selbscht un uf di ganz Herde, in der äich dr heilige Geischt zue Ufsehere ernennt het, um d Vusammlig Gottes z hebe, de na mit däm Bloet vu sinem eigene Bue erworbe het.

29 Ich weiss, wenn i weggange bi, wäre gfährlichi Wölf bi äich iidringend un d Herde nit schoen,

30 und us eure eigene Mitti wärde sich Männer erhebe und verdrähti Sache rede um d Jünger hinger sich här wägzzieh.

31 Blibt also wach, u bhaute im Sinn, dass i drei Jahr lang Tag u Nacht nie ufghört ha, jede vo öich under Träne iidringlech z ermahne.

32 Un etze vrtrau i äich Gott un dr Botschaft vu sinere unverdiente Guet a, de äich ufbaue un äich unda alle Gheiligte des Erbe ge ka.

33 Ich ha nie Silber, Gold oder Chleidig vo öpperem begehrt.

34 Ihr sälber wüssed, dass di Händ für myni Bedürfnis wi o für d Bedürfnis vo dere gsorgt hei, wo bi mir sy.

35 I ha nech i auem zeigt dass Der so düre härti Arbeit de Schwache bhaute u im Sinn söue bhaute, was der Herr Jesus seuber gseit het: 'Gäbe macht glücklecher aus Empfange.‘“

36 Nachdem er das gseit het, het er sich mit allne hii knützt und bätet.

37 Do fange alli arg z gränne. Sie flege Paulus um d Hals un hän nen liebevoll küsst.

38 denn es het si ganz bsunders gschmärzt, dass är gseit het, si würde ne nümme gseh. Dänn hei sy ne zum Schiff begleitet.

 

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Aposchtelgschicht 19 vo 28

 

 

Aposchtelgschicht 19 vo 28

 

19 Während Apollos in Korinth war, zeht Paulus durch d Landesinnere un kummt nohch Ephesus nab.b Dert het da ä baar Jinger trage

2 und het si gfragt: "Heit der heilige Geischt empfange, wo ihr gläubig worde sin?" Si hei erwideret: "Wir hei nonig mal ghört, dass es e heilige Geischt git."

3 Do het er gseit: "Was für e Toufi hender denn empfange?" Sie antworte: "D Toufi vom Johannes.

4 Paulus het erklärt: Johannes het d Mensche als Symbol vu ihrere Rue gsait. Er het zum Volk gsait, dass ses a den glaube soll, der nohch nem kummt, des heisst an Jesus.

5 Nochdem sie das ghört hei, wäre sie im Name vum Herrn Jesus tauft worde.

6 Un als Paulus nene d Händ ufglegt het, kummt dr heilige Geischt iba sie, un sie fange i frömde Sprache z schwätze un z prophezeige.

7 Es sy insgesamt öppe zwöi Manne gsy.

8 Er isch i d Synagoge gange, won er drü Mönet lang muetig und offe het gredt, indem er Vorträg het und überzügend über s Königrich Gottes schwätzt.

9 Wo sech jedoch einigi hartnäckig weigeret z gloube und vor de Lüt abfällig über e Wäg schwätze, het er sech vo ne zrügzoge und het d Jünger mitgno. Är het denn im Hörsaal vor Tyrannus täglech Vorträg ghaute.

10 Das het er zwöi Jahr lang gmacht, sodass alli, wo ir Provinz Asie hei läbt, ds Wort vom Herrn ghört – sowohl Jude als o Grieche.

11 Gott vollbrocht durch de Händ vu Paulus witerhin üsgwöhnlichi Tade,

12 sodass me sogar Tüecher und Schürze, wo sy Körper berüehrt hei, zu de Chranke brocht het, woruf d Chrankheite verschwande hei, und di böse Geischter fahre us. 13 Ä baar vu d Jude, de umherzogä un Dämon üstriebe hän, vusuechte jedoch, bi Mensche mit bese Geischta d Name vum Herrn Jesus z bruche, indem sie gsait hän: "Bi Jesus, d Paulus predigt, bfiel i dir fiirlich, üszfahre."

14 Das hei o siebe Söhn vomene jüdische Oberpriester namens Skeva gmacht.

15 Doch dr bese Geischt git ne zantwort: "I kenne Jesus un ma isch au Paulus bekannt. Aba wer sin ihr?"

16 Druf het sech dr Mönsch gschtürzt, wo dr bös Geischt isch gsi, uf si u überwältiget het und ein nachem andere bezwanget, sodass si nackt und verletzt usem Huus floh.

17 Des isch alle bekannt wore, sowohl d Jude als au d Grieche, de in Ephesus läbä hän. Angscht flegt sie alli, un dr Name vum Herrn Jesus wird witer vuherrlicht.

18 Und vil vo dene, wo gläubig worde si, si cho u hei ihri Taate bekannt u berichtete drüber.

19 Ja, e ganzi Azahl vo dene wo magischi Künst hei tribe, hei ihri Büecher zäme treit und si vor allne Lüt verbrennt. Wo me ihre Wärt errächnet het, het sech use gsteut, dass sy 50'000 Silberstück wärt gsy.

20 So het sech ds Wort Jehovas mit Macht usbroche u isch immer stärcher worde.

21 Nochdem des alles gschähe war, bschlosse Paulus, iba Mazedonien un Achaia nohch Jerusalem z reise. Er sait: "Wenn i dert gsi bi, muess i au Rom sähn."

22 So het er zwöi vo däne gschickt, wo ihm z Dienscht gschtange sy, u zwar Timotheus u Erastus, nach Mazedonien. Er säuber dergäge isch no es Zytli lang ir Provinz Asie bliebe.

23 Damals isch wägem Wäg e zimlichi Unrueh entstande.

24 Es het da nämmlech e Silberschmied namens Demetrius gäh, wo Silberschreine vo de Artemis herstellt het u de Handwärcher beträchtleche Gwünn ibrocht het.

25 Är het se u angeri versammlet, wo mit däm Handwärch ztüe hei gha, u het gsait: "Männer! Dir wüsset ja, dass üse Wohlstand vo däm Gschäft abhängt.

26 Un itz gsehnd u höret Dir, we dä Paulus nid nume in Ephesus, sondern fasch in dr ganze Provinz Asie ä huufe Lüt überredet und umgstumme het. Är seit nämlech das Götter wo vo Mönschehänd gmacht si gar ke Götter.

27 Es besteit aber nid nume d Gfahr, dass üse Gwärb i Verruef chunnt, sondern o, dass me vom Tempu vo de grosse Göttin Artemis nüt me haltet. Durch wird sie, de in dr ganze Provinz Asie un uf dr bewohnte Erde abätet wird, ihr Greschte beraubt.

28 Wo d Lüt das ghöre hei, sy si hässig worde u fange a schreie: "Gross isch d Artemis vo de Epheser!"

29 D Schtadt isch in völligiger Vrwirrig gsi. Alli hei zämme ins Theater gstürmä u hei d Mazedonier Gajus un Aristarchus mit ine gschleppt, wo Paulus uf dr Reis begleitet hei.

30 Paulus vu sinere Siete war parat, zue d Lit inegoh, aba d Jinger len's nit zue.

31 O einigi Mitglieder vor Kommission für Feschtlechkeite u Spili, wo ihm fründlech gsinnt sy, hei ihm e Nachricht gschickt u bäte ne dringend, sech nid is Theater z wage.

32 Dört schreie die einte das, die andere das, denn die Versammlete si i Verwirrig gsi, und die meiste hei nid gwüsst warum me überhaupt zemecho isch.

33 Do het me Alexander us dr Mängi usegholt, nachdem ne d Jude nach vorn gschobe hei. Er het es Handzeichen geh, zum vor em Volk e Vrteidigungsrede z halte.

34 Wo si aber erkannt hei, das er ä Jude isch, breue si alli öppe zwöi Stund lang we us eim Muul: "Gross isch d Artemis der Epheser!"

35 Nochdem dr Schtadtschryber d Mängi schliesslich beruhigt het, het da gsait: "Männa vu Ephesus, weiss nit jede Mensch, dass d Schtadt vu d Epheser d Hete vu d grosse Artemis un vum Himmel gfalle isch?

36 Das isch doch unbestritbar. Also bewahrt d Rueh und überstürzt nüt.

37 Schliesslech hei d Manne, wo Der daherbrocht hei, weder üse Tempel bschtohle no gäge üsi Götti gläschteret.

38 Wenn also Demetrius und die andere Kunsthandwärker e Klag gäg öpper hei – drfür wärde Grichtstäg abghalte und es sy Prokonsuln da. Sölleds chlage gägenand vorbringe.

39 Wen der aber öppis wet wo drüber hinusgeit mues es inere gsetzmässige Versammlig entschiede wärde.

40 Denn mir stöh würklech i Gfahr, wäg dr hüttige Aglägeheit vom Ufstand beschuldigt z wärde, wo's doch nüt git, wo mer der Ufruhr hie chönnt begründe.“

41 Nachdem er das gseit het, het er d Versammlig ufglöst.

 

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Aposchtelgschicht 18 vo 28

 

 

Aposchtelgschicht 18 vo 28

 

18 När het er vo Athen ab u isch uf Korinth cho.   2 Dört het er e Jude namens Aquila troffe, wo us Pontus gstammt het und mit sinere Frou Priscilla ersch churz vorhär us Italie cho isch, will dr Claudius befohle het, dass alli Jude Rom sötte verlah. Paulus goht zue nene,

3 und da är s'gliiche Handwärch beherrscht het – si si si Zeltmacher gsi – het er sech bi ihne ufghaute u het mit ne zäme gschafft.

4 Er het jede Sabbat in dr Synagoge e Vortrag ghalte un iberzügt Jude un Grieche.

5 Als etze Silas un au Timotheus vu Mazedonien abäkumme, fangt Paulus iba, dmit z bschäftige, des Wort Gottes z predige, indem er d Jude beziigt het, dass Jesus dr Chrischtus isch.

6 Sie aber hei sech ihm ständig widersetzt und läschteret. Do het da sini Kleida üsgschüttlet un het gsait zue nene: "Ihr sin für aicha Dod selbscht vurantwortlich. i bi sufa. Vo itze a gang i zu de Lüt us de andere Velker."

7 Er isch vo dert wägg gange u het sich im Hus vomene Maa mit Name Titius Justus i ds Huus gschafft. Der isch e Aabet Gottes gsi u sys Huus gränzt a d Synagoge.

8 Der Synagoge¬vorsteher Krispusl isch zäme mit sinere ganze Huus¬gmeinschaft zum Glaube a de Herr cho. O viu vo de Korinde, wo d Botschaft ghört hei, si gläubig worde und hei sech lö la toufe.

9 Üssadem sait dr Herr Nacht in einarä Vision zue Paulus: "Ib kei Angscht, sundern schwätz witer un schwieg nit,

10 i stah dir bi. niemer wird di agriffe zumder schade. Denn i ha no viel mensche i dere stadt." 11 Aso isch er es Johr u sächs Mönet dert blibe u het ds Wort Gottes ungerne glehrt.

12 Wo Gallio Prokonsul vu Achaia gsi isch, hei sich d Jude gege Paulus zämme gmacht und hei ne vor d Richterstuehl gfihrt. 13 Sie hend gseit: "Der Mann überredet d Lüüt, Gott uf e Art azbiete wo dem Gsetz widerspricht."

14 Wo Paulus grad afo het welle zue schwätze, het Gallio zue d Jude gsait: "Wenn tatsächlich irgendeine Unrecht oder es schwärs Vergehe würd vorlige, ihr Jude, denn het i ä Grund, äich guldig azlose.

15 Gaht's aber um Usenand¬setzige über Wort u Näme u eues eigete Gsetz müesstet dir das sälber kläre. Über das wünsch i nid Richter si."

16 Damit het er se vom Richterstuehl weg gno.

17 Da hends alli de Synagoge ¬vorsteher Sosthenes packt und ihn vorem Richterstuehl afo verprügle. Doch Gallio het sich überhaupt nid drum kümmeret.

18 Nochdem Paulus no ä baar Däg bliebe isch, het er sich aber vo de Brüedere verabschiedet u het in Begleitig vo Priscilla u Aquila nach Syrie gsäglet. In Kenchreai het er sech no d Hoor churz la schniide, wül er e Glübe het gha.

  1. So kumme sie nohch Ephesus, un na het sie dert zruck glo. Er selbscht goht in d Synagoge un het gsait mit d Jude un argumentiert.

20 Obwou sy ne wiederholt batte, lenger z bliebe, het är nid wöuue,

21 sundern het sich vu nene vubode mit d Wort: "Wenn Jehova will, will i wieda zue äich kumme." Er isch vu Ephesus üs in See.

22 un kummt nab nohch Cäsarea. Do isch er ufe un het d Vusammlig begrüesst. Dnohch isch er nach Antiochia nabgange.

23 Nochdem er einigi Zyt dert verbracht het, het er sech ufe Wäg gmacht u vo Ort zu Ort dür ds Land Galatie u Phrygienu zoge und het alli Jünger gschtärkt.

24 Etze aba het ä Jude namens Apollos in Ephesus ibrocht. Er isch us Alexandria gschtämmt un isch ä redegwandte Ma, der sech guet in d Schrifte uskannt het.

25 Dä Maa isch überä Wäg Jehovas ungerrichtet wordä. Glüehend im Geischt het gredt und het er korrekt das wo Jesus betroffe het. Allerdings isch ihm nume d Toufi vom Johann bekannt gsy.

26 Er het agfange, i dr Synagoge muetig und offe z rede, und als Priscilla und Aquilay ne ghärt hei, näme si ne zu sech und hei ihm dr Wäg Gottes no gnauer erkläre.

27 Wö er uf Achaia het wele überrise, het d Brüedere de Jünger gschribe und bade si dringend, ne fründlech ufznäh. Als sa etze derthi kummt, war er däne, de durch Gottes unverdiente Guet gläubig wore ware, ä grossi Hilf.

28 Er bwiesst nämlich in alle Öffentlichkeit mit grossem Nochdruck un grindlich, dass d Jude im Unrecht ware, indem er ne anhand dr Schrifte zeigt het, dass Jesus dr Chrischtus isch.