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rico loosli 6924 bioggio tessin
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Aposchtelgschicht 17 vo 28

 

 

Aposchtelgschicht 17 vo 28

 

17 Etze hän sie durch Amphipolis un Apollonia zoge un sin uf Thessalonich kumme, wo`s e Synagoge vu d Jude git.

2 Paulus isch wie gwohnt zu ne inä u het a drü Sabbat mit ne gredt, wobi er anhand vo de Schrifte argumänt het.

3 Er het vuherrlicht un bwies durch Vuwis uf d Schrift, dass dr Chrischtus liedend un vu d Dote het muess ufschtoh un sait: "De Jesus, den i äich vukindige, des isch dr Chrischtus."

4 Drufhin wäre ä baar vu nene gläubig un schlosse sich Paulus un Silas a, ebeso ä grossi Mängi Grieche, de Gott abäte hän, un ä baar prominänti Wieba.

5 D Jude aber wo iifersüchtig worde si, hei paar üble Männer zäme gholt wo sech ufem Marktplatz umetribe. Sie bildete ä Mob un vusammle d Schtadt in Ufruhr. Sie schtürme ins Hus vum Jason, um Paulus un Silas zum Mob usezbringe.

6 Wo die nid ds finde gsi si, hei si Jason und einigi vo de Brüedere zu de Stadtvorschtehere gschleppt und breue: "Di Manne, wo di bewohnti Erde hei ufghetzt, sy o hie awesend,

7 un Jason het sie als Gäscht bi sich ufgnoh. Sie vuschtosse alli gege d Verordnige Cäsars, denn sie sage, dass e andere Kenig isch, nämlich Jesus.

8 Wo d Möngi und d Stadtvorsteher das hei ghört, sy si beunruhigt gsy.

9 Nachdem si sech vo Jason und de angere e usriichendi Bürgschaft hei la gäh, hei si se la gah.

10 Sobald s Nacht isch, hän d Brüder sowohl Paulus als au Silas nohch Beröa wäggschickt. Dert sin sie in d Synagoge vu d Jude aacho.

11 Die hei ä elteri Ischtellig gha als die in Thessalonich, denn sie hei des Wort Gottes üsserscht paratwillig ufgnumme un hän täglich sorgfältig in de Schrifte gforscht, ob das, wo si ghärt hän, isch gstumme.

12 Drum sy vil vo dene gläubig, äbeso etlichi agsehni griechischi Froue sowie einigi vo de Manne worde.

13 Als d Jude vu Thessalonich jedoch erfahre hän, dass Paulus au in Beröa des Wort Gottes vukindigt het, kumme sie dert ane, um de Lit in Unrueh z vusetze un ufzhetze.

14 Drufhin hei d Brüeder Paulus sofort zum Meer gschickt, doch sowohl Silas als o Timotheus hei dert zrügg bliebe.

15 Paulus isch vu sinene Begleiter bis nach Athen brocht worde. Nachdem er ihne d Aawisig het gä, dass Silas und Timotheus so schnäu wi müglech söttige nachecho, reischte si ab.

16 Während Paulus in Athen uf sie het gwartet, isch er ganz ufbracht gsi, wo er het gseh, dass d Stadt voll Götze gsi isch.

17 Aso het är ir Synagoge mit de Jude und de andere Lüt aagfange, wo Gott aabätet hei z rede und z argumentiere. Das het är o jede Tag uf em Märtplatz mit dene gmacht wo grad da sy gsy.

18 Sowohl einigi vo de epikureische als o vo de stoische Philosophe fange jedoch aa, mit ihm z diskutiere, und manche meine: "Was wott dä Schwätzer de säge?" Anderi wieda: Er schiint usländischi Gottheite z vukündige. Sie hän des gsait, wel er di gueti Botschaft vu Jesus un d Uferschtehig bekannt het.

19 Da ergriffe si ne u hei ne zum Areopag füehrt. Si hei gseit: "Chöi mir erfahre, was das für e nöiji Lehr isch wo du redsch?

20 Du füersch hie Sache ih wo i üsne Ohre frömd töned und mir möchte wüsse wases damit uf sich het."

21 Tatsächlech hei aui Athäner und d Usländer verbracht, wo sech dert ufghaute, ihri Freizyt gwöhnlech mit nüt angers aus nöis z verzeue oder z ghöre.

22 Paulus etze schtoht in dr Middi vum Areopag un sait:

"Männer vo Athen! We i gseh, schynt Der i jeder Hinsicht me Ehrfurcht vor Gottheite z ha als anderi.

23 Won i zum Byschpil bim Umegoo ufmerksam d Gägeständ betrachtet ha, won ere verehrt, han i o e Altar mit der Inschrift gfunde: 'Für e unbekannte Gott'. Was ihr etze unwissentlich abäte den, des vukindig i äich.

24 Dr Gott, der d Welt un alles drin gmacht het, er, dr Herr vum Himmel un dr Erde wohnt nit in Temple, de vu Menschehand gmacht sin.

25 O wird är nid vo Mönschehänd bedient, so aus ob er öppis würd bruche, schliesslich git är säuber aune Mönsche Läbe u Atem u alles.

26 Er het us emene Mensch alli Völker gmacht und si uf der ganze Erdoberflächi wohne lo. Und är het di feschtgleitte Zyte und di feschtgsetzte Gränze bestimmt, wo d Mönsche wohne sötte.

27 Si söttä Gott sueche, damits ne ertaste u würklech finge chönnte. U tatsächlech isch er eim jede vo üs nid färn.

28 Denn dur ihn hei mir Läbe u bewege üs und existiere. Es hei ja o einigi vo öire Dichter gseit: 'Denn mir si o sini Ching.'

29 Da ma etze Gottes Kinda sin, solle ma nit denke, das göttliche Wese isch we Gold odr Silber odr Schtei, we öppis wo d Kunscht un dr Iifallsreichtum vum Mensche hervorbracht het.

30 Gott het über di Ziite settigi Unwüsseheit hinwäggseh, doch itz laht er allne Mönsche überall verkünde dass si se müesse bereue.

31 Denn er het ä Tag feschtgsetzt, wo er ä rächte Urteil iba di bewonti Erde schwätze wird durch ne Maa, won er derzue bestimmt het. Und är het aune Mönsche e Garantie derfür gä in däm er ne vo de Tote uferweckt het."

32 Wo si etze vonere Uferschtehig vo de Tote ghöre hei, hei es paar agfange spotte. Anderi hei gseit: "Deüber wei mir es anders Mal meh vo dir ghöre.

33 Da isch dr Paulus wäggange,

34 doch einigi Männer hei ihm a gschlosse u si gläubig worde. Unger ihne si Dionysius, ä Richter vom Areopag, u ä Frou mit Name Damaris und angeri.

 

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Aposchtelgschicht 16 vo 28

 

 

Aposchtelgschicht 16 vo 28

 

16 So isch er nach Derbe cho und o uf Lystra.a Dert hets e Jünger namens Timotheus gä. Er isch dr Sohn vonere gläubige Jüdin gsi, si Vater isch aber Grieche gsi.

2 Timotheus het bi de Brüedere z Lystra u Ikonion ä guete Ruef gha.

3 Paulus het d Wunsch üsgwisst, dass nen Timotheus agleit het. Er nimmt nen un bschnittet nen wägä d Jude in der Gegend; denn sie hän alli gwisst, dass si Vater Grieche war.

4 Wo si dür d Schtädt reischte, überbroche si d Brüedere de zu beachtende Beschlüss vo de Aposchtel un de Älteschte in Jerusalem.

5 Drufhin si d'Versammlige im Gloube witer gstärkt u hei Tag für Tag a Zahl zue gnah.

6 Ou si dür Phrygien und ds Land Galatie zoge, wüu dr heilig Geischt si dra hinderet het, ds Wort Gottes ir Provinz Asie z vrchünde.

7 Wo si de nach Mysien abecho hei, hei si sech bemühe nach Bithynien z glange, doch der Geischt Jesus het's nid zue lo.

8 Da hei si a Mysien verbii zoge u si nach Troas achecho.

9 Ir Nacht het dr Paulus e Vision gha. E Maa us Mazedonie isch daa gschtande u baat ne iidringlech: "Chum do übere uf Mazedonie u hilf üs!"

10 Sobald er d Vision gha het, hei mer nach Mazedonie versuecht. Mir si zu däm Schluss cho, dass Gott üs grüeft het, um ne die gueti Botschaft z verchünde.

11 Mir stache auso vo Troas us i See u si uf diräkte Wäg nach Samothrak u am nächschte Tag nach Neapoli gfahre.

12 Vo dert us simmer witer nach Philippi – ere Kolonie – wo bedütendschte Stadt i däm Bezirk vo Mazedoniie. Det hei mir einigi Täg bliebe.

13 Am Sabbat simmer zum Tor use anen Fluss, wo mir e Gebetsstätte vermuetet hei. Mir hei üs ghocket und hei ahgfange zu de Fraue rede, wo zämecho si.

14 E Frou namens Lydia, e Purpurhändlerin us dr Stadt Thyatira, wo Gott abbet het, het zue glost, un Jehova het ihr des Herz wit eröffnet, sodass sie däm wo Paulus gseit het, Ufmerksamkeit schenkt.

15 Wo si u iri Huus¬gmeinschaft sech hei la toufe, bät si üs iidringlech: "Weni öirer Meinig nach Jehova treu bi, de chunt u blibt i mim Huus." Sie het üs regelrecht dezue drängt.

16 Eis Tag het üs uf em Wäg zur Gebetsstätte es Dienschtmeitli begägnet, wo vomene Geischt, em ne Woorsagerdämon, bsässe isch. Sie het ihren Herre durch Wahrsagerei grosse Gwünn ibrocht.

17 Des Meitli isch Paulus un uns ständig hinterher glofe un reft: "Di Mänsche sin Sklave vum höchschte Gottes. Sie vkündige äich d Wäg dr Rettig!"

18 Des het sie vieli Däg lang gmacht. Schliesslich isch s Paulus zviel worde. Er dräit sich um un het zu däm Geischt gsait: "Ich bfiehl dir im Name Jesus Christus: Fahr üs ihr üs! Sofort het si der Geischt verlüre.

Als etze ihri Herre sähn, dass ihri Ussicht uf Gwünn dahi war, packe sie Paulus un Silas un schleppte sie uf d Marktplatz zue d Vorschtahne.

20 Si hei se vor d Magistrate gfüehrt und gseit: "Diese Menschen bringen grossi Unrueh i üsi Stadt. Si sin Jude

21 und verkünde Brüch, wo mir als Römer nid ahnäh oder usüebe dörfe."

22 Di Mängi erhob sech gschlosse gäge si und nachdäm d Magistrate ihne d Chleider hei abegrisse, hei si Befähl gäh, se mit Ruete z schla.

23 Me het ne vili Schläg versetzt und het si is Gfängnis la rüere. Dem Gfängnis¬ufseh isch befohle worde, se guet z bewache.

24 Wüu är dä Befähl het übercho, het är se i inneri Gfängnis gwürkt u het ihri Füess i Stock gschlosse.

25 Um Mitternacht aba bäte Paulus un Silas un priese Gott mit Lieder. Di Gfangene hän ne ghärt.

26 Plötzlech het's es grosses Erdbebe geh, so dass d'Fundament vom Gfängniss erschütteret worde sind. Im glyche Ougäblick hei d Tüüre uf gumpet u d Fässle vo allne löst sech.

27 Wo der Gfängnis¬ufseher ufwachet und d Gfängnistüre offe stah het, het er sis Schwert und het sech wöue umbringe, wöu er gmeint het, di Gfängnige syg gfloge.

28 Paulus aber het lut grüefe: "Du Dir nüt ah! Mir sind alli da!" 29 Der Gfängnis¬ufseher verlangt Liecht und isch inegloffe. Zitternd isch er vor Paulus und Silas niedergange.

30 Er het se usegfüehrt u het gfragt: "Ihr Herre, was mues i mache, damit i grettet wirde?"

31 Si hei antwortet: "Gloub a dä Herr Jesus und du wirsch grettet wärde, du u dini Huus¬Gmeinschaft."

32 Denn verkündet sie ihm und allne wo i sim Huus gsi sind, s Wort Jehovas.

33 Er het sie i dere Nachtstund mit gno u het ihri Wunde reiniget. Nachher sind er und sini ganzi Huus¬Gmeinschaft sofort tauft worde.

34 Er het si i sys Huus ghockt u het dr Tisch für si decke la. Bi ihm und sinere ganze Huus¬gmeinschaft herrschti grossi Fröid – jetzt, won är zum Glaube a Gott cho isch.

35 Wo's Tag isch worde, hei d'Magistrate d'Amtsdiener mit dr Aaordnig gschickt: "Lass di Manne frei."

36 Der Gfängnis¬ufseher hets Paulus brichtet. Är het gseit: "D Magischtrate hei Manne härgschickt, damit der beidi freiglaa werdet. Chunnt also jitz use u geit z'Friede.

37 Paulus aba het zue nene gsait: "Sie hei üs ohni Verurteilig öffentlech uspeitscht, obwohl mir Römer si,a und hei üs i ds Gfängnis gworfe. Wei si üs itz heimlech uswärfe? Das chunt nid frög! Si söue säuber här cho und üs usebegleite."

38 D Amtsdiener hei di Antwort vo de Magistrate teilt. Si heis mit dr Angscht übercho wo si ghört hei, dass d Manne Römer sy gsy.

39 Also si si cho und hei si versuecht z beschwichtige. De hei si se usegleit und si se us dr Stadt wägzgah.

40 Nochdem die beide z Gfängnis hei verlah, si äbe zum Huus vo Lydia. Und wo si d Brüedere gseh hei, hei si ne Muet gmacht u si furtgange.

 

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Aposchtelgschicht 15 vo 28

 

 

Aposchtelgschicht 15 vo 28

 

15 Judäa sy ä paar Manne kumme us Judäa abe u fange a, d Brüedere z lehre: "We Der Nech nid nach em Bruuch vom Moses löh la beschniide, chöit Der nid grettet wärde."

2 Nochdem`s jedoch zue erhebliche Meinigs-verschiedeheite un Diskussione zwische nene un Paulus un Barnabas kumme war, het ma gsait, dass Paulus, Barnabas un einigi vu d andere wägä dere Frog zue d Aposchtel un d Älteschte nohch Jerusalem ufegoh solle.

3 D Manne sy vo dr Versammlig e Stück wit begleitet worde. Denn zoge si witer dür Phönizien un Samaria un brichtet üsfiehrlich iba de Bekehrig vu Lüt üs d andere Velkern. Sie hän alli Brüeder grossi Fräid gmacht.

4 Wo si in Jerusalem aacho hän, sin si vor Vusammlig un de Aposchtel un de Älteschte fründlech ufgno worde, un sie brichtet, was Gott durch sie alles do het.

5 Doch einigi vo de Sekte vo de Pharisäer, wo gläubig worde si, erhobe sech vo ihrne Plätz u sage: "Me muess se beschnide und se awise, ds Gsetz vo Moses z halte."

6 Da hei sech d Aposchtel und di Ältischte versammlet zum sech dere Sach aznäh.

7 Nachdäm me intensiv diskutiert het, isch dr Petrus ufgschtange u het zu ihne gseit: "Männer, Brüedere, Dir wüsset doch: Gott het scho i früeche Täg unger öich d Wahl troffe, dass Lüt us de angere Vöuker us mim Muul die gueti Botschaft ghööre u glaube.

8 U Gott, wo das Härz kennt, beziigt het das, indem er ne dr heilig Geischt git, we er ne ois gäh het.

9 Er het gar kei Unterschied zwüsche uns und ihne gmacht, sondern het ihres Härz dür Glaube greinigt.

10 Werum stellet Der Gott aso uf d Prob u leget de Jünger es Joch ufe Nacke, wo weder üsi Vorfahre no mir hei chönne träge?

11 Mir vertraued viel meh druf, dass mir genauso wi si dür die unverdiente Güte vom Herr Jesus grettet wärde."

12 Druf schwiegt di ganzi Gruppe, un sie hän Barnabas un Paulus ghärt, we sie vu d viele Zeiche un Wunda vuzellt hän, de Gott unda d andere Velka durch sie vollbrocht het.

13 Nachdäm si usgredet hei, het Jakobus gseit: "Männer, Brüedere, lost mir zue.

14 Simeon het usfüerlech verzeut, wi Gott erschmau sini Ufmerksamkeit de angere Vöuker z'wandet het, um us ihne es Volk für si Name usznä.

15 Dmit schtimme d Wort dr Prophete ibaein. S heisst:

16 '"När wird i zrüchere und ds Zelt Davids wo igfalle isch wider ufrichte. I wirde sini Trümmer widr ufboue u se wiederhersteue

17 drmit die Mönsche wo übrig blibe, zäme mit Lüt us aune Voukere – Lüt wo mi Name träge – Jehova ufrichtig sueche", seit Jehova, wo das tuet,

18 was sit jeher bekannt isch.'

19 Mini entscheidig isch drum: Meh söu es de mönsch vo de andere völkere wo sech gott zuwände nid schwär mache

20 sondern ihne schribe, dass si sech vo auem söue enthalte, was dür Götze verunreinigt isch, sowie vo sexuelle Unmoral, vo Erwürgtem und vo Bluet.

21 Denn sit alter Zyt hets i allne Städt Lüt gä, wo Moses predigt hei. Er wird ja i de Synagoge a jedem Sabbat vorgläse."

22 Do beschlosse d Aposchtel un di Älteschte zämme mit dr ganze Vusammlig, üs ihre Reihe usgwählti Männa mit Paulus un Barnabas nohch Antiochia z schicke, un zwaar Judas, der au Barsabbas gnennt worde isch, un Silas – fiehrendi Männa unda d Brüeder.

23 Sie schriebe Folgendes un gän's ne mit: "D Aposchtel un Älteschte, äiri Brüeder, a d Brüeder in Antiochia, Syrien un Zilizien, de üs d andere Velka sin: Gresse!

24 Mir hei ghört das einigi us üsere Mitti Nech dür ihri Üsserige verunsicheret hei und öich hei wöue dürenand bringe obwou mir ne ke Awisige gä hei.

25 Drum sin ma zum einzige Entschluss kumme, Männa üszwähle un sie zämme mit unsere liebe Brüeder Barnabas un Paulus zue äich z schicke,

26 Mänsche, de wägä dr Name üsem Herr Jesus Christus ihres Läbä riskiert hän.

27 Mir schicke also Judas und Silas, damit si s gliiche o mündlech brichte.

28 Denn däm heilige Geischt un üs sälber erschiene's guet, äich keni witeri Lascht ufz'erlege als folgendi notwändigi Sache:

29 Enthautet öich vo auem wo Götze gopferet worde isch, sowie vo Bluet, vo Erwürgtem und vo sexuelle Unmoral. Wet Der nech vorhär sorgfältig hüetet, wird's euch guet gah. Blibt gsund!"

30 Nachdäm me dene Manne itze het verabschiedet, si si uf Antiochia abe. Si hei di ganz Gruppe vrsammlet u übergää ihne dr Brief.

31 Wo si ne gläse hei, hei si sech über d Ermuetigung gfreut.

32 Un als Judas un Silas au Prophete ware, ermuetige sie de Brüeder mit viele Vorträg un schterche sie.

33 Nochdem sie einigi Ziit dert vubrocht hän, len sie d Brüeder in Friede zu däne zruckkehre, de sie gschickt hän.

34 ––

35 Paulus un Barnabas bliebe jedoch in Antiochia. Sie hän lehrt un vukündet mit no vieli andere di gueti Botschaft vum Wort Jehovas.

36 Noh einige Däg het Paulus zue Barnabas gsait: "Loss uns doch in all de Schtädt zruckkehre, wo ma des Wort Jehovas vukündet hän, un d Brüeder bsueche, um z luege, we`s ne goht."

37 Barnabas het unbedingt Johannes welle mitnäh, wo o Markus gnennt worde isch.

38 Paulus aba war nit derfür, nen mitzneh, wel er sich in Pamphylien vu nene trennt het un sie nit im Werk unterstützt het.

39 Das het zumene heftige Wuetusbruch gfihrt, so dass sie sich vonenand trennt hän. Barnabas het Markus mitgnumme und het nach Zypern abseit.

40 Paulus het Silas üsgwählt, un nohchdem er vu d Brüeder vu d unverdiente Guet Jehovas avertraut worde isch, het da sich uf d Wäg gmacht.

41 Er het dür Syrie und Zilizien zoge u het d Versammlige gschtärkt.

 

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Aposchtelgschicht 14 vo 28

 

 

Aposchtelgschicht 14 vo 28

 

14 In Ikonion gehn sie zsämme in d Synagoge vu d Jude un schwätze so würkigsvoll, dass ä grossi Mengi Jude un au Grieche gläubig wore sin.

2 Doch d Jude wo nid gloube hei hei d Lüt us de angere Voukere gäge d Brüedere uf gha und hei si zum Schlechte beiflusst.

3 Do vubroche sie ä baar Ziit drmit, ufgrund dr Ermächtigung Jehovas muetig un offe z schwätze, un er beziigt d Botschaft vu sinene unverdiente Guet, indem er durch sie Zeiche un Wunda gschähe het.

4 D mengi ir stadt isch aber gspalte gsi. Einigi sind für d jude gsi, anderi für d aposchtel.

5 Wo d Lüt us de andere Völker und d Jude mit ihrne Vorsteher beabsichtigte, se z misshandle und z steinige,

6 erfahre si drvo u floh i d Schtädt Lystra u Derbe z Lykonie sowie is Umland.

7 Dört hei si witer di gueti Botschaft verchündet.

8 Jetz isch da z Lystra e Maa ghocket wo verkrüppleti Füess gha het. Er isch sit sinere Geburt lahm gsi u het no nie e Schritt do gha.

9 Der Ma ghärt het, während Paulus schwätzt. Paulus luegt nen mit feschte Blick a, un als sa sieht, dass dr Ma d Glaube het, gsund gmacht wäre,

10 het er mit luter Schtimm gseit: "Stell di uf d Füess!" Do het er uf gschprunge u het afa umeloufe.

11 Wo di vile Lüt hei gseh was Paulus do het, refe si uf Lykaonisch: "D Götter sy wi Mönsche worde und zu üs achecho!"

12 Sie hän Barnabas als Zeus gheisse, Paulus aba Hermes, wel la dr Wortführer war.

13 Und dr Priester vom Zeus, wo sich im Tempel am Schtadteigang befunde het, het Stier und Chränz a d Tore brocht und het mit dr Mängi Opfer wölle drufe bringe.

14 Als d Aposchtel Barnabas un Paulus aba dvu ghärt hän, vuschrecke sie ihri Kleida, lege üsä in d Menschemengi un refe:

15 "Männer, warum düet dir das? Mir si doch o nume Mönsche u hei di gliche Schwächi wie Ihr! Un ma vukindige äich de guete Botschaft, dmit ihr äich vu däne nutzlose Sache abwändet un äich däm lebändige Gott zwändet, der d Himmel un d Erde un des Meer gmacht het un alles, was dzue ghärt het.

16 Er het i de vergangene Generatione alli Völker ihri eigeti Wäg lah gah,

17 obwohl's zu jedere Zyt Zügnis vo ihm gä het: Är het Guets doe, är het Nech Räge vom Himmel u fruchtbari Zyte gä, är het Nech mit gnue Nahrig versorgt u öire Härz mit Fröid erfüllt.“

18 Doch obwohl si das hei gseit, hei si d Mängi chuum chönne dervo abhalte, ihne Opfer darzbringe.

19S kumme aba Jude üs Antiochia un Ikonion un zege de Menschemenge uf ihri Site. Sie bwarfe Paulus mit Schtei un schleppe nen üs dr Schtadt üsä, in dr Meinig, er isch dot.

20 Doch wo d Jünger ne umeringet hei, isch er ufgstande u isch i d Schtadt zrügg gange. Am nächschte Tag het er sech mit Barnabas ufe Wäg nach Derbe gmacht.

21 Nachdem si di gueti Botschaft i dere Stadt verchündet u zimmli viune hei ghulfe Jünger ds wärde, hei si uf Lystra, Ikonion und Antiochia zrügg kehret.

22 Dört hei si d Jünger gschtärkt und hei si ermuetigt, im Gloube z bliebe. Sie hei gseit: "Wir müesse viele Schwierigkeite durchmache, bevor mer is Kenigrich Gottes kömme.

23 Üsserdem hän sie in jedere Vusammlig Älteschte ghockt. Sie hän bäte un faschtet un hän sie Jehova vutralte, wo sie etze glaube.

24 Denn hei si dür Pisidiezoge u si uf Pamphylie cho.

25 Nachdäm si ds Wort Gottes in Perge verchündet hei, si si uf Attalia abe gange.

26 Vu dert hän sie zruck nohch Antiochia verklegt, wo sie fir d Ufgab, de sie etze usgführt hän, de unverdiente Guet Gottes avertraut worde sin.

27 Nach ihrere Akunft hends d Versammlig zämme griefe. Sie hän brichtet, was Gott durch sie alles doe het, un dass sa d andere Velka d Dire zum Glaube offe het.

28 So hei si einigi Ziit bi de Jünger verbracht.