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rico loosli 6924 bioggio tessin
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Römer 11 vom 16

 

 

Römer 11 vom 16

 

11:1 I frage also: Het Gott öppe si Volk verstosse? Keineswägs! Denn au i bi es Israelit, us dr Nochkommschaft Abrahams, vom Stamm Benjamin.

2 Gott het sys Volk won er zersch anerkannt het, nid vrstosse. Wüsseder nid was i de Schrifte i Verbindig mit Elia steit woner sich bi Gott über Israel beklagt?

3 "Jehova, sie hei dini Prophete umbrocht, si hei dini Altäre zerstört. I allei bi übrig bliebe und itz hei sies o uf mi Läbe abgseh.

4 Doch was seit ihm dr göttlich Usspruch? "Es si no 7000 Manne übrig, wo sech nid vor Baal anekniet hei.

5 Genauso gits ou ir jitzige Zyt e Überrest wo us unverdiente Güet usgwählt worde isch.

6 Wes itze us unverdienter güte isch, de isches nüm ufgrund vo tate. Süsch wär di unverdiente güte nüm unverdienti güet.

7 Was heisst das jetzt? Grad das wo Israel intensiv astrebt het hets nid erreicht, aber d Userwählte hends erreicht. Bi de Übrige sind d Sinn abgstumpft worde.

8 I de Schrifte steit ja: "Gott het ne e Geist defe schlafs gäh, Ouge, wo nid gseh, und Ohre wo nid ghöre – bis zum hüttige Tag.

9 Au seit David: "Ihr Tisch söll ihne zur Schlinge und zur Falle und zum Stolperstei und zum Grund für Bestrafig werde.

10 Lönd ihri Ouge sech verfinschtere, sodass si nüt gsehnd und lönd si ständig ihre Rugge büge.

11 Drum frögi: Sind die öppe gstolperet und ganz gfalle? Keineswägs! Sondern dür ihre Fähltritt wärde Mönsche us anderne Vöuker grettet, um se zur Eifersucht z reize.

12 We drno ihres Fähltritt Rychtum für d Wält bedütet u ihri Verminderig Rychtum für Mönsche us anderne Völker, wi vil meh wird's ihri Voll Zahl bedüte!

13 Etze red i zue äich, de ihr Mensche us anderne Völkere sin. Da i ä Aposchtel für di andere Völker bi, verherrlich i mi Dienscht,

14 zum gseh, öb ig irgendwie mis eigete Volk zur Eifersucht reize und einigi vo ihne cha rette.

15 Denn wenns Versöhnig für d Wält bedütet, dass sie verstosse worde sind, was wird ihri Anahm anders bedüte als Läbe für d Tote?

16 We dr Teil vom Teig wo aus Erschtlingsgab gno wird, heilig isch de isches o di ganzi Masse, u we d'Wurzle heilig isch, sies o di Zweige.

17 Wenn aber einigi vo de Zweige usbroche worde si und du obwohl vomene wilde Olivebaum bisch zwüsche si iigpfropft worde und itz am Riichtum vo de Wurzle vom Olivebaum aateil hesch

18 de wird nid überheblich gegenüber de zweige. bisch aber überheblich, denn denk dra dass nid d wurzle treisch, sondern d wurzle di.

19 Du wirsch jetzt säge "Zwöi si usbroche worde, damit ig ig pfropft wirde."

20 Das stimmt! Si si wäg ihrem ungloube usbroche worde, du aber steisch dür gloube. Bisch nid überheblich, sondern fürchte dich.

21 We dr Gott di natürleche Zweige nid verschont het, wird er di o nid verschone.

22 Erkennt so Gottes Gueti un Schtränge: Sträng däne gegeüber, de gfalle sin, aba Gottes Gueti dir gegenüber, vorusgsetzt, dü bliebsch in sinere Guet, sunscht wirsch dü ebefalls abghaue.

23 Und ou si wärde iipfropft, we si nid i ihrem Ungloube bliebe, denn Gott cha se wieder ipfropfe. 24 We nämmlech du usem Olivebaum wo vo Natur us wild isch, usegschnitte u entgäge dr Natur i edle Olivebaum ygpfropft worde bisch, de wärde si, di natürleche Zweig, ersch rächt i ihre eigete Olivebaum ygpfropft wärde!

25 Wen i wott nid, Brüedere das Der in Unkenntnis über folgendes heilige Gheimnis sit, damit Der euch nid sälber als wys betrachtet: Bi Israel het zum Teil e Abstumpfig vo dr Sinn stattgfunde, bis d Voll Zahl vo de Mönsche us de andere Völcher isch cho,

26 und uf die Wys wird ganz Israel grettet werde. I de Schrifte stoht ja: "Der Befreier wird us Zion cho und gottlosi Tate us Jakob entferne.

27 U das isch mi Bund mit ne, weni ihri Sünde wegnehme.

28 Zwar sy si öiemu im Hiblick uf di gueti Botschaft Feinde, doch wäg ihrne Vorfahre sy si im Hiblick uf Gottes Userwählig gliebti.

29 Denn Gott wird de Gabe un de Bruefig, de vu nem kumme, nit bereue.

30 Früener isch ihr Gott unghorsam gsi, etz aber isch äich wäg ihrem Ungehorsams Barmherzigkeit zeigt worde.

31 So si o si itz unghorsam gsy, was für Öich Barmherzigkeit zur Folg het, drmit o ihne säuber itz Barmherzigkeit zeigt wird.

32 Denn Gott het sie alli zämme Gfangene vum Ungehorsam wäre losse, um ne alli Barmherzigkeit z zeige.

33 Wi tief isch doch dr Rychtum un d Wysheit un d Erkenntnis Gottes! We unerforschlech sy sini Entscheidige un ungründlech sy Wäg!

34 Denn "wer het das Denken Jehovas erkennt oder wär isch si Ratgeber worde"?

35 Oder: "Wer het ihm zersch gä, dass es ihm müest zrügzahlt wärde?"

36 Denn alles isch vu nem un durch nen un fir nen. Ihm gebürt d Herrlichkeit fir alliziit. Amen.

 

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Römer 10 vo 16

 

 

Römer 10 vo 16

 

10 Brüetsch, es isch würklech mi Härzenswunsch und i flieh zu Gott, dass si grettet wärde.

2 Denn i bezüge ne, dass si Eifa für Gott hei, doch es fehlt ne a gnauere Erkenntnis.

3 Als sie de Grechtigkeit Gottes nit erkenne hän, sundern vusuechte, ihri eigene ufzrichte, undawarfe sie sich nit dr Grechtigkeit Gottes.

4 Christus isch nämlich s Ändi vom Gsetz, sodass jede wo glaubt als grächt cha betrachtet wärde.

5 Moses schriibt über d Grechtigkeit nachem Gsetz: "Der Mensch, der das alles tut, wird dadurch läbe.

6 D Grechtigkeit aba, de üs Glaube kummt, sait: "Frog di nit: "Wer schtiigt in d Himmel ufe? ,nämlich um Chrischtus abezhole,

7 oder: 'Wär stiigt i Abgrund abe?, nämlech zum Chrischtus vo de Tote ufezhole.

8 Sondern we heisst's? "D Wort sy di nöch, si si si i dim eigete Mul un i dim eigete Härz", das heisst "d Wort" vum Glaube, de mir predige.

9 Denn wenn dü mit dinem Mul öffentlich erklärsch, dass Jesus Herr isch, un in dinem Herz glaubsch, dass Gott nen vu d Dote uferweckt het, wirsch dü grettet wäre.

10 Denn mit em Härz gloubt me un das füert zu Grechtigkeit, aber mit em Muul leit me e öffentlechi Erklärig ab und das füehrt zur Rettig.

11 Ire Schriftstell heissts ja: "Keine, wo sin Glaube uf ihn stützt, wird enttüscht werde."

12 S git nämlich kei Untrschiid zwische Jude un Grieche. Alli hän däne Herr iba sich, dr grosszügig isch zue alle, de nen alüte.

13 Denn "jede, wo der Name Jehovas alütet, wird grettet werden".

14 Doch wie söue si ne alüte wenn si nid a ihn gloube? U wie söue si a ihn gloube, wenn si nid vo ihm ghört hei? Wie aber söue si höre we nid öpper predigt?

15 U wi söue si predige, we si nid usgsandt worde si? I de Schrifte steit ja: "Wie schön sy d Füess vo dere, wo e gueti Botschaft vo öppis guetem verchünde!"

16 Trotzdem hei si nid alli der guete Botschaft ghorcht. Scho Jesaja seit: "Jehova, wer het a das glaubt was er vo ois ghört het?"

17 Dr Glaube folgt also uf ds Ghörte. Ds Ghörte aba kummt durch d Botschaft iba Chrischtus.

18 I frage jedoch: Hei si öppe nid ghört? Schliesslech isch "der Schall i di ganzi Wält usegange und d Botschaft bis as Ändi vor bewonte Erde".

19 Wiiter fragi: Het Israel es öppe nid verstande? Zersch seit Moses: "I wirde Nech dur es Volk zur Eifersucht reize, wo kes isch. I wirde äich durch es unverständigs Volk zu heftigem Zorn reize."

20 Und Jesaja wagts z säge: "Ich ha mi vo dene lo finde, wo nid nach mir sueche. I bi dene bekannt worde, wo nid nach mir gfragt hei."

21 Doch über Israel seit er: "De ganz Tag lang han i mini Händ nach emene unghorsame, eigensinnige Volk usgstreckt."

 

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Römer 9 vo 16

 

 

Römer 9 vo 16

 

9 Ich sag d Wohrheit in Chrischtus, i lege nit, we mi Gwisse mit ma in heiligem Geischt beziigt:

2 Ig ha grossi Chummer u unoufhörleche Schmärz i mim Härz.

3 Denn i wünscht, dass i selbscht als Vuflucha vum Chrischtus trennt wird fir mini Brüeder, mini lebliche Vuwandte,

4 d Israelite si. Si si aus Söhn agno worde u hei d Herrlechkeit u d Bündnisse u d Gsetzgäbig u dr heilige Dienscht u d Vrspreche.

5 Nene ghöre d Vorfahre a un vu nene schtammt dr Chrischtus als Mensch ab. Gott, der iba allem isch, soll fir immer priese si. Amen.

6 Es isch jedoch nid so als ob das Wort Gottes verseit hätt. Denn nid alli wo vo Israel abstamme sind würklich "Israel".

7 Au sin sie nit alli Kinda, wel sie Abrahams Noochkumme sin, sundern s heisst: "Durch Isaak werden di kumme, de dini Nochkumme gnennt wäre."

8 Fouglech si nid di läbleche Ching würklech d Ching Gottes sondern aus Nachkomme wärde die grächnet, d Ching ufgrund vom Versprech si.

9 Will das Verspräche lutet: "Um die Zyt wird i kumme u dr Sara wird e Sohn ha.".

10 Doch nid nume damals isch es so gsy, sondern o aus Rebekka vo üsem Vorfahre Isaak mit Zwillinge schwanger worde.

11 Wo si no nid gebore sy und weder Guets no Schlächts do gha hei – ds Vorhabe Gottes bezüglich dr Userwählig sött nämlech nid vo Tate abhängig sy, sondern vo däm wo berueft,

12 isch der gseit worde: "Der Ältere wird Sklave des Jüngere sein.

13 I de Schrifte steit ja: "Ich lieb Jakob, aber Esau hani ghasst.

14 Was söue mir auso säge? Gits bi Gott Ungrechtigkeit? Uf ke Fall!

15 Denn er seit zu Moses: "I wird däm Barmherzigkeit zeige, däm i Barmherzigkeit zeige will, un i wird däm Mitgfühl zeige, däm i mitgfüehl zeige will.

16 Es hängt also nid vom Wunsch oder vom Isatz vomene Mönsch ab sondern vo Gott wo barmherzig isch.

17 Denn ire Schriftsteu wird zum Pharao gseit: "Us däm Grund han i di la bestah: Zum a Dir mini Macht z zeige u drmit mi Name uf dr ganze Ärde bekannt wird.

18 So isch er barmherzig, mit wem er wott, doch er laht o eigensinnig wärde woner wott.

19 Du wirsch drum zu mir säge: "Werum het er no öppis z bemängle? Wär cha sech denn sim Wille widersetze?"

20 Doch wär bisch du, mönsch das du Gott widersprichsch? Seit ds Gformte zu däm wos gformt het: "Warum hesch du mi so gmacht?"?

21 Ligts nid i dr Macht vom Töpfer, us dr gliiche Ton Masse es Gfäss für ne ehrehafte Gebruch und es angers für e unehafte Gebruch z mache?

22 Was etze, wenn Gott sy Zorn zeige und sy Macht zum Usdruck het wöue bringe und är d Gfäss vom Zorn, wo für d Vernichtig passend gmacht sy, mit viiu Geduld ertrage?

23 Un was, wenn er das doe het, um sini grossi Herrlichkeit a Gfäss dr Barmherzigkeit zum Usdruck z bringe, wo er im Vorus für d Herrlichkeit vorbereitet het,

24 nämlech a üs, wo är nid nume us de Jude sondern o us andere Vöuker bruefe het? 25 S isch so, wi er o z Hosea seit: "Wo nid mi Volk si, wird i 'my Volk' nenne, und si, di Ungliebte, 'Geliebte'. 26 Und an dem Ort, wo zue nene gsait worde isch: 'Ihr sind nid mi Volk', dert werde sie 'Söhn vom läbige Gottes' gnennt werde.

27 Ou rüeft Jesaja über Israel us: "Sälbscht wenn d Zahl vo de Söhn Israels wie de Sand am Meer isch, wird nume de Überrest grettet wärde.

28 Denn Jehova wird ä Abrächnig uf d Erde hebe, er wird se zum Abschluss bringe und se abchürze.

29 Jesaja het usserdem gseit: "Hätt üs nit Jehova, dr Herr vo dr Heere, Nachkomme gla, mir wäre genau wie Sodom worde, mir hätte Gomorra glich.

30 Was söue mir auso säge? Lüt us anderne Völker, wo nid nach Grechtigkeit stribt hei, erreiche trotz Grechtigkeit – d Grechtigkeit, wo sech us em Glaube ergit.

31 Israel aba, des nem Gsetz dr Grechtigkeit het welle nohchkumme het, het des Gsetz nit chönne erfülle.

32 Us welem Grund? Wöu si ds Gsetz nid hei wöue dür Gloube erfülle, sondern dür Tate. Si hei über d "Stei des Astosses" gstolperet.

33 I de Schrifte steit ja: "Gsehd häre! Ich lege in Zion ä Schtei vum Aschtoss un ä Fel vum Ärgerniss, wer aba sin Glaube druf schtützt, wird nit enttüscht wäre.

 

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Römer 8 vo 16

 

 

Römer 8 vo 16

 

8 Also gits für die wo mit Christus Jesus verbunde si, ke Verurteilig.

2 Denn des Gsetz vum Geischt, der in Vubindig mit Chrischtus Jesus Läbä git, het di vum Gsetz dr Sinde un vum Dod bfreit.

3 Was ds Gsetz nid het chönne erreiche, wius wäg dr Unvollkommeheit vom Mönsch schwach isch gsi, das het Gott ta. Er schickt si eigene Bue in dr Gschtalt vumä Mensch wägä dr Sinde un vuurteilt so de Sinde im Mensch,

4 damit di grächti Forderig vom Gsetz erfüllt wird – i üs, wo mir üses Läbe nid vo üsere sündige Natur löh bestimme, sondern vom Geischt.

5 Denn de, de ihr Läbä vu ihre sinde Natur bschämme len, konzentriere sich uf des, was ihri sinde Natur will, de aba ihr Läbä vum Geischt bschtimme len, dmit, was dr Geischt will.

6 Denn sech uf di sündigi Natur z konzentriere, bedütet Dod, doch sech uf d Geischt z konzentriere, bedütet Läbä un Friede.

7 Wenn me sech nämlech uf di sündigi Natur konzentriert, bedütet ds Fiindschaft mit Gott, denn si ungerwirft sech am Gsetz Gottes nid, ja si chas au nid.

8 So chöi die, wo sech vor sündige Natur lö la leite, gott nid gfaue.

9 Ihr len äich dgege nit vu d sindige Natur leite, sundern vum Geischt, wenn Gottes Geischt wirklich in äich wohnt. Het aba jemads Chrischti Geischt nit, so härt da nit zue Chrischtus.

10 Isch dr Chrischtus jedoch mit äich verbunde, denn isch zwar dr Körper dot wäg dr Sinde, dr Geischt aba git Läbä wäg dr Grechtigkeit.

11 Wenn dr Geischt däm, der Jesus vu d Dote uferweckt het, in äich wohnt, so wird der, dr Chrischtus Jesus vu d Dote uferweckt het, au äiri schterbliche Körper durch si Geischt, der in äich wohnt, lebändig mache.

12 Mier sy also nid dr sündige Natur verpflichtet, Brüeder zum üses Läbe vo ihrem Läbe z bestimme.

13 Wenn ihr nämlich aicha Läbä vu äire sinde Natur bschämme len, isch äich d Dod vu sicha. Den ihr aba durch d Geischt d Handlige vum Körper, den ihr läbä.

14 Denn alli, de vu Gottes Geischt gleitet wäre, sin Bue Gottes.

15 Denn ihr hän nit ä Geischt dr Sklaverei gregt, der wieda Frucht hervorrueft, sundern ihr hän ä Geischt gregt, den Gott git, um uns als sini Bueb azneh. Dür dä Geischt rüefe mer us: "Abba, Vater!

16 Dr Geist säuber bezügt mit üsem Geischt, dass mir Gottes Ching si.

17 Wenn mir also Chind sy, sy mir au Erbe – Erbe Gottes, doch Mitterbe mit Christus – vorusgsetzt, dass mir mit leide, damit mir o mit verherrlicht wärde.

18 I dänke, dass d'Lyde vo de jetzige Zyt im Verglich zu de Herrlichkeit, wo a üs wird offebart wärde, nüt bedüte.

19 Denn d Schöpfig wartet sehensüchtig uf d Offebarig vu d Söhn Gottes.

20 D Schöpfig isch nämlich dr Sinnlosigkeit unterworfe worde, nid durch ihre eigete Wille, sondern durch dä wo si ungerworfe het, doch mit dr Hoffnig,

21 das d Schöpfig säuber o us dr Sklaverei vom Verderbe befreit wird und zur herrleche Freiheit vo de Chinder Gottes glangt.

22 Wüu mir wüsse das die gsamti Schöpfig bis itz zäme suufzt und Schmerze liidet.

23 Nid nume das, sondern o mir säuber, wo mir d Erschtlingsgab, nämlech dr Geischt, hei, ja mir säuber süfze i üsem Innere, während mir sehensüchtig uf d Aanahm aus Söhn warte, uf d Befreiig vo üsem Körper dur Lösegäud.

24 Denn i dere Hoffnig simmer grettet worde. Hoffnig aber wome gseht isch ke Hoffnig. Denn hofft en Mönsch no uf öppis woner gseht?

25 We mer aber uf das hoffe, was mer nid gseh, so erwartet mers sehnsüchtig mit usharre.

26 I glychr Wys chunt o der Geischt üsere Schwachheit zu Hilf. Wül mir mängisch nid wüsse, worum mir bätte solle, doch dr Geischt säuber tritt für üs i mit unusgsprochene Süüfzer.

27 Der aba, der d Herze erforscht, weiss, was dr Geischt beabsichtigt, denn der tritt in Ibaschtimmig mit Gott fir d Heilige ii.

28 Mir wisse, dass Gott alli sini Sache zum Guete zsämmewürke losst, de Gott liebe, der, de gmäss sinem Vorhabe Bruef sin.

29 Denn die, wo er zersch anerkennt het, het er o derzue vorherbestimmt, nach däm Bild vo sim Bue gschtaltet wärde, damit dä vo de Erschtgeborener under vilne Brüedere isch.

30 Usserdäm het är die wo är vorhärbestimmt het, ou bruefe. Und woner brüefe het, het er o für rächt erklärt. Und wo är für grächt erklärt het, het är ou verherrlicht.

31 Was söue mir auso drzue säge? Wenn Gott für üs isch, wer wird gege üs si?

32 Wen er nid mau si eigete Sohn verschont het, sondern ihn für üs alli gä het, wird er üs de nid o güetiger wiis alles angere gäh?

33 Wer wird gege Gottes Userwählti Aklag erhebe? Gott isch's, der sie fir Grecht erklärt.

34 Wer wird sie verurteile? Christus Jesus isch s, der gschtorbe isch, ja me no, der uferweckt worde isch. Er isch a dr rechte Site Gottes un tritt au fir uns i.

35 Wer wird uns vu dr Liebi vum Chrischtus trenne? Öppe Schwirigkeite odr Not odr Vufolgig odr Hunger odr Nacktheit odr Gfahr odr Schwert?

36 I de Schrifte steit ja: "Dinetwäge werde mir di ganz Zyt umbrachtet. Wie Schlachtschaf betrachtet me üs.

37 Mir gö viu meh us au däm völlig siegriich füre wo üs gliebt het.

38 Denn i bi überzügt das weder Tod no Läbe no Engel no Regierige no Gegewärtigs no Zuekünftigs no Mächt

39 no Höchi no Defe no irgend e anderi Schöpfig üs vu Gottes Liebi trenne, de in Christus Jesus isch, üsem Herr.