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rico loosli 6924 bioggio tessin
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Josua 2 vo 24

 

 

Josua 2 vo 24

 

2 Josua, dr Sohn Nuns, het jetzt vom Schittim heimlich zwo Manne als Spion los schickt. Är het zue nene gsait: "Göht is Land u erkundets – vor allem Jericho." Also hei si sech ufe Wäg gmacht. Uf der Suechi nach ere Blybe si si zum Huus vonere Prostituierte namens Rahab cho.

2 Em König vom Jericho isch gmäudet worde: "Hütt Nacht sy Israelitischi Männer dahercho, um das Land uszspioniere!"

3 Do het dr König vom Jericho Boten zu Rahab gschickt u het dr säge lo: "Bring d Manne use, wo cho si u i dim Hus übernachte! Si si cho zum ds ganze Land uszspioniere."

4 Doch d'Frou het di beide Manne ines Versteck bracht und het denn gseit "Ja, d'Männer si zu mir cho, aber i ha nid gwüsst woher si gsi.

5 Wo's dunku worde isch und me scho het wöue s'Stadttor schliesse, si si usegange. I weis zwar nid, wohi, aber we Der ne schnäu hingerhärjet, wärde ihr se ihole.

6 (Si het d Manne aber uf ds Dach brocht und unger de Flachstängu versteckt, wo dert ufgschichtet si gsi.)

7 D Verfolger hei ne aso i Richtig vor Jordanfurte noaegla u ds Schtadtor isch unmittelbar hinger ihne gschlosse worde.

8 Bevor sech d Manne schlafe leit het, isch Rahab zu ihne ufs Dach gstige.

9 Sie het zue d Männa gsait: "Ich weiss, dass Jehova äich des Land ge wird. Uns het d Angscht vor äich packt un alli Bewohna vum Land hän wägä äich d Muet vulore.

10 Mir hei nämlech ghört, wi d Jehova öich bi öiem Uszug us Ägypte uf trochnem Bode dür ds Rote Meer gfüehrt het u was dr mit de beide Amoriterkönige Sihon u Ogi gmacht hei, wo ihre uf dr angere Jordanseite räschtlos vernichtet hei.

11 Wo mer das ghärt hän, isch üs fascht ds Herz bliebe. Wäge äich het alli dr Muet verlah, denn aicha Gott Jehova isch Gott obe im Himmel un unte uf dr Erde.

12 Schwört mir itz bitte bi Jehova, dass Der guet zur Familie vo mim Vater si! I bi ja o guet zu Öich gsi. Gänd mer es Zeiche woni mi cha verlah.

13 Lat mi Vater, mini Muetter, mini Brüedere u mini Schwöster am Läbe u aui wo zu ihne ghöre. Bewahrt uns vor dem Tod."

14 Druf versproche d Manne: "Wir bürge mit üsem Läbe für eues Läbe! Verrate niemerem öppis vo üsere Mission, de werde mir treu zu Dir häbe we d Jehova üs das Land git."

15Nach het si d Manne amene Seil dürs Fänschter abegloh. Ihres Huus isch nämli anere Site vo de Stadtmuur gläge, ja si het obe a de Muur gwohnt.

16 Si het denn no gseit: "Göh is Bärgland u verstecket öich dört drü Täg, damit öiri Verfolger euch nid finde. We si widr zrügg sy chöit Der witerzieh.

17 D Manne hei erwideret: "A dä Eid, wo du vo üs verlangt hesch, symer nume under folgende Vorussetzig bunde:

18 Sobald mir is Land chöme muesch diä scharlachrote Schnur a ds Fänschter binde, dür das du üs abelohsch. Hol di Vater, dini Mueter, dini Gschwüster u aui us dr Familie vo dim Vater zu dir is Huus.

19 Falls öpper dür d Türe vo dim Huus is Frei geit, denn ischer für sin Tod säuber verantwortlich u mir si frei vo Schuld. Stösset jedoch öpperem, wo bi dir im Huus bliebt, öppis zue, denn simmer für sin Tod verantwortlich.

20 Faus aber üsi Mission öpperem verratisch simer nid am Eid bunde wo du vo üs verlangt hesch."

21 "Was Dir säget, söll gscheh!", het si erwideret.

Drmit het si d Manne ufe Wäg gschickt u nächär di rot Schnur as Fänschter bandlet.

22 D Manne si auso und hei sech uf is Bärgland gmacht. Si hei drei Täg blibe, bis ihri Verfolger umkehrt hei, nachdem si alli Strosse erfolglos abgsuecht hei.

23 Di beide Manne stige vom Berggland zum Fluss abe u überquerte ne. Bim Josua, em Sohn Nuns aacho, hei si ihm alles verzellt, was si erläbt hei.

24 Si hei zum Josua gseit: "Jehova het üs ds ganze Land übergäh und aui Bewohner vom Land hei wäg üs de Muet verlore."

 

rico loosli 6924 bioggio tessin
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Josua 1 vo 24

 

 

Josua 1 vo 24

JOSUA

1 Noch em Tod vo Moses, em Diener Jehovas, het Jehova zum Josua gseit, em Bueb Nuns, em Diener vo Moses: 

2 "Min Diener Moses isch tot. Mach di auso uf u überquere mit em ganze Volk de Jordan. Zieh i das Land woni em Volk Israel gibe.

3 Ig gibe nech jede Ort wo dir betretet so wi igs moses versproche ha.

4 Eue Gebiet wird vo dr Wildnis bis zum Libanon länge u bis zum grosse Fluss, em Euphrat, ds ganze Land vo de Hethiter – u bis zum Grosse Meer im Weschte.

5 Dis ganze Läbe lang wird sech niemer gäg di chönne behoupte. So wi ig ar Site vo Moses bi gsi wird ig o a dinere Site si. I wirde di weder verlah no im stich lah.

6 Sig muetig u starch, denn du bisch es wo ds Volk ds Land lat la erbe wo ig sine Vorfahre dür ne Eid zuegsicheret ha.

7 Sig uf jede Fau muetig u sehr starch u haute di gwüssehaft a das ganze Gsetz wo dir mi Diener Moses het gä. Weiche nid drvo ab – weder nach rächts no nach links. De wirsch überau wo häre gahsch wyssi handle.

8 Entfernä das Gsetzbuech nid vo dine Lippe sondern lies Tag und Nacht mit liser Stimm drin, damit di gwüssähaft a aues hautisch wo drinne steit. De liegt e erfolgriche Wäg vor dir u när wirsch wiise handle.

9 Wieni di scho agwiese ha: Sig muetig und starch! Erschrick nid u heb kä Angscht, denn di Gott Jehova isch bi dir, wo du o gasch."

10 Josua befählt jetzt de Beamte vom Volk:

11 "Goht dür ds ganze Lager und forderet ds Volk uf: 'Bereitet Proviant vor, denn in drü Tag werdeder dr Jordan überquere zum i ds Land zieh, wo üche Gott Jehova euch git, und es i Bsitz näh.'"

12 Und zu de Rubeniter, de Gaditer und em halbe Stamm Manasse het d Josua gseit:

13 "Vergässet nid, was Moses, wo Diener Jehovas, agordnet het: 'Jehova, eu Gott, schenked eu Rueh und het eu das Land gä.

14 Euii Froue, üsi Ching u öie Vieh wärde i däm Land bliebe, ds Moses öich uf dere Jordansite het gä. Alli öiri starche Krieger solle aber a de Spitze vo ihrne Brüeder in Kampfformation überemarschiere. Hilft ne,

15 bis Jehova öire Brüeder äbeso we äich Rueh schenkt un o se des Land in Bsitz nähme, des öich Gott Jehova nene git. Aaschliessend kehrt i das Land zrü, wo Der bewohne und in Bsitz nähme – ds Land, ds Moses, der Diener Jehovas, Öich öschtlech em Jordan gä het.

16 Si hei gantwortet d Josua: "Me wärde aues tue wo di befohle hesch. Wo geng du üs anschicksch, da göh mr hi.

17 Genauso wi mer i allem uf Moses ghört hei wärde mer uf di ghöre. Wenn nume di Gott Jehova a dinnere Siite isch, so wi är o a der Siite vo Moses gsi isch.

18 Wär sech dim Befähl widersetzt u sech nid a jedi vo dine Awisige haltet, mues stärbe. Sig uf jede Fall muetig u starch!"

 

rico loosli 6924 bioggio tessin
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1. Moses 1 vo 50

 

1. Moses 1 vo 50

 

DS ERSCHTE BUECH MOSE (GENESIS)

1 Am Afang erschuf Gott Himmel u Erde.

2 D'Erde isch jetzt formlos und öde gsi. Überem tüüfe Wasser isch Dunkelheit und Gottes aktivi Chraft bewegt sech über dr Wasseroberflächi hin und här.

3 Gott het gseit: "Es söll Liecht erschine." Da erschiinet Liecht.

4 När het Gott gseh, dass ds Liecht guet isch gsi, u är het ds Liecht vor Dunkuheit afa trenne.

5 Gott het des Lecht Dag vurisst, d Dunkelheit aba het da Nacht gheisst. S isch Obend un s isch Morge worde: dr erscht Dag.

6 Wyter het Gott gseit: "Zwüsche däm Wasser söu ä Usdehnig entstah u ds Wasser söu trennt wärde."

7 Da het gott d'Usdehnig gmacht u het s'Wasser ungerhalb vor Usdehnig vo em Wasser oberhalb vor Usdehnig trennt. U so isch es gange.

8 Gott het d Uusdehnig Himmel gnennt. S isch Obe worde und es isch Morge worde: dr zweite Tag.

9 Wyter het Gott gseit: "S Wasser underem Himmel söll sich amene Ort sammle und s trochene Land söll erschiine." Un so isch es gange.

10 Gott kennt des trochene Land Erde, de Wassaasammlige aba het er Meer gheisst. Un Gott het gsähne, dass ses guet isch.

11 Denn het Gott gseit: "Uf dr Erde söll Gras wachse. Es sölled Pflanze und Bäum nach ihrne Arte wachse mit Same und Same tragende Frücht." Und so isch es gange.

12 D Ärde het Gras füre brocht, Same trägendi Pflanze u Bäum, wo Frücht mit Same treit hei – nach ihrne Arte. Denn het Gott gseh, dass es guet isch gsi.

13 Es isch Zobig worde u es isch Morge worde: dr dritt Tag.

14 Wyter het Gott gseit: "In der Ausdehnung des Himmels sollen Lechta sein, der Tag un Nacht vonenand trenne. Sie sollen Ziite, Täg un Jahre azeige.

15 Si söue aus Liechtli ir Himmususdahnig uf d'Ärde schiine." Und so isch es glaah.

16 Gott het denn di beide groosse Liecht gmacht: Ds gröschte Liecht sött dr Tag beherrsche und ds chlinere d Nacht. O het är d Stärne gmacht.

17 Gott het se i d Himmelsusdahnig gsetzt, damit si uf d Erde schiine,

18 Tag u Nacht beherrsche u ds Liecht vor Dunkuheit trenne. Denn het Gott gseh, dass es guet isch gsi.

19 Es isch Zobig worde u es isch Morge worde: dr vierti Tag.

20 Wyter het Gott gseit: "Im Wasser soll's von Läbewesen wimmeln und fliegende Tier sollen über der Erde in der Himmelsusdehnung fliegen."

21 Un Gott erschuf di grosse Meereschter un alli Läbewäse, de sich im Wasser bewege un vu däne s dert wimmlet, nohch ihre Arte un jedes Tier, des Flügel het un fliege ka, nohch sinere Art. Un Gott sieht, dass ses guet war.

22 Druf segnet Gott sie un het gsait: "Sin fruchtbar, vermehrt äich un fillt des Wasser vum Meer. Au di fliegende Tier solle sich uf dr Erde vrmehre."

23 Es isch Zobig worde u es isch Morge worde: dr füfti Tag.

24 Witer het Gott gsait: "D Erde soll Läbäwäse nohch ihre Arte hervorbringe: Husdier, kriechendi Tier un Wildtier dr Erde nohch ihre Arte." Un so isch's gange.

25 Gott het denn d Wildtier vor Erde nach ihrene Arte und d Hustier nach ihrene Arte gmacht und alli kriechende Tier vom Erdbode nach ihrne Arte. Und Gott het gseh, dass es guet isch gsi.

26 Wyter het Gott gseit: "Mir wei Mönsche mache in üsem Bild, wo üs ähnlich sin. Si solle iba d Fisch vum Meer, de flegende Tier vum Himmel un d Hustiir herrsche, iba di ganz Erde un iba jedes kriechende Tier, wo sich uf d Erde bewegt."

27 De erschuf Gott de Mönsche i sim Biud, z Gottes Biud erschuf er ihn. Als Maa u Frou het er si verschuufet.

28 Au segnet sie Gott un sait zue nene: Sin fruchtbar un vusehre äich, bevölkere d Erde un nähmä sie in Bsitz. Ihr sollt iba de Fisch vum Meer herrsche, iba de flegende Tier vum Himmel un iba jedes Läbäwese, des sich uf d Erde bwegt.

29 Denn het Gott gseit: "I gibe öich alli Samen tragen Pflanzen uf dr ganze Erde und jede Baum mit Samen tragende Frücht. Sie solle äich als Nahrig diene.

30 De Wildtier vo de Erde, de flüügende Tier vom Himmel u allem, wo sech uf der Erde bewegt u worin Läbe isch, gibi aui grüene Pflanze aus Nahrig."Und eso isch es gange.

31 Nochher het Gott sieht, dass alles, was er gmacht het, sehr guet isch gsi. S isch Obe worde und es isch Morge worde: dr sechsti Tag.